Mittwoch, 11. Juni 2014

Konzert in der Barniner Kirche am 24. Juni 2014




Wie bereits im vergangenen Jahr im Juni werden auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler der Musikschule „Johann Matthias Sperger“ des Landkreises Ludwigslust-Parchim in der Barniner Dorfkirche musizieren. Die Mädchen und Jungen der unterschiedlichen Altersklassen, die durch Elena und Gregor Zuchtmann bzw. durch Erika Masuch unterrichtet werden, wollen am Dienstag, 24. Juni 2014, zum bevorstehenden Abschluss des Unterrichtsjahres Einblicke in ihr aktuelles Repertoire und Können geben. Wir freuen uns, dass für dieses Konzert nicht ein beliebiger Unterrichtsraum, sondern erneut unsere Dorfkirche und somit ein ganz besonderer Rahmen gewählt wurde. Ein bunter Reigen unterschiedlicher Musikstücke erwartet die hoffentlich zahlreichen Besucher. Die Barniner und ihre Gäste sowie natürlich auch alle anderen an Musik Interessierten sind wieder sehr herzlich eingeladen!


Auf dem Programm stehen Musik sowohl klassischer als auch moderner Komponisten, Traditionelles sowie Stücke aus dem Volksliedgut. Zu hören sein werden zum Beispiel kleinere Werke von Elena Gnessina, Arvids Zilinskis, Isaak Berkovitsch, Bela Bartok, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Leopold Mozart, Peter Tschaikowski, Frederic Chopin, Elton John, Yiruma, Aniko Drabon, Maxence Cyrin und anderen.



Beginn ist um 18:00 Uhr.



Die Musik-Schülerinnen und -Schüler, E. und G. Zuchtmann, E. Masuch sowie die Mitglieder der Initiative „Musik in die Barniner Kirche!“ freuen sich auf Ihr/Euer Kommen!





Der Eintritt ist frei. Es wird vor Ort um eine Spende für die geplante erforderliche Sanierung der Friese-III-Orgel gebeten.







Initiative „Musik in die Barniner Kirche!“



Samstag, 3. Mai 2014

Eröffnung der Barniner Konzertsaison





Mit einem musikalisch-literarischen Programm in der Dorfkirche wurde am heutigen Sonnabend die Barniner Konzertsaison 2014 eröffnet.

Große und kleine Besucher in Erwartung des Programms

Im Mittelpunkt des Programms stand dieses Mal die historische Friese-III-Orgel, die in der Barniner Kirche leider nicht mehr allzu oft zu hören ist. Das ist bei einem so besonderen Instrument natürlich schade, und genau aus diesem Grunde sollte sie heute erklingen.

Die historische Friese-III-Orgel in der Barniner Kirche

Bescheiden: nur ein kleines Manual und nur sechs Register


Die kleine Orgel ist im Vergleich, zum Beispiel mit ihrer „großen Schwester“ in der Schweriner Paulskirche, recht bescheiden ausgestattet. Ein einziges kleines Manual und lediglich sechs Register stehen dem Organisten zur Verfügung. Mit dieser sparsamen Ausstattung genügte die Orgel jedoch ihrer Bestimmung. Sie ist nicht als Konzertinstrument gebaut worden, sondern sollte die musikalische Begleitung der Gemeinde- und Chorlieder ermöglichen und somit die Gottesdienste unterstützen.



Helmut Ritter erläutert die Besonderheiten der Orgel



Helmut Ritter, Gast-Organist aus Wernigerode, hatte daher spezielle kleinere Werke ausgesucht, die für die Barniner Orgel mit ihren eingeschränkten Möglichkeiten geeignet sind. Wir haben ihn während der Proben darauf angesprochen, was ihn bewege, in der Barniner Kirche die Orgel spielen zu wollen: „Ich will nicht für mich spielen, sondern für diese Orgel, die etwas ganz Besonderes ist.“



Die Orgel erklingt




Seit seiner Kindheit, „… seit die Beine lang genug waren“, wie er es selbst beschreibt, spielt Helmut Ritter neben Ausbildung und späterem Beruf leidenschaftlich Orgel. Zu Gehör kamen heute unter anderem eine Toccata und eine Fuge von J. Pachelbel, das Halleluja aus W. A. Mozarts „Exsultate, jubilate“ oder „Fürs volle Werk“, ein Allegro von J. G. Vierling. Bei dem wunderbaren Choral „Ich singe Dir mit Herz und Mund“ waren die Zuhörer zum Mitsingen eingeladen. 



Zwischen den Orgelstücken gab es die im Programm angekündigten Lesungen: Edith Hasheider las das zum Konzert passende Gedicht „Macht der Musik“ von H. Drewing, eine gekürzte Fassung der bekannten und auch nach zweihundert Jahren immer noch aktuellen „Ringparabel“ aus Lessings „Nathan der Weise“ brachte Wulf Hasheider zu Gehör und Frank Block sorgte mit zwei Kurzgeschichten für Heiterkeit.



Zum Abschluss des Nachmittags füllten dann die Klänge des Gefangenenchors aus G. Verdis Oper „Nabucco“ noch einmal die Kirche.


Unser herzlicher Dank gilt Herrn Ritter für diesen musikalischen Nachmittag an und mit der Orgel in der Barniner Dorfkirche, herzlichen Dank den Zuhörern für ihren Konzertbesuch, und herzlichen Dank ebenfalls für die kleinen literarischen „Beigaben“.


Bunter Frühjahrsschmuck empfing die Konzertbesucher in der Kirche


Liebe Besucherinnen und Besucher, auf gar keinen Fall versäumt werden soll nun aber noch der Hinweis darauf, dass dank Ihrer Spenden aus den Konzerten im vergangenen Jahr zwischenzeitlich eine neue Orgelbeleuchtung finanziert und installiert werden konnte. Sie können diese Errungenschaft auf den Fotos erkennen. Die neue Beleuchtung sichert den Organisten für ihr Spiel an der Barniner Friese-III-Orgel ab jetzt bestes blendfreies Licht – eine Einladung an andere Orgelspieler, sich gelegentlich in einem eigenen Orgelvortrag gern selbst davon zu überzeugen!
Vielen Dank für die Spenden in der Vergangenheit und natürlich auch für Ihre heutigen Spenden, die wieder der Barniner Orgel zugute kommen werden, denn es gibt dort noch viel zu reparieren, zu ersetzen und zu erneuern.


Im Innern der Barniner Kirche
Schauen Sie wieder auf diese Seite, hier werden Sie im Veranstaltungskalender auch weiterhin über die Konzerte der Initiative „Musik in die Barniner Kirche!“ informiert. Seien Sie gerne auch beim nächsten Mal wieder mit dabei!


Initiative "Musik in die Barniner Kirche!"





Sonntag, 27. April 2014

Bunt und gemischt - die Barniner Pflanzentauschbörse 2014

Nachdem am gestrigen Sonnabend Vormittag der Dorfputz durch die Mitglieder des "Fördervereins Alte Schule Barnin e.V. "genutzt wurde, um vor allem das Gelände um die Barniner "Dörpstuw", unser kleines Dorfmuseum, zu säubern, begannen gleichzeitig auch schon die Vorbereitungen für die Pflanzentauschbörse.
Voller Einsatz war bei der Vorbereitung gefragt - und die Frühstückspause danach wohlverdient
Bei dem herrlichen Frühsommerwetter war die Laune bestens und gingen die Arbeiten flink von der Hand. Im Museum selbst hatten bereits einige Tage zuvor fleißige Hände den Winterstaub mit Schwung zur Tür hinaus befördert, die thematischen Ausstellungstücke des Vorjahres wieder gut verstaut und die diesjährige Ausstellung gestaltet, in deren Mittelpunkt in diesem Jahr alte Bücher stehen.
Alles ist fertig, die Besucher können kommen

Die ersten Gäste und Besucher am Nachmittag waren pünktlich um 15:00 Uhr vor Ort und hatten zumeist eine stattliche Anzahl Pflanzen in Kisten, Paletten und Töpfen mitgebracht, so dass die Tische im Handumdrehen üppig gefüllt waren. Es war wie in den Vorjahren auch für uns wieder eine große Überraschung, was alles den Weg zur Tauschbörse gefunden hatte!




Blumenstauden, -zwiebeln und -knollen, Kräuter, Gemüsepflanzen, Sträucher und sogar junge Bäumchen waren dabei und fanden in der Mehrzahl neue Besitzer.
Gesucht und gefunden - da ist gut Lachen!
Aber auch Zimmerpflanzen waren im Angebot und wechselten ihre Wohnung. Besonders beliebt waren jedoch auch gestern wieder die selbst gezogenen Tomatenpflanzen, die sich bereits in den Vorjahren als die absoluten "Renner" erwiesen hatten. In vielen Bau- und Gartenmärkten werden heute nur noch wenige Hybridsorten angeboten. Das dortige Saatgut (bzw. die daraus gezogenen Tomatenpflanzen) stammt überwiegend von den großen Saatgutkonzernen, die den weltweiten Markt bestimmen. Die Monopolisten haben aus finaziellen Gründen kein Interesse an samenfesten Sorten, die der Hobbygärtner selbst vermehren und nachziehen kann.

Lust auf Vielfalt und Geschmack!

Um so schöner und spannender ist es auf so einer Tauschbörse wie der gestrigen in Barnin, wenn die Tomatenfans ihre liebevoll selbst vermehrten und umhegten schmackhaften, oft alten, seltenen oder in Farbe und Form ausgefallenen Sorten anbieten!

Bei selbst gebackenem leckeren Kuchen, bei Kaffe und Tee ließ es sich herrlich fachsimpeln, plaudern und gegenseitig die kleinen "Gartengeheimnisse" ablauschen. Gut gelaunt bis zum Schluss - es war ein schöner und gelungener Nachmittag.


Viele Gäste der Pflanzentauschbörse nutzen die Gelegenheit, um sich die neu gestaltete Ausstellung in der "Dörpstuw" anzusehen. Alte Kinder- und Schulbücher, Sachbücher, Romane und Themenhefte aus vergangenen Tagen und Jahrzehnten können bis zum nächsten Frühling bestaunt werden. So manch einer wird dabei vielleicht auf "gute alte Freunde" aus eigenen Kindertagen stoßen oder ein Buch entdecken, das schon bei den Großeltern als ein Schatz gehütet wurde.

Und zwischendrin unsere Überraschung zur Saisoneröffnung des Museums - die leider nur eintägige kleine Bilderausstellung mit farbenfrohen Bildern von Barniner Frauen, die ihre Fähigkeiten im Malzirkel des inzwischen verstorbenen freischaffenden Barniner Malers Volkert Krietsch weiterentwickelt haben.





Unseren Gästen herzlichen Dank für den Besuch - wir wünschen allen ein glückliches und froh machendes Gartenjahr und freuen uns, wenn Sie im nächsten Jahr wieder dabei sein mögen!






Montag, 21. April 2014

8. Barniner Pflanzentauschbörse



Am kommenden Sonnabend, 26. April 2014, ist in Barnin das alljährliche „Groß Reinemachen“ angesagt. Beim Frühjahrsputz im Dorf ist der Förderverein Alte Schule Barnin e.V. mit dabei, denn auch für uns gibt es wie nach jedem Winter am und um das Museum („De Dörpstuw“) herum einiges zu tun.

Beim Arbeitseinsatz im vergangenen Jahr
Gemeinsam werden wir wieder ordentlich anpacken, den Winterstaub wegfegen, die Ausstellung austauschen und neu gestalten, Tisch und Bänke vor dem Eingang nebst Umfeld säubern … 


Guido und Frank haben sogar schon vor einiger Zeit mit dem Frühjahrsputz den Anfang gemacht. Die heftigen Stürme und der „Zahn der Zeit“ hatten einigen Vogel-Nistkästen am Museum arg zugesetzt. Außerdem mussten sie rechtzeitig vor Beginn der Brutsaison von den Nestresten des Vorjahres befreit werden. Daher haben die beiden kurz entschlossen gehandelt, die Nistkästen gesäubert, repariert und neu aufgehängt, damit die gefiederten Freunde wieder ihre „Sommerwohnungen“ beziehen konnten. Dafür besten Dank!



Am selben Tag, Sonnabend, 26. April, wird am Nachmittag gleich nach dem Dorfputz, um 15:00 Uhr, die nun bereits 8. Barniner Pflanzentauschbörse stattfinden!
Nachdem die Tauschbörse für die Gartenfans im vergangenen Jahr erstmals vor dem Museum veranstaltet wurde, waren wir uns schnell einig, dass dieser Platz ein ganz idealer Ort dafür ist. Ein paar Impressionen aus 2013 mögen das erkennen lassen. 


Wer also Pflanzen aus seinem Garten übrig hat – bitte nicht auf den Kompost werfen, das wäre doch viel zu schade! Lieber mitbringen zur Pflanzentauschbörse vor dem Dorfmuseum. Dort findet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein dankbarer Abnehmer. Außerdem lässt sich vielleicht auch wieder etwas für den eigenen Garten entdecken und mitnehmen, etwas, was möglicherweise verloren gegangen ist und nun ersetzt werden soll oder es lässt sich etwas Neues finden, was ausprobiert werden könnte. Wer keine Pflanzen mitbringt, ist natürlich ebenfalls herzlich eingeladen zu kommen, zu schauen und Pflanzen kostenlos mitzunehmen. Nebenbei lässt sich wie immer trefflich fachsimpeln und plauschen; bei Tee, Kaffee und Kuchen geht das ganz besonders gut.

Hier wächst Nachschub für die diesjährige Pflanzentauschbörse heran
Wie im vergangenen Jahr wird auch „De Dörpstuw“ das Dorfmuseum selbst, wieder geöffnet sein. Zum Saisonauftakt kann dieses Mal die neu gestaltete Ausstellung zum Thema „Alte Bücher“ besucht und angesehen werden. Dabei wird es als zusätzliche Überraschung in diesem Jahr in der „Dörpstuw“ auch noch eine kleine Ausstellung geben. Gezeigt werden Malereien mit Bildern von  …

???
Ach nein, das verraten wir jetzt an dieser Stelle nun aber doch noch nicht. Kommen Sie einfach selbst und lassen sich überraschen, wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!




Der Besuch und die Teilnahme an der Pflanzentauschbörse sind kostenlos. Zur Deckung der Unkosten freuen wir uns über Ihren/Euren Spendenbeitrag.