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Mittwoch, 25. März 2026

Reise ins Baltikum. Ein Drei-Länder-Paket


Litauen, Lettland oder Estland? Welches der drei Länder lohnt sich als Reiseziel besonders?

Auf diese Frage hat Thomas Münzberger, der Referent des Vortragsabends, eine ganz einfache und eindeutige Antwort: „Natürlich alle drei Länder!“ Das klingt vielversprechend. 

Bevor der Vortragsabend starten kann, ist wie immer an solchen Abenden noch einiges zu tun. Der Saal im Gemeindehaus wird eingeräumt und die Leinwand muss aufgestellt werden. Derweil wird in der Küche die kleine „Pausenversorgung“ vorbereitet. Dass dieses lecker duftende Brot den Gästen richtig gut schmecken wird, davon ist Karola nach der Duftprobe überzeugt. 

Schon sind die Plätze besetzt und die Busreise kann starten. Nicht das erste Mal sind Thomas Münzberger und seine Frau mit einer Reisegruppe unter Leitung des Umweltökologen Martin Labuda von der Universität Bratislava unterwegs. Über die lange Distanz von Deutschland geht es praktischer Weise von Deutschland aus via Fähre in Richtung Osten. Das macht die lange Anreise sehr angenehm und entspannt.

Im Baltikum angekommen, erwartet uns an diesem Vortragsabend ein herrlich bunter Mix. Es gibt Stadterkundungen in verschiedenen Städten, von denen einige besonders quirlige Zentren besitzen. Alte Stadtkerne wurden oft komplett neu nachgebaut und nicht selten im Kontrast dazu gleich daneben eine hochmoderne Stadtarchitektur errichtet. Ob Vilnius in Litauen, Riga in Lettland oder Tallinn in Estland, Thomas Münzberger stellt lebhaft und überzeugend die drei baltischen Hauptstädte als besondere kulturelle Zentren vor, in denen es sich lohnt, auch abseits der in den Reiseführern beschriebenen Sehenswürdigkeiten auf Entdeckungstour zu gehen.


In den weitläufigen ländlichen Regionen gibt es dagegen immer wieder dörfliche Siedlungen und Höfe, die wie aus der Zeit gefallen erscheinen. 

Vor der estnischen Küste liegen in der Ostsee einige größere und sehr viele kleine Inseln. Selbst ganz kleine Inseln waren in der Vergangenheit lange Zeit bewohnt und es sind heute noch Zeugen dieser Besiedlung zu finden. Zu den größeren Inseln wie der Insel Saremaa verkehren regelmäßig Fähren, so dass die Inseln gut zu erkunden sind. 


Unsere bei den Gästen sehr beliebte kleine „Pausenversorgung“ versucht sich inzwischen schon traditionell stets ein wenig am jeweiligen Vortragsthema zu orientieren. Und so warten heute nach litauischer, lettischer und estnischer Art zubereitete kleine Häppchen darauf, verzehrt zu werden. 

Die Idee der Pause am Vortragsabend ist natürlich und insbesondere, dass angeregte Gespräche mit dem Referenten ebenso wie auch zwischen den Gästen zustande kommen können. Einige Besucher waren schon selbst im Baltikum oder planen gerade ganz aktuell eine Reise dorthin und so gibt es viele Fragen an Thomas Münzberger. 


Die langen Ostseestrände des Baltikums sind über weite Strecken kaum oder nur wenig genutzt. Dort, wo die Küste aus Kalkgestein besteht, können sich Fossilienliebhaber auf Entdeckungstour begeben und an den vielen Fundstücken begeistern. 

Wie der Referent mehrfach erwähnt, ist die Landschaft des Baltikums der in Mecklenburg-Vorpommern zumindest ähnlich. Eine besondere Begeisterung ist ihm allerdings bei den fantastischen Moorlandschaften anzumerken. Es handelt sich um lebende Moore, die sich oft über riesige Flächen erstrecken. Bei uns gibt es solche gesunden Moorlandschaften schon lange nicht mehr. 

Herzlichen Dank, Thomas Münzberger, für die lebhaft geführte und abwechslungsreiche Reise an diesem Abend, die uns allen die baltischen Staaten, ihre Entwicklung, ausgewählte geschichtliche Hintergründe sowie einige Besonderheiten näher gebracht hat. Es dürfte nach diesem Vortrag wohl kein Zweifel daran bestehen, dass Litauen, Lettland und Estland auf jeden Fall lohnende Reiseziele voller Überraschungen und Entdeckungsmöglichkeiten sind.

 

Ein Dankeschön an alle, die an diesem Abend unsere Gäste waren und sich mit auf die Reise begeben haben. Ein Dankeschön geht ebenso an alle, die mit angepackt und durch ihre Hilfe zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Und natürlich geht ein Dank an diejenigen, die unser Sparschwein mit einer Spende gefüttert haben und so dazu beitragen, dass wir unsere Vereinsarbeit fortsetzen können.

 

 

Wir freuen uns auf die weiteren Veranstaltungen unseres Jahresprogramms und darauf, dann bekannte und auch neue Gesichter begrüßen zu dürfen – herzlich willkommen!

 

 



Montag, 2. März 2026

Vortragsabend in der Alten Schule Barnin am 18. März 2026


Zu unserem nächsten Vortragsabend laden wir herzlich ein:


„Reise ins Baltikum“

Vortrag mit Dr. Thomas Münzberger

am 18. März 2026 (Mittwoch)

um 19:00 Uhr

Gemeindehaus Barnin (Alte Schule. Lindenstraße 9)



Das Baltikum - Litauen, Lettland und Estland. Die drei Staaten besitzen ihre jeweiligen Besonderheiten, doch zugleich auch eine Reihe von Ähnlichkeiten. Sie verbindet eine bewegte und spannende Geschichte ebenso wie eine alte und gleichzeitig jung gebliebene Kultur. Sie sind reich an Naturschönheiten: lange einsame Küsten, ausgedehnte gesunde Moore, Flusstäler und artenreiche Wiesenlandschaften und Wälder. Die Begegnungen mit offenen und interessierten Menschen bleiben den Besuchern des Baltikums genauso in Erinnerung wie eine vielfältige und schmackhafte regionale Küche. Der Arzt und naturbegeisterte Fotograf Thomas Münzberger aus Malchow wird über seine Erlebnisse im Baltikum berichten. Herzlich willkommen zu diesem Abend!


Der Eintritt ist frei. Für Getränke ist gesorgt. Wir würden uns über eine kleine Spende zur
Deckung der Unkosten freuen. Vielen Dank!


Isa Krietsch. Vorsitzende





Freitag, 15. November 2024

Eingetaucht in einen exotischen Kosmos kleiner Tiere


Am Vortragsabend in der vorherigen Woche waren die Gäste ins Barniner Gemeindehaus eingeladen, den Referenten Wolf-Peter Polzin aus Güstrow zu begleiten bei einer Reise in die „Wunderwelt Costa Rica – Das große Reich der kleinen Tiere“.

Wenn der November hier bei uns wieder einmal tagelang bleiernes Grau stationiert hat, dann klingt Costa Rica für viele Menschen wie eine Verheißung von Sonne, Palmen, Strand und Baden im Meer? Ganz gewiss, jedoch gibt es in dem vulkanisch geprägten Land viel mehr zu entdecken - vor allem eine wahrliche Wunderwelt von Pflanzen und Tieren. 

Der Saal in der alten Schule füllt sich mit Gästen, die der Einladung gefolgt sind und mit in die Costa Ricanische Wunderwelt der kleinen Tiere reisen wollen.

Referent des Abends ist Wolf-Peter Polzin. Der Güstrower Biologe und Naturschützer ist ein exzellenter Naturfotograf. Vor allem die Welt der kleinen Tiere begeistert ihn immer wieder. Und so beobachten wir gemeinsam mit Wolf-Peter Polzin in diesem Vortrag Käfer und Zikaden, bestaunen Schmetterlinge, entdecken gut getarnte Frösche und Spinnen, begegnen nicht zuletzt Reptilien und Vögeln. Die Reise führt durch verschiedene Schutzgebiete des mittelamerikanischen Landes von der Küste bis in Bergregionen.

Auch als "Blauer Himmelsfalter" wird dieser Schmetterling bezeichnet, der den wissenschaftlichen Namen Morpho helenor trägt. 

Zu einer längeren Reise gehören Pausen, und eine solche legen auch wir an unseren Vortragsabenden ein. Ein wenig zum Vortragsthema oder Reiseziel passende Kleinigkeiten und Getränke gehören dazu. 

Zur Stärkung gibt es ein bisschen Exotik: Obst aus Costa Rica und ein paar selbstgemachte Kleinigkeiten. Natürlich durften auch Kaffee und Rum aus Costa Rica nicht fehlen .

Während der Pause wird gekostet, kommen die Gäste miteinander ins Gespräch und werden Eindrücke der ersten "Reiseetappe" ausgetauscht. Dann setzen wir die Beobachtungen und Entdeckungen fort. Leuchtende Farben, äußerst skurrile Formen, außergewöhnliche Lebensweisen, perfekte Tarnkünstler, üppige Pracht oder totale Reduktion – lang ist die Liste der Extreme und Überraschungen, die auch und insbesondere in der Welt der kleinen Lebewesen zu finden sind. Sie versetzen diejenigen in Erstaunen und Begeisterung, die bereit sind, sich auf diese Wunderwelt einzulassen. 

Zauberhaft sind Kolibris, so wie zum Beispiel die Weißkehlnymphen. Diese Art hat ein sehr kleines Verbreitungsgebiet und kommt nur in Panama und Costa Rica vor. 

Wolf-Peter Polzin hat einen Ausschnitt aus dem großen Reich der kleinen Tiere in exzellenten Fotos eingefangen und den Gästen mit seinem lebendigen Vortrag einen Einblick in diesen besonderen Kosmos gewährt. Wir haben uns von seiner Faszination und Begeisterung an dieser Wunderwelt gerne anstecken und ebenfalls faszinieren lassen. Dafür sagen wir nochmals ganz herzlichen Dank und verabschieden ihn mit "Pura Vida".


Herzlichen Dank ebenso an alle "Mitreisenden", herzlichen Dank für die freundlichen Spenden und herzlichen Dank ebenfalls an alle, die bei der Vor- und Nachbereitung des Vortragsabends geholfen haben.





Wenn es Ihnen/Euch gefallen hat, dann bitte gerne weitersagen. Wir freuen uns darauf, bekannte und neue Gäste bei unseren weiteren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen! Die nächste Gelegenheit dazu ist am Freitag, 29. November 2024. Ab 19:00 Uhr findet in der Alten Schule unser Adventbasteln statt. Für mehr Informationen einfach hier klicken.






 

 

Dienstag, 22. Oktober 2024

Einladung zu einem naturkundlichen Vortrag über Costa Rica



Einladung zum Vortrag

„Wunderwelt Costa Rica –
Das große Reich der kleinen Tiere“

mit Wolf-Peter Polzin

am 06.11.2024 (Mittwoch)
um 19:00 Uhr
im Gemeindehaus Barnin (Alte Schule. Lindenstraße 9)

 

Das zentralamerikanische Land Costa Rica zwischen Karibischem Meer und Pazifik ist als exotisches Urlaubsziel bekannt. Doch vor allem ist Costa Rica berühmt für eine üppige und vielfältige Vegetation mit Regenwäldern sowie eine unvergleichliche Vielfalt an Tierarten. Der Biologe, Naturschützer und Naturfotograf Wolf-Peter Polzin aus Güstrow hat gemeinsam mit Freunden das Land 2022 und 2023 zu jeweils unterschiedlichen Jahreszeiten bereist. Lassen Sie sich/lasst Euch einfangen durch exzellente Naturfotografien einer prächtigen und faszinierenden Wunderwelt der kleinen Tiere. Herzlich willkommen!

 

Der Eintritt ist frei. Für Getränke ist gesorgt. Wir würden uns über eine kleine Spende zur Deckung der Unkosten freuen. Vielen Dank!





 




Freitag, 28. April 2023

Naturkundlicher Reisevortrag Kasachstan – ein Rückblick

Endlich war es wieder soweit – der Förderverein „Alte Schule“ - Barnin e.V. hatte zum naturkundlichen Vortrag eingeladen. 39 Reiselustige waren der Einladung ins für viele unbekannte Kasachstan gefolgt. Unsere Reiseleitung hatte sich gut vorbereitet und sicherlich in tagelanger Arbeit aus abertausenden von Fotos und Eindrücken eine Auswahl für uns zusammengestellt. Wir waren doch alle sehr gespannt, was uns erwartet.

Erinnert man sich an seine eigene Schulzeit, gehörte Kasachstan mit der damaligen Hauptstadt Alma-Ata (heute Almaty) zur ehemaligen Sowjetunion, vom Kaspischen Meer im Westen bis zum Altai Gebirge an der russischen und chinesischen Grenze im Osten. Auch Begriffe wie kontinentales Klima, Steppen und Wüsten, wenn man ganz tief im Gehirn nachforschte, kamen an die Oberfläche, aber dann hört es bei den meisten Menschen auch schon auf mit dem Wissen über dieses so ferne unbekannte Land in Zentralasien.

Umso größer war unsere Neugier auf das, was Kathrin Lippert, Isa Krietsch und Jürgen Mevius mit einer Gruppe von Ornithologen im Mai 2022 auf einer dreiwöchigen Exkursion erlebt und festgehalten hatten und jetzt zu berichten wussten.

Landestypische kleine Häppchen wie Baursaki und Bärlauchschnecken sowie Schwarzen Tee und Wodka hatten die Mitglieder des Fördervereins vorbereitet, und somit konnte die Reise dann endlich losgehen.

Moderne Hochhäuser mit orientalisch anmutenden Ornamenten in der Hauptstadt Astana 

Das neuntgrößte Land der Erde mit seiner heutigen rasant wachsenden Hauptstadt Astana ist reich an Bodenschätzen, ein sehr dünn besiedeltes Land, ein unabhängiger Staat hervorgegangen aus der Sowjetunion, der ländliche Lebensstandard ist einfach, es sind sehr gastfreundliche und offene Menschen - das waren die ersten Eindrücke, die uns anhand eindrucksvoller Bilder näher gebracht wurden. 
Begegnung mit Fischern an einem Steppensee

Rund 100 unterschiedliche ethnische Gruppen leben in Kasachstan. Es gibt verschiedene Glaubensrichtungen, Amtssprachen sind Kasachisch und Russisch. Eigenheiten, die Kasachstan typisch kasachisch machen, gibt es anscheinend nicht, aber macht nichts - dafür gab es für Vogelkundler und Pflanzeninteressierte viel zu sehen – es war ja Mai und der Beginn der Hochsaison für die Pflanzen-, Vogel- und sonstige Tierwelt.
Weite kasachische Steppenlandschaft

Rosapelikane im Tengiz-Gebiet

Steppenbewohner: Sandflughuhn und Adlerbussard 

Frühaufsteher unter den Vogelkundlern werden belohnt. Der Salzsee Tengiz und die ihn umgebenden weiteren flachen Salzseen sind ein wahres Vogelparadies besonders für Watvögel und Möwen. Mit Ferngläsern und Fotoapparaten wurden unzählige Vogelarten gesichtet und im Bild festgehalten. Faszinierend immer wieder der Schwarzmilan, der von den größeren Vögeln am häufigsten vorkommt und auch bei uns heimisch ist. Fotos von Kaiseradlern, Steppenadlern, Jungfernkranichen, Pelikanen, Flamingos, Flughühnern und einer Vielzahl von Singvögeln, die in Kasachstan heimisch sind, dort überwintern oder auf bestimmten Routen durchziehen. Hirtenstare (Hirtenmaina), die es sich in den Orten als invasive Kulturfolger bequem gemacht haben. 
Der Riesenrotschwanz ist eine farbenprächtige Art der zentralasiatischen Hochgebirge

Arten wie die Gelbaugentaube, die nur in Asien vorkommt, riesige Bartgeier, die hübsche Pallasammer, der farbenprächtige Riesenrotschwanz - und so könnte man die Aufzählung unendlich fortführen. Es war einfach beeindruckend, wieviel es zu sehen gab – eine schier endlose Zahl an bezaubernd und majestätisch anmutenden Vögeln. Nicht nur die Reiseleiter kamen immer wieder ins Schwärmen, sondern mit ihnen die Mitreisenden des Abends.
"Versorgungspause" auf der langen Reise

Stärkung für die Gäste: Kasachische Baursaki (Hefegebäck) und Bärlauchschnecken 

Aber auch botanisch hat das Land trotz seiner großteils karg anmutenden Landschaft sehr viel zu bieten. Im Gedächtnis geblieben sind der Pfauen-Mohn, die Prophetenblume, der Wüstendaumen, der Tartaren-Rhabarber, sein Bruder - der Zwerg-Rhabarber -, die Dickblatt-Bergenie, die Altai-Trollblume oder der Sibirische Hundszahn. 
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Pfauen-Mohn und Prophetenblume sind Bewohner karger Böden

Der Wüstendaumen ist ein Vollschmarotzer

Isa Krietsch hat uns Einblicke in die nur scheinbar karg wirkende Pflanzenwelt der Steppen und Halbwüste gegeben, die dann doch bei genauem Hinsehen sehr vielfältig ist. 

Leuchtend orange blüht die Altai-Trollblume

Bunt und üppig blühend auf der anderen Seite die besonders artenreichen Bergwiesen im Altai-Gebirge. Sie stellte die Pflanzen vor und erzählte zu einigen kleine beeindruckende Anekdoten. Einfach brillant.
Streifenhörnchen sind regelrechte Kobolde

Auch die sonstige Tierwelt hielt einiges an Wundervollem bereit. Altai-Pfeifhasen, Kropfgazellen, Wildesel (Kulane), Steppenagamen, Steppenschildkröten oder Segelfalter, die den Schwalbenschwänzen ähneln, um nur einige Arten zu nennen.

Forschungsstation und Großer Almatiner See im Tienschan-Gebirge bei Almaty

Und so könnten man stundenlang weiterschwärmen, aber irgendwann geht auch mal die schönste Reise und eine beeindruckende Exkursion zu Ende. Es bleiben Erinnerungen, Anekdoten und Fotos von einem fernen Land in Zentralasien.

Die Reiseleitung des Vortragsabends:
Kathrin Lippert, Jürgen Mevius und Isa Krietsch

Danke, liebe Reiseleiter, dass wir wieder einmal an einer bezaubernden und beeindruckenden Reise teilnehmen durften. Eure Begeisterung hat sich auf jeden Fall auf uns übertragen. Wir freuen uns auf die nächste Reise und die Eindrücke und Fotos, die ihr uns mitbringen werdet.




Vielen Dank ebenfalls an unsere Gäste, die der Einladung zum Vortragsabend so zahlreich gefolgt waren, herzlichen Dank für die Spenden und nicht zuletzt herzlichen Dank an alle Helfer, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben!
 



Rotflügel-Brachschwalbe








Folgender Hinweis in eigener Sache: Am Sonnabend, 6. Mai 2023, findet unsere diesjährige Pflanzentauschbörse statt. Herzlich willkommen! (Für mehr Informationen hier klicken)





Samstag, 1. April 2023

Einladung zum naturkundlichen Reisevortrag in der Alten Schule Barnin

 


Der Förderverein „Alte Schule“ – Barnin e.V. lädt Euch ein zum nächsten Vortragsabend:

 

„Exkursionsabenteuer unbekanntes Kasachstan“

mit Kathrin Lippert, Bernd Heinze und Isa Krietsch

am 18.04.2023 (Dienstag)

um 19:00 Uhr

im Gemeindehaus Barnin (Alte Schule. Lindenstraße 9)

  

Kasachstan ist ein riesiges Land in Zentralasien, das neuntgrößte Land der Erde. Es ist nur dünn besiedelt und bislang wenig bekannt. Kasachstan, das sind die endlosen Weiten der Steppen, unzählige Salzseen, die Taukum-Wüste, die bunten Berge des Altyn-Emel-Schutzgebietes, große Flüsse wie der Irtysch und nicht zuletzt das mythenumwobene Altai-Gebirge mit seiner fantastischen Tier- und Pflanzenwelt. 

Kasachstan, das sind auch große Nutztierherden, Menschen vieler verschiedener Völker und Stämme und ein Land der Gegensätze zwischen Tradition und Moderne.

Kathrin Lippert und Bernd Heinze aus Annenhof sowie Isa Krietsch aus Barnin sind beruflich und ehrenamtlich im Naturschutz tätig. Sie haben Kasachstan im vergangenen Jahr gemeinsam im Rahmen einer dreiwöchigen ornithologisch-naturkundlichen Exkursion besucht. 



Herzlich willkommen zu einer abenteuerlichen Reise durch ein fernes Land!

 

 

Der Eintritt ist frei. Für Getränke ist gesorgt. Wir würden uns über eine kleine Spende zur Deckung der Unkosten freuen. Vielen Dank!

 

 

 

 

 

 


Samstag, 20. November 2021

Einmal reisen bis ans Ende der Welt und zurück an einem Abend

Fin del mundo wird es genannt, das Ende der Welt im Süden Südamerikas. Dorthin durften die rund zwanzig geladenen Gäste unseres Vortragsabends die Güstrower Naturschützer Maren und Wolf-Peter Polzin begleiten.


Unter den derzeit geltenden Corona-Rahmenbedingungen war es für unseren Förderverein bis zuletzt fraglich, ob sich der vorgesehene Vortragsabend in der Alten Schule tatsächlich würde durchführen lassen. Wie schön, dass es dann planmäßig am vergangenen Mittwoch doch möglich war! Und es wurde ein besonders schöner und interessanter Abend.

Rechtzeitig bevor die Gäste eintreffen, sind helfende Hände gefragt, Tische und Stühle zu rücken, die Technik aufzubauen, Getränke bereitzustellen und die erforderlichen Hygienevorkehrungen zu treffen. Ist alles erledigt, bleibt sogar noch Zeit für ein Schwätzchen.

Für die Gäste des Vortrags von Vereinsmitgliedern selbst zubereitet: Empanadas (links) mit einer würzigen Fleischfüllung und Alfajores, mit Dulce de leche (Karamellcreme) gefüllte Kekse (rechts).

Am Einlass bitte zuerst die 2G-Nachweise vorlegen und registrieren! Danach gibt es für alle Gäste die vorbereiteten Grüße aus der argentinischen Küche und dazu ein Glas chilenischen Rotwein oder ein Bier.

Maren Polzin aus Güstrow. Naturschützerin und Hobbyfotografin und
am liebsten draußen unterwegs.

Maren Polzin, die Referentin und „Reiseleiterin“ des Abends, nahm die Mitreisenden auf dem südamerikanischen Kontinent in Empfang. Zunächst bestaunten wir die imposanten Wasserfälle von Iguazú an der argentinisch-brasilianischen Grenze.

Insgesamt 20 größere und gut 250 kleinere Wasserfälle stürzen sich dort laut tosend in die Tiefe. Und für uns schwer vorstellbar, es gibt tatsächlich Vögel, die diese Vorhänge aus tosenden Wassern immer wieder durchfliegen. Es sind Rußsegler, die hinter den Wasserfällen in Höhlen und Nischen in den Felswänden brüten und ihre Jungen aufziehen.

Quirlig ging es zu in der argentinischen Metropole und Tango-Hauptstadt. Buntes lautes Treiben tags und nachts, der argentinische Nationalbaum (auch Korallenbaum genannt), blauviolett blühende Jacaranda-Bäume, exotische Schmetterlinge und Vögel - ein wahrlich bunter Mix, den Maren Polzin vorstellte.

Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt, Ausgangspunkt für Reisen in die Antarktis, Blick auf das Andenpanorama, Spuren des aus Mecklenburg stammenden Flugpioniers Gunther Plüschow, der mit seinem „Silberkondor“ vor rund 100 Jahren als erster Mensch unter anderem die Darwin-Kordillere und die Torres del Paine überflog (für mehr Informationen hier klicken). Die weitere Reise führte per Schiff auf den Beagle-Kanal, der im Süden Feuerlands Pazifik und Atlantik miteinander verbindet und zugleich die Grenze zwischen Argentinien und Chile darstellt. Unsere Referentin ließ uns teilhaben an der Schiffsreise durch wilde und raue Landschaften, zum oft von starken Stürmen umtobten Kap Hoorn, in die Wulaia-Bucht, in der unter anderem auch der berühmte Naturforscher Charles Darwin seine Spuren hinterlassen hat, zur „Allee der Gletscher“ sowie auf die Insel der Pinguine, um nur einige Ziele zu nennen. Sie sprach begeistert über ihre Beobachtungen von Vogelarten wie Albatros, Riesensturmvogel oder eine Entenart, die den lustigen deutschen Namen „Langflügel-Dampfschiffente“ trägt.

Faszinierend: Der Pia-Gletscher mit seinen steilen Wänden aus Eis.

Der Abschied vom Schiff fiel zwar schwer, doch nun erwarteten uns die Stadt Punta Arenas, ein Aufenthalt auf einer Estancia (Farm), auf der Schafe gehalten werden und die patagonische „Weite des Nichts“, eine schier endlose Landschaft, in der vor allem der Wind zu Hause ist.

Im chilenischen Teil Patagoniens liegt der berühmte Nationalpark Torres del Paine mit seiner charismatischen Bergwelt, gewaltigen markanten Felsformationen und blaugrün schimmernden Gewässern. Die Kamera unserer Referentin hatte Guanakos, Darwin-Nandus, Bronzekiebitze, ein Zwerg-Gürteltier, wildwachsende Pantoffelblumen oder auch Porzellan-Orchideen festgehalten.

Das argentinische El Calafate am Rande des südpatagonischen Eisfeldes ist das Tor zum Nationalpark „Los Glaciares“, in dem der berühmte Gletscher Perito Moreno zu bewundern ist. Sogar das Kalben des Gletschers, das Abbrechen von Eisblöcken an der Gletscherkante, durften wir in einer kleinen Videosequenz miterleben! Flamingos, Nachtreiher und Schwarzzügel-Ibisse sahen wir am Lago Argentino, dem größten See Argentiniens, unmittelbar gelegen an der Gletscherwelt. Was für eine unglaublich beeindruckende Natur!


Maren Polzin hat unsere „Reisegruppe“ an diesem Vortragsabend mit ihrer eigenen Begeisterung und Faszination für die grandiosen südamerikanischen Landschaften in ihren Bann gezogen. Vielseitige interessante Informationen ergänzten den Bilderreigen, der oft eine ganz eigene Sichtweise auf die Schätze der Natur zeigte.


Es war eine tolle Reise zum „fin del mundo“, herzlichen Dank, liebe Maren, dass wir an dieser wunderbaren Reise teilnehmen durften!


Vielen Dank ebenfalls an unsere Gäste, die der Einladung zum Vortragsabend gefolgt waren, herzlichen Dank für die Spenden und nicht zuletzt herzlichen Dank an alle Helfer, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben. 

  



 
Auf Wiedersehen bei einer unserer kommenden Veranstaltungen!