Dienstag, 8. November 2022

Schutz der Dunkelheit der Nacht



Natürlicher Weise sind die Nächte bei uns dunkel oder nur von Mond und Sternen erleuchtet. Doch ganz überwiegend ist das heutzutage völlig anders. Vor allem Städte, aber auch Dörfer, sind durch übermäßige oder unangemessene künstliche Lichtquellen nachts hell erleuchtet und angestrahlt. Vielerorts ist von einem nächtlichen Sternenhimmel nichts oder kaum etwas zu sehen. Das verursacht ein neues Umweltproblem, die so bezeichnete Lichtverschmutzung. Der biologische Zeitrhythmus (Chronobiologie) von Menschen, Tieren und Pflanzen kann ganz erheblich gestört werden und aus dem Gleichgewicht geraten.

Wir laden ein zum naturkundlichen Vortrag

"Schutz der Dunkelheit der Nacht"

am 23. November 2022

um 19:00 Uhr

in der Alten Schule (Gemeindehaus), Lindenstraße 9 in Barnin

Ralf Koch, Leiter des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide wird dieses Phänomen im Vortrag aufgreifen und verschiedene mögliche Auswirkungen auf den Menschen und auf ausgewählte Tiergruppen darstellen. Aber es sollen auch Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie und wodurch diese Auswirkungen reduziert werden können.

Bei geeignetem Wetter ist nach dem Vortrag ein kurzer Rundgang durchs Dorf geplant, um die Situation in Barnin „zu beleuchten“ und einzuordnen.

 

Das klingt spannend? Ja, das ist es auch! Daher herzlich willkommen zu einem ganz besonderen Abend!







Mittwoch, 26. Oktober 2022

Herbstliche Orgelmusik in der Barniner Kirche


Gerne geben wir den nachfolgenden Hinweis auf ein Orgelkonzert in der Barniner Kirche am Vorabend des Reformationstages weiter:






Hinweis in eigener Sache: Am 16. November um 19:00 Uhr ist ein naturkundlicher Vortrag in der Alten Schule geplant. Es wird viel Wissenswertes zum Thema "Schutz der Dunkelheit der Nacht" geben. Anschließend soll zu diesem Thema auch ein gemeinsamer Rundgang durch das Dorf stattfinden. Demnächst gibt es dazu hier auf dieser Seite weitere Informationen. Es lohnt sich also, wieder vorbeizuschauen!





Freitag, 14. Oktober 2022

Ausstellungstipp

Ihr sucht noch nach einem Ausflugsziel für das Wochenende? Oder Ihr habt Lust, an einem Tag in der Woche mal wieder etwas in Sachen Kultur zu unternehmen? Wenn Ihr Fotografien und Tiere mögt, dann haben wir da einen ganz besonderen aktuellen Tipp für Euch:


Noch bis Ende Oktober ist im Kulturhaus Mestlin mit 


„Der Rabe vom Schloss“ 


eine wunderbare Fotoausstellung zu sehen. Die in Schwerin lebende Fotografin Jutta Schwöbel schaut mit ihrer Kamera dem Raben vom Schloss unmittelbar in die Seele. Das ist unbedingt sehenswert und sehr berührend!

Der etwas morbide Charme des Kulturhauses Mestlin gibt sich als perfekte Kulisse für die großformatigen Fotografien.

 

Hier ein ganz kleiner Eindruck als Vorgeschmack: 

 



Die Ausstellung kann von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 11:00-17:00 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei, eine Spendenbox findet Ihr im Eingangsbereich des Kulturhauses.

 

 

Für noch mehr Informationen bitte hier klicken.







Donnerstag, 13. Oktober 2022

Genuss- und Schlemmertag in der Alten Schule Barnin

 

Zum Herbst gehört der „Kochtag“, er ist ein fester Bestandteil unseres jährlichen Veranstaltungsplans. Es ist bereits eine gute Tradition geworden, zur Erntedankzeit im Oktober an einem Sonntag gemeinsam zu kochen und genussvoll zu speisen. Unser diesjähriger „Genusstag“ fand am vergangenen Sonntag statt. Nachfolgend findet Ihr einige Eindrücke dieses Tages, der unter dem Motto stand: „Ut Pott un Pann“. 

Genussvoll speisen wird es sich später besonders gut lassen, wenn auch die große Tafel einladend wirkt. Die farbenfrohe herbstliche Dekoration liefern der Garten und ein kleiner Spaziergang am Morgen.

Bereits kurze Zeit nach dem Einschalten der Kochplatten ziehen die ersten Wohlgerüche durch das Gemeindehaus. 

Hier wird eine Gemüsepfanne mit Kartoffeln, Wruken (Steckrüben) und Möhren zubereitet.

Fachsimpeln gehört dazu: „Ich liebe Majoran, davon muss immer eine gute Portion an dieses Gericht!“ Der Majoran wird der Gemüsepfanne ein schön kräftiges Aroma verleihen. 


Nicht nur bei Familienfesten und Partys immer wieder beliebt ist eine Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch. Lieselotte schnippelt dafür die großen grün-weißen Stangen, die ihren tollen charakteristischen Duft verströmen. 

Erika, bitte gut rühren, bis alles schön durchgezogen ist. 

Hmhhh, lecker! Und ein Gläschen Rotwein passt perfekt zur Suppe.

Und was schnuppert hier schon so verführerisch? Kathrin bereitet Geflügel in Kräuter-Käsesoße zu. Dazu gibt es Reis. Bitte noch ein klein wenig Geduld, es dauert doch nur noch ein paar Minuten!

Nach der Dürre des Sommers hat es dann endlich doch geregnet. Der ergiebige Regen hat dafür gesorgt, dass es jetzt eine gute Pilzsaison gibt. Was liegt also näher, als einen Korb voller frischer Waldpilze für eine Pilzpfanne zu sammeln? Maronen, Sandröhrlinge, Steinpilze und Krause Glucke warten nun darauf, fertig geputzt und zubereitet zu werden.


Aromatisch, mit Zwiebeln geschmort, später mit ein wenig Butter abgerundet und zuletzt mit gehackter Petersilie bestreut. Lasst es Euch schmecken!

Zum Herbst gehört zweifelsfrei Kohl. Klassisch und gut sind Kohlrouladen, und die selbstgemachten sind natürlich sowieso am besten. Sie machen zwar recht viel Arbeit, aber: „Das muss heute einfach mal sein“, so der mit einem Augenzwinkern verbundene Kommentar von Sabine R. 

Wir sind sehr einverstanden. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn die fertigen Rouladen schmecken so richtig herrlich deftig. 

Die zweite Kohlvariante und ebenfalls ein Klassiker ist Krautsalat. Für die große Runde muss es aber schon die große Schüssel sein. Es sieht farbenfroh aus und schmeckt bestens. 


Ohne Fleisch und auch für Veganer geeignet ist dieser herrlich duftende Quinoa-Salat mit Rosinen und Nüssen. Die angerösteten Zutaten und etwas Kreuzkümmel kitzeln schon im Vorfeld verheißungsvoll und vielversprechend den Gaumen. „Das schmeckt ja toll, das Rezept möchte ich bitte haben!“ 

Die Mädchen kochen einen Pudding. Keinen mit Fertigpulver aus der Tüte, sondern zur Feier des Tages einen „richtigen“, der mit Speisestärke und echter Vanille zubereitet wird. Dafür wird eine Vanilleschote längs aufgeschlitzt und vorsichtig mit dem Messer ausgeschabt. Ein wenig Safran wird dem Pudding eine zart-gelbliche Farbe verleihen. 

Erwischt! Die Naschkatzen können dem Duft einfach nicht widerstehen und nutzen die Chance, Puddingreste aus dem Topf zu kratzen: “Ohhh, der ist gut!“ 

Stimmt! Und dazu schmecken uns wahlweise selbst eingewecktes Obst oder frisches Birnenmus. 


Herrlich aromatische Birnen aus dem Garten verwendet Sabine B. für einen Birnenkuchen. Wie wird der Kuchen schmecken? 

Na, einfach himmlisch, und er ist sogar noch etwas warm! Im Handumdrehen ist der halbe Kuchen „weggeputzt“. 

Hier entsteht ein kleines Extra: Die Mädchen zaubern passend zur Jahreszeit kleine Hexenhüte aus Blätterteig. 

Die Erwachsenen sehen interessiert zu, denn hier können sie von den Kindern etwas dazulernen. Und sind das nicht ganz bezaubernde Hexenhüte geworden? Ein herzhafter Snack als Extra-Zugabe, vielen Dank für die tolle Idee! 

An der großen Tafel wird probiert und genossen, viel gelacht und viel geschnattert. Alle sind sich einig: Es war ein echter „Genusstag“! Im nächsten Jahr soll es wieder einen geben - das planen wir selbstverständlich gerne mit ein 😊

 

 

Vielen Dank an alle, die gekocht, gebraten, geschmort, gebacken und gegessen haben. Dankeschön für die vielen Ideen, tollen Rezepte und leckeren Gerichte. Dankeschön aber auch für die Spenden, mit denen unser Sparschwein gefüttert wurde!

 

 

 

 

Hinweis: Am Mittwoch, 16. November 2022, wird es die nächste Veranstaltung geben. In dem naturkundlichen Vortrag mit anschließendem kleinen Dorfrundgang wird es um den „Schutz der Dunkelheit der Nacht“ gehen. Nicht nur etwas für ausgesprochene „Sternengucker“ – also herzlich willkommen!  (In Kürze mehr dazu auf dieser Seite.)


 

 

 

 


Sonntag, 18. September 2022

Das kann sich sehen lassen!

 
Für Sonnabendnachmittag hatten wir uns verabredet, um am Museum nochmals einen Arbeitseinsatz zu starten. Nicht immer passen die Termine bei allen Mitgliedern oder kommt auch manchmal etwas Ungeplantes dazwischen, und so waren es nur fünf Vereinsmitglieder, die die Zeit gefunden hatten, um beim geplanten Arbeitseinsatz dabei zu sein und mit anzupacken. Die alte Feldsteinmauer an der Sitzecke sollte durch eine neue ersetzt werden. Viel Arbeit wartet, also los geht es! 

Zuerst müssen die Feldsteine der alten, in die Jahre gekommenen Mauer weggenommen werden. Da die Fugen nicht mit Beton verfüllt waren und für den Abriss keine besonderen Kenntnisse erforderlich sind, war diese Arbeit gemeinsam in kürzester Zeit erledigt. 

Eine(r) muss ja die Gesamtsteuerung und das Kommando übernehmen! 

Das Setzen einer neuen Mauer ist dann aber doch besser eine Angelegenheit für „die Männer vom Fach“. Sie verstehen sich ohne viele Worte und verzichten außerdem sowieso gerne auf gutgemeinte Ratschläge von Laien, die dann möglicherweise auch noch im Weg herumstehen würden …  ;).

Wir nutzen den Nachmittag daher gleich für einen ersten Herbstputz ums Museum herum. Und wie zu sehen ist, haben wir unseren Spaß dabei. 

Bitteschön, da steht die neue Mauer schon. Bernd und Hans haben sie in beinahe rekordverdächtiger Zeit aufgebaut. Und es sieht hervorragend aus! 


Nun ist es aber wirklich Zeit für eine wohlverdiente Pause. Wir genießen die Sonne und freuen uns, die zünftigen Sitzmöbel in diesem Jahr nochmals gemeinsam nutzen zu können. Sabines Quarkkuchen ist luftig und lecker und der Kaffee belebt, denn noch sind wir ja nicht mit allen für heute vorgesehenen Arbeiten fertig. 

Die Männer haben beim Aufschichten der Steine Erde in die Fugen gefüllt, weil die neue Mauer bepflanzt werden soll. Wir haben einen großen Korb voll Federnelken geschenkt bekommen. Rasch sind die Pflanzen, die recht gut mit Trockenheit zurechtkommen, eingesetzt und können angegossen werden. Fertig! 

Toll sieht es aus und ist tatsächlich alles an nur einem einzigen Nachmittag fertig geworden! Wir sind sehr zufrieden und freuen uns, dass der Sitzplatz mit den urigen Holzmöbeln jetzt durch die neu errichtete und bepflanzte Mauer einen schönen Abschluss erhalten hat.

 

 

 

Hinweis: Am 9. Oktober (Sonntag) soll unser nächster Kochtag starten, Gäste sind herzlich zum Mitmachen eingeladen! Der Termin ist im Veranstaltungskalender zu finden (hier klicken), weitere Informationen folgen in Kürze.






Sonntag, 24. Juli 2022

Faszination Natur in ausdrucksstarken Fotos


„Zwischen Schönheit, Einzigartigkeit und Fragilität“, so lautet der Untertitel der Fotoausstellung, die die Gesellschaft für Naturfotografie e.V. (GDT) in diesem Jahr zum dritten Mal in der größten norddeutschen Feldsteinscheune in Bollewick bei Röbel/Müritz präsentiert.



 

"Europäischer Naturfotograf 2021"

Noch bis zum 4.September 2022 sind in Bollewick erneut preisgekrönte und fesselnde Fotografien zu bestaunen und zu bewundern.

 „Die Ausstellung besticht durch ihre Vielfältigkeit und die speziellen und faszinierenden Entstehungsgeschichten der Aufnahmen. Zusammen dokumentieren sie die verschiedensten Facetten der Natur und bieten ungewöhnliche und überraschende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt. Sie zeigen Blickwinkel und Motive, die die meiste Zeit im Verborgenen liegen und für den größten Teil der Menschen nie sichtbar werden.“ 

(Quelle und weitere Informationen: hier klicken)


In der Fotoausstellung 2021 in Bollewick.


Einen kleinen Vorgeschmack auf die herausragenden Fotos in verschiedenen Kategorien vermittelt dieser Link (hier klicken), der zur Website der GDT führt. 

Lasst Euch einen Besuch der Fotoausstellung in der großen Feldsteinscheune in Bollewick nicht entgehen, Ihr solltet Ihr Euch unbedingt auf den Weg dorthin begeben!

 

Die Ausstellung kann bis zum 4. September 2022 jeweils Dienstag-Sonntag von 11:00-18:00 Uhr besucht werden, nur am 06. August (Sonnabend) bleibt die Ausstellung ganztags geschlossen.

 

Telefonische Nachfragen in Bollewick unter 039931 / 52009.