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Dienstag, 3. Februar 2026

Winterspaziergang

 


Willkommen in unserem „Winterdorf“!
Wir haben „richtigen“ Winter, mit fast durchgängigem Frost seit den letzten Tagen des vergangenen Jahres und mit Eis und Schnee. Das ist selten geworden, der letzte Winter wie dieser liegt schon mehr als zehn Jahre zurück. Grund genug für uns, hier im Dorf und unterwegs auf die schönen Seiten dieses Winters zu blicken. Wir nehmen Euch gerne mit!

An der Badestelle hat Sabine B. den richtigen Durchblick an der alten Weide erwischt.

Mit etwas Sonne ist die verschneite Landschaft besonders schön anzusehen. 

Eiskalte Vergänglichkeit: Vielgestaltiges formschönes Eis. 

Winterruhe an der Badestelle im Dorf. 

Dieser Tag startet mit einem regelrecht glühenden Himmel über der verschneiten Landschaft. Auf der Suche nach Futter fliegen große Trupps nordischer Gänse ein. 

Das diffuse Winterlicht verleiht der verschneiten Obstwiese mit den alten Bäumen einen ganz besonderen, beinahe märchenhaften Charme. 

Skilaufen direkt vor der eigenen Haustür - bei uns in Norddeutschland etwas Besonderes. Das muss ausgekostet werden! 

Und wenn am Tag keine Zeit war oder es gar nicht genug sein kann, dann geht Skilaufen am Abend im Licht der Stirnlampe  ;). 

Es gibt auch im Winter verschiedene Gründe sich zu freuen und zu feiern. Herzlichen Glückwunsch, Sabine! 

Also heute frieren ja die stolzesten Hahnenkämme: „Meine Herren, es ist sehr kalt. Lassen Sie uns zusammenrücken, damit uns etwas wärmer wird.“ 

Der See ist zugefroren. Die seit dem Jahreswechsel fast durchgängigen Minusgrade haben das Eis gut dick werden lassen. Das lädt trotz des eisigen Ostwindes zu längeren Spaziergängen auf und über den See ein. 

Erst kommt der Schlitten zum Einsatz, dann wird auf die Schlittschuhe gewechselt. Und hinterher gibt es heute am Stand der Feuerwehr vielleicht etwas Warmes zu trinken und eine Bratwurst.

Fast wie in Skandinavien und nicht nur Eis und Schnee: Helle Polarlichter tanzen in der kalten Nacht vom 19. zum 20. Januar über Deutschland und sind auch über unserem See und dem Dorf zu beobachten. Was für ein fantastisches Wintererlebnis! Alle diejenigen, die dabei waren, werden dieses großartige Himmelsschauspiel ganz bestimmt nicht vergessen.

 

Wieder zu Hause angekommen, machen wir es uns jetzt richtig warm und gemütlich. Das ist doch ebenfalls eine schöne Seite des Winters. Der Frühling aber, der wartet bereits unter dem Schnee …

 

 

Bald geht es los mit unseren diesjährigen Veranstaltungen. Schaut gerne in unseren Veranstaltungskalender (hier klicken). Wir freuen uns auf Euren Besuch, seid herzlich eingeladen.

 

 

 


Dienstag, 2. Februar 2021

Winterspaziergang in Barnin und Umgebung

Barnin zeigt sich am vergangenen Sonnabend in winterlichen Pastelltönen

Endlich hat das norddeutsche Schiet- und Schmuddelwetter der letzten Wochen eine Pause eingelegt! Der Winter hat sich am Wochenende auch in und um Barnin mit Schnee und Sonne von seiner schönsten Seite gezeigt. Nicht nur Kinder haben auf solche Tage gewartet, um Schneemänner zu bauen, die eine oder andere Schneeballschlacht zu schlagen, Schlitten zu fahren oder durch den glitzernden Schnee zu stapfen. Alle Menschen, die im Dorf unterwegs waren, hatten fröhliche Gesichter und waren einfach gut gelaunt.

Wir laden Euch ein, uns mit den nachfolgenden Fotos von Mitgliedern und Freunden unseres Fördervereins auf einen großen Winterspaziergang zu begleiten. Wir zeigen Euch, wie herrlich Winter sein kann und lassen Euch teilhaben an unseren Erlebnissen und Eindrücken.

Nun also viel Vergnügen auf unserer winterlichen Runde!


Links: Sylvias Garten am Sonnabendmorgen. Die verschiedenen Gehölze geben dem tief verschneiten Garten eine wunderbare Struktur.

Rechts: Bei Edith hat die frostige Schneenacht eine Bemalung aus feinsten Kristallen ans Glas hinter dem Metallornament gezaubert.

Ein Wintermärchen am Barniner See! Am Morgen liegt der Schnee dick auf Bäumen und Sträuchern, die Sonne bringt das gegenüber liegende nördliche Seeufer zum Leuchten.
Das winterliche Hof Barnin scheint sich nach der kalten Nacht regelrecht in die schützende Mulde zu kuscheln.

Na klar, gleich nach dem Frühstück geht es für Robin los zum Rodeln! Auch wenn der Hang nur kurz ist, die Kinder würden am liebsten den ganzen Tag lang Schlitten fahren.

Währenddessen ist Nico dabei, aus seinem Schneevulkan rotglühende Lava fließen zu lassen. Hauptsache, der Vulkan explodiert nicht!

Auf den Wegen im Eichholz knirscht der frische Schnee unter den Stiefeln.

Frank freut sich über den Schnee und die Sonne, die die Farben leuchten lässt.

Bei Sabine B. verschafft sich die Katze lieber erst einmal von erhöhter Position aus eine Übersicht über das „weiße Zeug“, das da überall im Garten liegt.

In Simones Vorgarten ist das klare grafische Muster der Buchsbaumumrandungen durch die Schneehauben sehr schön zu erkennen.

"Los jetzt, noch schneller!" Fröhliches Schneeräumen bei einer befreundeten Kollegin.

Kathrin und Peter wandern durch die hügelige Warnowlandschaft bei Kritzow. Der Wanderweg führt auch durch die offene Landschaft, so dass sich auch die Sonne genießen lässt.

Im Glasermoor haben sich die dort ansässigen Biber die Landschaft nach ihren Vorstellungen umgestaltet.

Sabine und Bernd sind am Amtsbach in Crivitz unterwegs. Dort haben sich viele Stockenten auf dem offenen Gewässer versammelt, denn der See ist mit Eis überzogen.

In Prestin drückt Sabine R. auf den Auslöser, weil der alte rote Robur unter den großen Bäumen einfach Klasse aussieht.

In Barnin wohnen derzeit natürlich auch Schneemänner und Schneefrauen. Der Schneefrau ist es in der Sonne allerdings leider schon ein wenig zu warm geworden. Vielleicht würde ein Hut mit breiter Krempe Linderung verschaffen?

Hans, Lieselotte und Hündin Issy nutzen das schöne Winterwetter, um im Jagdrevier nach dem Rechten zu sehen.

Auf dem Feld ist das orangefarbene Fell des Fuchses zur Zeit besonders leicht zu erkennen.

Aus der Landeshauptstadt Schwerin schicken Bärbel und Norbert Grüße. Sie schmunzeln über einen Pelikan, der sicherlich aus dem Zoo stammt und das herrliche Wetter ebenfalls für einen Winterausflug nutzt.

Vor einer Woche hat Sabine B. auf ihrem Gartenteich dieses tolle Sonnenmuster entdeckt.

Auf ihrem Weg zur Arbeit hat sie am Morgen vor dem Schnee einen besonders farbenprächtigen Sonnenaufgang festgehalten.

Und wenn kein Schnee liegt? Eine zugefrorene flache Pfütze und ein alter Kochtopf reichen aus, um draußen viel Spaß zu haben: Papa macht mit Jannis „Curling“ und schiebt mit Schwung an, so dass der Topf drehend übers Eis schlittert. Eine "echt coole Idee"!

Im Spritzbereich des Seeufers sind bei frostigen Temperaturen manchmal zauberhafte Eisbildungen zu finden, die an Glaskunst erinnern.

Links: Eis essen mit Stäbchen!? Rechts: Kleine Eis-Fischchen.

Zum Abschluss unseres Winterspazierganges wandern wir am Nordufer des Barniner Sees entlang und blicken von dort über den zugefrorenen See auf unser Dorf. Schön ist es bei uns, auch im Winter!



Hat Euch unser Winterspaziergang gefallen? Wir hatten viel Vergnügen dabei und haben die frische Luft genossen. Euch und uns wünschen wir noch so einige weitere schöne Wintertage.

Schaut gerne gelegentlich wieder auf unserer Seite vorbei. In Kürze findet Ihr hier dann auch unseren Veranstaltungsplan für 2021. Wir hoffen, dass die eine oder andere Begegnung mit Euch in diesem Jahr zustande kommen kann und freuen uns schon sehr darauf!







Sonntag, 8. Februar 2015

Winterspaziergang



Nur eine kurze Zeit, dann war der "Kleine Winter" in Barnin auch schon wieder vorbei. Kaum dass es reichte, um den Schlitten einmal aus dem Schuppen zu holen. Doch ein langer Spaziergang in frischer winterlicher Luft lohnt sich immer, und auf jeden Fall an solchen Tagen: die Ruhe in der Landschaft am See und im Wald genießen, sich an leuchtenden Farben und Helligkeit erfreuen, über skurrile Formen und Strukturen aus Eis staunen, den schnellen Wechsel von Sonne und Nebelschwaden erleben, Vogelstimmen lauschen, tief durchatmen, den Kopf beim Gehen frei bekommen ...


Den See bedeckt an diesem Nachmittag eine dünne Eisschicht, in der sich das kräftige Blau des Himmels spiegelt. Die Schilfhalme leuchten in Gelborange bis Ockergelb, sie geben zusammen mit dem Himmel- und Eisblau sowie dem Weiß der dünnen Schneeschicht eine vortreffliche Farbkombination.
Auf der Wiese tragen Gräser und letzte Fruchtstände des Vorjahres zarte Reifreste. Wenn die Sonne darauf trifft, schmilzt die Pracht allerdings leider schnell dahin.


In der Fahrspur auf einem Sandweg haben Feuchtigkeit und Kälte stachelige Eisgebilde entstehen lassen. Von einem Steg aus sind auf dem Eis des Barniner Sees ganz in Ufernähe  plastische Strukturen mit einem regelrecht grafischen Design zu entdecken.


Während im Wald der Schnee noch eine mehr oder weniger geschlossene weiße Decke bildet, die sogar ein wenig unter den Wanderschuhen knirscht, ist davon in der offenen Landschaft nicht mehr viel übrig geblieben. Ein kleiner Schwarm Schwanzmeisen turnt zirpend an dünnen Buchenästen, ein Schwarzspecht ist zu hören und ganz in der Nähe fliegt ein Grünspecht vorbei.


Im Eichholz beginnen Sonne und Nebel um die Vorherrschaft zu ringen, und schon kurz darauf verschwinden zusehends die eben noch leuchtenden Farben. Am Waldrand angekommen, heben sich die kahlen Baumkronen wie feine Scherenschnitte vor der verschleierten Sonne ab. Die Rufe von Wildgänsen sind zu hören, die Tiere selbst sind jedoch nicht zu sehen.


Dafür ertönen auf dem Rückweg in der Nähe des Barniner Sees plötzlich etwas heiser klingende, beinahe krächzende Rufe. Dort hat sich in den hohen Erlen und den alten Buchen am Steilufer ein Trupp vagabundierender Kormorane niedergelassen. Im Geäst der Bäume sind sie beinahe nur schemenhaft auszumachen.

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Zum Ende des langen Spaziergangs hat sich die Sonne gänzlich zurückgezogen, über das nun graue Eis des Sees treiben dicker werdende Nebelschwaden. Dort, wo über den Tag Sonnenstrahlen tanzten, hängen jetzt Reif und Schnee vom Morgen als dicke Tropfen an roten Hagebutten, die noch nicht von hungrigen Vögeln verspeist wurden.



Wieder zu Hause und im Warmen angelangt, bleiben Zufriedenheit und Freude über einen herrlichen Nachmittag.


Nutzen auch Sie die Gelegenheit, machen Sie sich bei schönem und ebenfalls bei vielleicht nicht so verlockendem Wetter auf, um bei einem kleinen oder größeren Spaziergang Licht und Luft zu "tanken", lassen Sie sich von der Natur und vielen kleinen Begegnungen am Wegrand überraschen und begeistern!