Sonntag, 22. Juli 2018

Unser Sommerausflug 2018 zu den 1000-jährigen Eichen von Ivenack


Nachdem es uns im vergangenen Jahr so gut gefallen hat, statt eines Sommerfestes einen Ausflug zu unternehmen, haben wir uns auch in diesem Jahr wieder so entschieden. Als Ziel hatten wir unter mehreren Vorschlägen den kleinen Ort Ivenack in der Nähe der Reuterstadt Stavenhagen ausgewählt, der über die Region hinaus bekannt ist für die im dortigen „Tiergarten“ stehenden knorrigen alten Eichen, die „1000-jährigen Eichen“. Noch gar nicht so lange, erst seit August 2017, wird der Ort Ivenack in der Liste der Orte geführt, in denen es einen Baumkronenpfad, Baumwipfelpfad oder ähnliches gibt, und auch auf den Baumkronenpfad waren wir neugierig und sehr gespannt.

Anders als im letzten Jahr gibt es in diesem Sommer hier im Nordosten Deutschlands seit Wochen kaum einmal eine Spur von Regen. Da machte der vergangene Sonntag keine Ausnahme, das sonnig-heitere Wetter mit leichtem Wind war einfach perfekt für den geplanten Ausflug. Die gewählte Route führte auf überwiegend kleineren Straßen zunächst durch den Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide mit seinen sommerlich duftenden Kiefernwäldern und anschließend durch den Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See mit seiner bezaubernden Hügellandschaft.


Bei der Ankunft in Ivenack war noch etwas Zeit für einen Kaffee aus den mitgebrachten Thermoskannen und die "Naschkatzen" griffen beim selbstgebackenen Kuchen kräftig zu, obgleich es erst Vormittag war. 
Danach begann die vorgebuchte Führung mit Forstwirtschaftsmeister Jörg Hellwig vom Forstamt Stavenhagen durch den Ivenacker Tiergarten. 


Es gab lebhaft-frische Schilderungen zur Geschichte und zur Entwicklung des Tiergartens von den Anfängen bei heute, Spannendes und Wissenswertes über die knorrigen alten Eichen und wir erfuhren, warum unter Eichen die besten Schinken wachsen.  


Die Trupolje-Schweine im großen Gatter haben viel Platz und fressen Eicheln besonders gerne - das sorgt für bestes würziges Fleisch und somit für besonders schmackhaften Schinken
Interessante Fakten über die Ivenacker Eichen als erstes Nationales Naturmonument in Deutschland und über den attraktiv gestalteten, gut 600 Meter langen Baumkronenpfad rundeten die Führung ab. Dass der Baumkronenpfad inzwischen sehr beliebt ist und junge und alte Menschen gleichermaßen anzieht, zeigt sich vor allem daran, dass sich seit der Eröffnung des Baumkronenpfades die Anzahl der Besucher auf etwa das Vierfache erhöht hat. 

Zwischendurch plauderte Jörg Hellwig außerdem ein wenig „aus dem Nähkästchen“ und schilderte mit einem Augenzwinkern ein paar sehr „spezielle“ Begegnungen mit Besuchern, die bei den vielen Führungen natürlich nicht ausbleiben.

Im Anschluss an die Führung lohnte sich auch der Besuch der attraktiv gestalteten, Ausstellung im Barockpavillon zum Thema Eiche. 

Der Barockpavillon beherbergt eine sehenswerte Ausstellung zu den Eichen, ihrer Lebensgeschichte und ihren Bewohnern
Blick im Barockpavillon von unten hinauf zur Kuppel.
Danach begaben wir uns auf den Baumkronenpfad und folgten seinem Lauf, der sich gemächlich um Baumstämme und zwischen Baumkronen in die Höhe windet, bis hinauf auf die Aussichtsplattform des Turms. Aus einer Höhe von mehr als 30 Metern erschließen sich schöne Ausblicke über den Ivenacker See, zum Schlossareal und über die umgebende Landschaft.

Blick zur Aussichtsplattform des Turms als Teil des Baumkronenpfades

Gemächlich führt der Pfad aufwärts

Auf Höhe der Blätterkronen großer Bäume - Entdeckung und Erfahrung einer für uns nicht alltäglichen Perspektive
Nach dem dreistündigen, sehr schönen und interessanten Aufenthalt im Ivenacker Tiergarten war es Mittagszeit und nach kurzer Überlegung entschieden wir uns, dafür einen Picknickplatz am Kummerower See zu suchen. 


Am hübschen kleinen Hafen in Kummerow war im Handumdrehen die Tafel aufgebaut und mit den mitgebrachten und meist selbst zubereiteten leckeren Speisen und mit Getränken üppig gedeckt.  


Wir ließen es uns richtig gut gehen, so unmittelbar an der Wasserkante, mit Blick auf die schaukelnden Boote und den See mit seinem vom Wind leicht gekräuselten blauen Wasser und den welligen Hügeln an nördlichen Ufer.





Pünktlich zum Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft waren wir nach einem wunderschönen Tag zurück in Barnin. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen des Ausflugs beigetragen haben! Und sehr gut möglich, dass wir uns im nächsten Jahr wieder gemeinsam auf eine Tagestour begeben werden.

Wir wünschen Ihnen/Euch einen (weiterhin) schönen Sommer. Sehen wir uns bei einer der kommenden Veranstaltungen des Fördervereins? 
Natürlich freuen wir uns auch über neue Mitstreiter, die Lust haben, das Dorfleben in Barnin aktiv mitzugestalten. Für einen Kontakt können Sie/könnt Ihr uns sehr gerne ansprechen oder einfach eine E-Mail über das Kontaktformular senden.


Ein Fischadler jagte am Kummerower See ganz in unserer Nähe





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