Mittwoch, 25. März 2026

Reise ins Baltikum. Ein Drei-Länder-Paket


Litauen, Lettland oder Estland? Welches der drei Länder lohnt sich als Reiseziel besonders?

Auf diese Frage hat Thomas Münzberger, der Referent des Vortragsabends, eine ganz einfache und eindeutige Antwort: „Natürlich alle drei Länder!“ Das klingt vielversprechend. 

Bevor der Vortragsabend starten kann, ist wie immer an solchen Abenden noch einiges zu tun. Der Saal im Gemeindehaus wird eingeräumt und die Leinwand muss aufgestellt werden. Derweil wird in der Küche die kleine „Pausenversorgung“ vorbereitet. Dass dieses lecker duftende Brot den Gästen richtig gut schmecken wird, davon ist Karola nach der Duftprobe überzeugt. 

Schon sind die Plätze besetzt und die Busreise kann starten. Nicht das erste Mal sind Thomas Münzberger und seine Frau mit einer Reisegruppe unter Leitung des Umweltökologen Martin Labuda von der Universität Bratislava unterwegs. Über die lange Distanz von Deutschland geht es praktischer Weise von Deutschland aus via Fähre in Richtung Osten. Das macht die lange Anreise sehr angenehm und entspannt.

Im Baltikum angekommen, erwartet uns an diesem Vortragsabend ein herrlich bunter Mix. Es gibt Stadterkundungen in verschiedenen Städten, von denen einige besonders quirlige Zentren besitzen. Alte Stadtkerne wurden oft komplett neu nachgebaut und nicht selten im Kontrast dazu gleich daneben eine hochmoderne Stadtarchitektur errichtet. Ob Vilnius in Litauen, Riga in Lettland oder Tallinn in Estland, Thomas Münzberger stellt lebhaft und überzeugend die drei baltischen Hauptstädte als besondere kulturelle Zentren vor, in denen es sich lohnt, auch abseits der in den Reiseführern beschriebenen Sehenswürdigkeiten auf Entdeckungstour zu gehen.


In den weitläufigen ländlichen Regionen gibt es dagegen immer wieder dörfliche Siedlungen und Höfe, die wie aus der Zeit gefallen erscheinen. 

Vor der estnischen Küste liegen in der Ostsee einige größere und sehr viele kleine Inseln. Selbst ganz kleine Inseln waren in der Vergangenheit lange Zeit bewohnt und es sind heute noch Zeugen dieser Besiedlung zu finden. Zu den größeren Inseln wie der Insel Saremaa verkehren regelmäßig Fähren, so dass die Inseln gut zu erkunden sind. 


Unsere bei den Gästen sehr beliebte kleine „Pausenversorgung“ versucht sich inzwischen schon traditionell stets ein wenig am jeweiligen Vortragsthema zu orientieren. Und so warten heute nach litauischer, lettischer und estnischer Art zubereitete kleine Häppchen darauf, verzehrt zu werden. 

Die Idee der Pause am Vortragsabend ist natürlich und insbesondere, dass angeregte Gespräche mit dem Referenten ebenso wie auch zwischen den Gästen zustande kommen können. Einige Besucher waren schon selbst im Baltikum oder planen gerade ganz aktuell eine Reise dorthin und so gibt es viele Fragen an Thomas Münzberger. 


Die langen Ostseestrände des Baltikums sind über weite Strecken kaum oder nur wenig genutzt. Dort, wo die Küste aus Kalkgestein besteht, können sich Fossilienliebhaber auf Entdeckungstour begeben und an den vielen Fundstücken begeistern. 

Wie der Referent mehrfach erwähnt, ist die Landschaft des Baltikums der in Mecklenburg-Vorpommern zumindest ähnlich. Eine besondere Begeisterung ist ihm allerdings bei den fantastischen Moorlandschaften anzumerken. Es handelt sich um lebende Moore, die sich oft über riesige Flächen erstrecken. Bei uns gibt es solche gesunden Moorlandschaften schon lange nicht mehr. 

Herzlichen Dank, Thomas Münzberger, für die lebhaft geführte und abwechslungsreiche Reise an diesem Abend, die uns allen die baltischen Staaten, ihre Entwicklung, ausgewählte geschichtliche Hintergründe sowie einige Besonderheiten näher gebracht hat. Es dürfte nach diesem Vortrag wohl kein Zweifel daran bestehen, dass Litauen, Lettland und Estland auf jeden Fall lohnende Reiseziele voller Überraschungen und Entdeckungsmöglichkeiten sind.

 

Ein Dankeschön an alle, die an diesem Abend unsere Gäste waren und sich mit auf die Reise begeben haben. Ein Dankeschön geht ebenso an alle, die mit angepackt und durch ihre Hilfe zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Und natürlich geht ein Dank an diejenigen, die unser Sparschwein mit einer Spende gefüttert haben und so dazu beitragen, dass wir unsere Vereinsarbeit fortsetzen können.

 

 

Wir freuen uns auf die weiteren Veranstaltungen unseres Jahresprogramms und darauf, dann bekannte und auch neue Gesichter begrüßen zu dürfen – herzlich willkommen!

 

 



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