Freitag, 1. Juli 2022

Nicht nur des Ludewigs Lust – unser Vereinsausflug 2022 nach Ludwigslust

 

Am vergangenen Sonntag, einem heißen Sommertag, starteten wir gut gelaunt und pünktlich um 9 Uhr unseren Vereinsausflug in Richtung Ludwigslust.

Erster Anlaufpunkt in der Kreisstadt war für unsere dieses Mal leider nur kleine Gruppe das „Natureum“ mit seiner umfangreichen naturkundlichen Sammlung. Bei dem sanierten Gebäude gleich neben dem Barockschloss handelt es sich um das älteste Gebäude der Stadt. Das Natureum wird vom der Naturforschenden Gesellschaft Westmecklenburg e.V. ehrenamtlich betrieben (für weitere Informationen gerne hier klicken).

Sehr freundlich wurden wir von Uwe Jueg, dem Vereinsvorsitzenden und Leiter des Natureums, empfangen und von ihm persönlich durch das Haus und die beeindruckende Ausstellung und Sammlung geführt.




Teil der Dauerausstellung im Erdgeschoss sind diese Tierpräparate. Unter den Schwingen des Seeadlers finden sich die heimischen Raubsäuger von Steinmarder bis Mauswiesel. 


Gesteine und Fossilien aus unterschiedlichen Erdepochen geben im Geologie-Raum Einblicke in vergangene Erdzeitalter. 

Etwas ganz Besonders ist der Neuzugang des großen Bischofstabs. Diese Tiergattung lebte vor etwa 460 Millionen Jahren in der Epoche des Ordoviziums und ist heute längst ausgestorben. 

Im Botanik-Raum hatte es uns insbesondere die umfangreiche Zapfensammlung angetan. Die winzigen bis riesengroßen Zapfen stammen von rund 70 Arten, die teilweise sehr selten sind.


Was für eine Fülle von Vogel- und Säugetierpräparaten! Doch auch die Sammlungen einheimischer Schnecken und Muscheln sind sehenswert und zeigen die erstaunliche Vielfalt solcher Tiergruppen selbst hier bei uns.

Im ersten Stock werden wechselnde Sonderausstellungen präsentiert. Ein Publikumsmagnet ist die jährliche Eier-Ausstellung, die zu Ostern mit einer Vielzahl von Vogeleiern und versteinerten Sauriereiern präsentiert wird. Derzeit ist eine Ausstellung zu Mammut & Co zu sehen.

Zuletzt gab uns Uwe Jueg noch die Möglichkeit, die Räume der naturkundlichen Museumspädagogik anzusehen und gewährte uns einen Einblick in das Magazin, das Besuchern sonst nicht offensteht. 

Dort sind unter anderem das Herbarium des bekannten Parchimer Botanikers Walter Dahnke, die Schmetterlingssammlung von Horst Heyden und die größte Egel-Sammlung Deutschlands zu finden, die von Uwe Jueg persönlich zusammengetragen wurde.

Wir waren und sind schwer beeindruckt: 35.000 Objekte, darunter 10.000 Pflanzen inklusive Pilze, 5.000 Wirbellose, 5.000 geologische und paläontologische Objekte und 500 Präparate von Wirbeltieren wurden rein ehrenamtlich katalogisiert und aufbereitet! Diese Arbeit ist von unschätzbarem Wert. Sie dient zum Beispiel der Vermittlung von Kenntnissen zur aktuellen und vergangenen Naturgeschichte vor allem Westmecklenburgs und belegt verschiedene Entwicklungen und Veränderungen in unserer Landschaft.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die vielen Eindrücke, Informationen und das außergewöhnliche langjährige Engagement bei Uwe Jueg und seinen Mitstreiter*innen bedanken und wünschen alles Gute für die weitere Arbeit und die Zukunft des Natureums! 



Nach der geistigen Kost musste danach aber auch für das körperliche Wohlbefinden gesorgt werden. Also schnappten wir unsere Picknickkörbe und suchten uns ein geeignetes Plätzchen im barocken Schlossgarten unter den großen schattenspendenden Bäumen. 

Wie immer gab es eine Vielfalt an mitgebrachten selbstgemachten kulinarischen Köstlichkeiten. Das war ein Genuss, so viel Leckeres! 

Doch urplötzlich verdunkelte sich der Himmel und ein kräftiger Regenschauer ergoss sich über uns und unser Idyll. Aber wir sind ja erfinderisch und Picknickdecken genial, so dass daraus ein sehr fröhliches „Abwettern“ wurde!


Lachend und erfrischt ging es zur nächsten Etappe, dem Ludwigsluster Schloss – bekannt für seinen ungewöhnlichen Materialmix aus Sandstein, Gold und Papiermaché. Wie wir während der Schlossführung erfuhren, wurde das ursprüngliche kleine Jagdschloss von 1735 im Laufe der Jahrzehnte immer weiter ausgebaut. Christian Ludwig II. gab diesem Kleinod den Namen „Ludewigs Lust“. Zwischen 1772 und 1776 wurde ein neues Schloss mit der heutigen Sandsteinfassade errichtet. 

In den zu besichtigenden Schlossräumen wird die höfische Welt des ausgehenden 18. Jahrhunderts lebendig. Das prachtvolle Herzstück ist der Goldene Saal mit seinen monumentalen Säulen, den reich geschmückten Spiegeln, Kristalllüstern und dem restaurierten Parkettfußboden.


Linker oder rechter Thronsessel? Wunderschöne Holzfußböden finden sich in allen Prunkräumen.

Einen besonderen Eindruck hinterlässt auch die Gemäldegalerie, denn dort ist die sogenannte Salon- oder Petersburger Hängung zu finden: Die Bilder hängen wie in der Sankt Petersburger Eremitage mehrreihig übereinander.

 

Zeit für „Station Nummer 4“, die „Alte Wache“. 1853 als Wach-und Arrestlokal erbaut, diente sie als Quartier für die Wachmannschaft des Herzoglichen Mecklenburgischen Dragonerregiments 17. Heute wird das Gebäude als Restaurant und Kaffeehaus genutzt. 

Wir machen zum Abschluss des herrlichen Tages in der „Alten Wache“ den Schlemmer-, Kaffee-, Kuchen- und Eis-Test, das muss sein! Ergebnis: Test bestanden! 

Es war ein toller und rundum gelungener Tag, da sind wir uns einig. Wer nicht dabei war, hat wirklich viel verpasst! Und worüber wir uns noch einig sind: Im kommenden Jahr soll es auf jeden Fall wieder einen Vereinsausflug geben!

 

Ganz herzlichen Dank an Sabine, unsere Organisatorin und Reiseleiterin, die alles perfekt geplant und durchgeführt hat. Und natürlich geht der Dank auch an Bernd, der uns souverän hin und zurück chauffiert hat.



 

 

 

Sonntag, 8. Mai 2022

Endlich wieder eine „richtige“ Pflanzentauschbörse!

 

„Wie schön, endlich geht es nun wieder los mit Veranstaltungen wie der Pflanzentauschbörse! Solche Dinge haben uns ja so sehr gefehlt.“ So oder so ähnlich formulierten es die meisten unserer Besucher gestern Nachmittag und genauso empfanden wir Vereinsmitglieder es auch. Und wie schön, nach zwei Jahren neben neuen Gesichtern auch etliche alt bekannte treue Besucherinnen und Besucher unserer Pflanzentauschbörse jetzt wieder begrüßen zu können!

Bei dem herrlichen Frühlingswetter war es dann auch überhaupt nicht verwunderlich, dass die ersten Gäste bereits ganz zeitig vor dem kleinen Barniner Dorfmuseum „De Dörpstuw“ eintrafen. Die aufgestellten Tische waren im Handumdrehen mit den mitgebrachten Pflanzen gefüllt, standen an der Längsseite des Gebäudes Kisten, Kartons und Körbe voller Pflanzen nebeneinander.

So ist es perfekt - schnell noch kleine Schilder schreiben, damit die anderen auch wissen, was für Pflanzen das sind.

 


 Für den kleinen Handkorb ist dieses Pelargonien-Prachtexemplar in der Tat viel zu groß!

„Kennen Sie diese Tomatensorte? Ich habe sie vor ein paar Jahren mal von der Pflanzentauschbörse mitgenommen. Sie ist mein absoluter Liebling geworden, Sie sollten sich unbedingt gleich ein Exemplar sichern!“

Manche Pflanzen wie diese Weidenstecklinge mussten gar nicht erst abgestellt werden, sie wanderten umgehend in die Hände ihrer neuen strahlenden BesitzerInnen.



Süße Verführungen für alle Naschkatzen. Natürlich von den fleißigen Frauen des Vereins wieder selbst gebacken. 


Angeregte Gespräche, fachsimpeln, nachfragen, sich untereinander austauschen und gegenseitig Tipps geben, das gehört zur Pflanzentauschbörse einfach dazu.


Schon gewusst? Die Informationstafel gibt Auskunft über Wissenswertes und Interessantes zur Heilpflanze des Jahres 2022, die Große Brennnessel.


Vollbepackt mit dem Bollerwagen zum Pflanzentausch gekommen - und genauso vollbepackt geht es nach dem Tausch wieder nach Hause. Da wartet auf die neuen Besitzer ja eine ganze Menge Arbeit!

Es ist Grillzeit ... 

... und für die Vereinsmitglieder und HelferInnen gab es im Anschluss an das große Aufräumen zum Ausklang noch ein gemeinsames Abendessen in Freien.


 


Wir bedanken uns bei allen Gästen für ihr Kommen und ihr Interesse, für die vielen mitgebrachten und mitgenommenen Pflanzen, für die netten und anregenden Gespräche und für die vielen freundlichen Worte.

Einen herzlichen Dank sagen wir allen, die unser Spenden-Sparschwein gefüttert haben. Und natürlich geht ein Dank an die fleißigen helfenden Hände, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Alles zusammen hilft uns, die nächsten geplanten Veranstaltungen durchführen zu können.

Wenn es Ihnen/Euch gefallen hat, dann bitte gerne weitersagen und kommen Sie doch gerne wieder und bringen vielleicht auch noch andere potentielle Interessenten mit!

 


 


Unser Veranstaltungskalender gibt Auskunft über die im Verlauf des Jahres geplanten weiteren Veranstaltungen - einfach hier klicken!

 

 

 

 

 

 

Montag, 25. April 2022

15. Pflanzentauschbörse in Barnin

 

Am Sonnabend, 07. Mai 2022, findet von 15:00-ca. 17:00 Uhr 

vor dem Museum „De Dörpstuw“ in Barnin (Lindenstraße, zurückliegend zwischen Friedhof und Landgasthaus) 

unsere beliebte Pflanzentauschbörse statt! 

2020 ausgefallen und 2021 als „Barniner Pflanzenkiste to go“ durchgeführt, können in diesem Jahr nun wieder nach Herzenslust Nutz- und Zierpflanzen für Garten und Haus mitgebracht, abgegeben, getauscht und/oder mitgenommen werden. 

Alle Pflanzen, die zu viel oder zu groß geworden oder einfach übrig geblieben sind, können zur Barniner Pflanzentauschbörse gebracht werden. Es ist aber natürlich auch möglich, ohne eigene Tauschobjekte nur neue Pflanzen mit nach Hause zu nehmen. 

Bestimmt ist etwas Interessantes, Neues oder gar lang Gesuchtes zu entdecken. Jedes Mal ist es eine Überraschung, wie viele und welche Arten und Sorten ihren Weg zur Pflanzentauschbörse finden. 

Vor dem Dorfmuseum lässt es sich wieder mit Gleichgesinnten bei Tee, Kaffee und leckerem selbstgebackenen Kuchen gut fachsimpeln. Herzlich willkommen! 




Der Eintritt ist frei und die Teilnahme ist kostenlos.

Zur Deckung der entstehenden Unkosten freuen wir uns über eine kleine Spende.

Bitte beachten: Bei unserer Pflanzentauschbörse sind keine Verkaufsaktionen zugelassen! Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen.

 

 

 

 

 

 


Sonntag, 24. April 2022

Frisch ans Werk – Frühjahrsputz in „De Dörpstuw“

Am gestrigen Sonnabend stand der jährliche Frühjahrsputz in der Gemeinde Barnin auf dem Plan. Und wenn im Dorf großes Reinemachen angesagt ist, dann ist auch unser kleines Museum „an der Reihe“. Mehrere Vereinsmitglieder und freiwillige Helfer trafen sich am Morgen fröhlich und mit Putz- und Werkzeug bewaffnet zum Arbeitseinsatz.


Kampf im Duett - gegen den Staub und mit den großen Bodenstaubsaugern


Damit es auch draußen wieder fein aussieht – die Fenster zum Blitzen bringen und den Besen schwingen


Tradition Nr. 1: Weil es sich mit leerem Magen nicht so gut arbeitet, gehört die gemeinsame Frühstückpause bei uns ganz unbedingt zum Frühjahrsputz dazu


Zu tun ist so einiges, doch wenn alle mit anpacken, geht es fix voran


Tradition 2: Wenn der Bürgermeister auf seiner Runde von einer Arbeitsgruppe zur nächsten am Museum vorbeischaut, dann heißt es: „Nich lang schnacken, Kopp in ‘n Nacken“.


Tradition 3: Gemeinsames Mittagessen vor der Alten Schule mit allen anderen, die sich an unterschiedlichen Stellen im Dorf am Frühjahrsputz beteiligt haben.

 

Herzlichen Dank an alle, die gestern im und ums Museum tatkräftig mit angepackt haben!

 

„De Dörpstuw“ ist frisch geputzt und die wichtigsten Arbeiten um das Museum herum sind erledigt. Nun kann auch hier die Saison starten. Und los geht es damit am 7. Mai:

Am 7. Mai am Nachmittag findet unsere diesjährige Pflanzentauschbörse statt! Ausführliche Informationen folgen hier in Kürze. 





 

 

 

Mittwoch, 20. April 2022

Von Feuer und Stille, Blütenrausch, schnurrenden Vögeln, allerlei Kleingetier und der Entwicklungsgeschichte des Naturschutzgebietes „Marienfließ“

Udo Steinhäuser aus Plau am See war bereits mehrfach in Barnin als Referent zu Gast, und jedes Mal war sein Vortrag ganz besonders spannend, informativ und zudem äußerst unterhaltsam. Genauso war es auch in der vergangenen Woche. Der Naturschützer, hervorragende Naturfotograf und Betreuer des Schutzgebietes „Marienfließ“ vermochte die Besucher in der Alten Schule erneut in seinen Bann zu ziehen.

Referent Udo Steinhäuser während des Vortrags

Das heutige Naturschutzgebiet „Marienfließ“ liegt südlich von Lübz an der Grenze Mecklenburg/Brandenburg. Etwa um 1920 begann die militärische Nutzung des Gebietes und zuletzt nutzte die Sowjetarmee den Truppenübungsplatz „Redlinskii“. Neben diversen Gebäuden, Treibstofftanks und Fahrzeugresten waren es vor allem die erschreckenden Berge von klein- und großkalibriger Munition und Munitionsschrott, die 1990 nach Truppenabzug als Hinterlassenschaften vor Ort verblieben waren. Das Betreten des gesamten Gebietes war lebensgefährlich. Bis heute wurden erst ausgewählte Teilflächen durch Kampfmittel-Bergungsdienste von Munition und Munitionsresten beräumt.

Und die Natur auf dieser Fläche – war und ist aus Sicht von Naturschützern wie Udo Steinhäuser einfach großartig! Denn die Naturschützer hatten den besonderen Wert dieser Flächen längst erkannt. Ein großer, nicht von Straßen und Infrastruktur zerschnittener stiller Lebensraum auf nährstoffarmen Sandböden, das war auch 1990 bereits etwas Besonderes. Silbergrasfluren, Heidekraut, bunt blühende Sandmagerrasen und andere „Spezialisten“ sind es, die mit diesen kargen Böden zurechtkommen. Sie hatten sich durch die mit dem Militärbetrieb einhergehenden oberflächlichen Bodenstörungen ansiedeln können. Und mit den speziellen Pflanzen in der offenen Landschaft konnten auch spezielle Tierarten das Gebiet erobern oder finden hier ihre Rückzugsräume.



Die bedeutsamsten Flächen des ehemaligen Militärplatzes wurden als Naturschutzgebiet unter Schutz gestellt und sind heute Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Die Gäste des Abends erfuhren vom Referenten, wie mühevoll, schwierig und nicht zuletzt kostenintensiv es ist, diese schützenswerte Heide-Offenlandschaft langfristig zu erhalten, zu pflegen und in Teilen auch wiederherzustellen. Sie staunten, dass dabei neuerdings sogar modernste gepanzerte Technik zum Einsatz kommt – „Naturschutz Zwei Punkt Null“, wie Udo Steinhäuser es augenzwinkernd formulierte.

 



Mit vielen humorvollen Beschreibungen gespickt, stellte Udo Steinhäuser eine Auswahl der im Schutzgebiet vorkommenden Tier- und Pflanzenarten vor: Von Grasnelke, Sandstrohblume und Heidekraut bis Besenginster und Augentrost. Von Roter Röhrenspinne bis Ammen-Dornenfinger, von Ölkäfer und Pappel-Blattkäfer bis Feldgrille, vom schnurrenden Ziegenmelker bis zum „hupenden“ Wiedehopf - die Besucher waren von diesem umfangreichen und fundierten Wissen beeindruckt und von der Lebhaftigkeit des Vortrags begeistert. 

Der Vortrag wurde durch den Förderverein ein wenig österlich umrahmt


Jetzt ist es für uns an der Zeit, uns nochmals ganz herzlich bei Udo Steinhäuser zu bedanken! Auf Wiedersehen bis zum hoffentlich nächsten Mal, es hat uns wieder ausgesprochen gut gefallen. Nach diesem lebendigen Abend darf „Marienfließ“ sicherlich ein paar mehr neugierig gewordene Besucher erwarten!

 

Wir bedanken uns bei den interessierten Gästen, die der Einladung in die Alte Schule gefolgt sind und würden uns auf ein Wiedersehen bei einer unserer nächsten Veranstaltungen freuen!

 

 


 


Zum Vormerken: Unsere Barniner Pflanzentauschbörse findet statt am Sonnabend, 7. Mai 2022. Den Termin findet Ihr in unserem Online-Veranstaltungskalender, nähere Informationen und die Einladung folgen hier in Kürze!







Samstag, 16. April 2022

Ostergruß 2022

Ostern, das freudige Fest. Für die einen ist es die Freude über die Auferstehung Christi, für die anderen die Begrüßung und das Feiern des Frühlings und noch andere freuen sich einfach über ein langes Wochenende.

 


Ein unbeschwertes und fröhliches Fest sollte es sein. Doch nach zwei Jahren Pandemie-Ostern liegt in diesem Jahr der schwere Schatten eines zuvor in Europa nicht vorstellbaren Krieges über dem Osterfest. Unsere Gedanken und guten Wünsche sind 2022 daher vor allem bei den Menschen in der Ukraine und bei denjenigen, die jetzt außerhalb ihres Landes Schutz suchen. Wir hoffen mit ihnen auf das Ende dieses Krieges und auf das Ende aller weltweit geführten Kriege und kriegerischen Auseinandersetzungen!


 Darstellung der Kreuzigung. In der Altstadt von Lviv (Lwiw, Lemberg) / Westukraine

 

Traditionell werden in der Ukraine Eier für das Osterfest kunstvoll bemalt. Diese hier sind im Huzulen-Museum in Werchowyna in den Karpaten zu bewundern.

Mit kleine Perlen verzierte Ostereier. Religiöse Motive auf Ostereiern sind in der Ukraine sehr beliebt, denn ihre Religion ist vielen Menschen wichtig.

 

Wir wünschen Euch auch zu diesem Osterfest unbeschwerte und frohe Stunden, ob zu Hause oder unterwegs. Herzliche Ostergrüße sendet Euch der Vorstand des Fördervereins!

 

 


 

Zum Vormerken: Unsere Barniner Pflanzentauschbörse findet statt am Sonnabend, 
7. Mai 2022. Den Termin findet Ihr in unserem Online-Veranstaltungskalender, nähere Informationen und die Einladung folgen hier in Kürze!