Nachdem
es uns im vergangenen Jahr so gut gefallen hat, statt eines Sommerfestes einen
Ausflug zu unternehmen, haben wir uns auch in diesem Jahr wieder so
entschieden. Als Ziel hatten wir unter mehreren Vorschlägen den kleinen Ort
Ivenack in der Nähe der Reuterstadt Stavenhagen ausgewählt, der über die Region
hinaus bekannt ist für die im dortigen „Tiergarten“ stehenden knorrigen alten
Eichen, die „1000-jährigen Eichen“. Noch gar nicht so lange, erst seit August
2017, wird der Ort Ivenack in der Liste der Orte geführt, in denen es
einen Baumkronenpfad, Baumwipfelpfad oder ähnliches gibt, und auch auf den Baumkronenpfad waren
wir neugierig und sehr gespannt.
Anders
als im letzten Jahr gibt es in diesem Sommer hier im Nordosten Deutschlands
seit Wochen kaum einmal eine Spur von Regen. Da machte der vergangene
Sonntag keine Ausnahme, das sonnig-heitere Wetter mit leichtem Wind war einfach
perfekt für den geplanten Ausflug. Die gewählte Route führte auf überwiegend
kleineren Straßen zunächst durch den Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide mit
seinen sommerlich duftenden Kiefernwäldern und anschließend durch den Naturpark
Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See mit seiner bezaubernden
Hügellandschaft.
Bei der
Ankunft in Ivenack war noch etwas Zeit für einen Kaffee aus den mitgebrachten
Thermoskannen und die "Naschkatzen" griffen beim selbstgebackenen Kuchen kräftig zu, obgleich es erst Vormittag war.
Danach begann die vorgebuchte Führung mit Forstwirtschaftsmeister Jörg Hellwig vom
Forstamt Stavenhagen durch
den Ivenacker Tiergarten.
Es gab lebhaft-frische Schilderungen zur Geschichte
und zur Entwicklung des Tiergartens von den Anfängen bei heute, Spannendes und
Wissenswertes über die knorrigen alten Eichen und wir erfuhren, warum unter
Eichen die besten Schinken wachsen.
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| Die Trupolje-Schweine im großen Gatter haben viel Platz und fressen Eicheln besonders gerne - das sorgt für bestes würziges Fleisch und somit für besonders schmackhaften Schinken |
Interessante Fakten über die Ivenacker Eichen als erstes Nationales Naturmonument in Deutschland und über den attraktiv
gestalteten, gut 600 Meter langen Baumkronenpfad rundeten die Führung ab. Dass der Baumkronenpfad inzwischen sehr beliebt ist und junge und alte Menschen gleichermaßen anzieht, zeigt sich vor allem daran, dass sich seit
der Eröffnung des Baumkronenpfades die Anzahl der Besucher auf etwa das
Vierfache erhöht hat.
Zwischendurch plauderte Jörg Hellwig außerdem ein wenig „aus
dem Nähkästchen“ und schilderte mit einem Augenzwinkern ein paar sehr „spezielle“
Begegnungen mit Besuchern, die bei den vielen Führungen natürlich nicht
ausbleiben.
Im Anschluss an die Führung lohnte sich auch der Besuch der attraktiv gestalteten, Ausstellung im Barockpavillon zum Thema Eiche.
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| Der Barockpavillon beherbergt eine sehenswerte Ausstellung zu den Eichen, ihrer Lebensgeschichte und ihren Bewohnern |
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| Blick im Barockpavillon von unten hinauf zur Kuppel. |
Danach begaben
wir uns auf den Baumkronenpfad und folgten seinem Lauf, der sich
gemächlich um Baumstämme und zwischen Baumkronen in die Höhe windet, bis
hinauf auf die Aussichtsplattform des Turms. Aus einer Höhe von mehr als 30
Metern erschließen sich schöne Ausblicke über den Ivenacker See, zum
Schlossareal und über die umgebende Landschaft.
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| Blick zur Aussichtsplattform des Turms als Teil des Baumkronenpfades |
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| Gemächlich führt der Pfad aufwärts |
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| Auf Höhe der Blätterkronen großer Bäume - Entdeckung und Erfahrung einer für uns nicht alltäglichen Perspektive |
Nach
dem dreistündigen, sehr schönen und interessanten Aufenthalt im Ivenacker
Tiergarten war es Mittagszeit und nach kurzer Überlegung entschieden wir uns, dafür
einen Picknickplatz am Kummerower See zu suchen.
Am hübschen kleinen Hafen in Kummerow war im Handumdrehen die Tafel aufgebaut und mit den mitgebrachten und meist selbst zubereiteten leckeren Speisen und mit Getränken üppig gedeckt.
Wir ließen es
uns richtig gut gehen, so unmittelbar an der Wasserkante, mit Blick auf die
schaukelnden Boote und den See mit seinem vom Wind leicht gekräuselten blauen
Wasser und den welligen Hügeln an nördlichen Ufer.
Pünktlich
zum Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft waren wir nach einem wunderschönen
Tag zurück in Barnin. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen des Ausflugs
beigetragen haben! Und sehr gut möglich, dass wir uns im nächsten Jahr wieder gemeinsam
auf eine Tagestour begeben werden.
Wir
wünschen Ihnen/Euch einen (weiterhin) schönen Sommer. Sehen wir
uns bei einer der kommenden Veranstaltungen des Fördervereins?
Natürlich freuen wir uns auch über neue Mitstreiter, die Lust haben, das Dorfleben in Barnin aktiv mitzugestalten. Für einen Kontakt können Sie/könnt Ihr uns sehr gerne ansprechen oder einfach eine E-Mail über das Kontaktformular senden.
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| Ein Fischadler jagte am Kummerower See ganz in unserer Nähe |