Montag, 29. März 2021

Zwei neue Häuser und ein Oster(hasen)spiel mit Augenzwinkern

Am Dorfrand von Barnin sind in den letzten Tagen gerade zwei Neubauten fertig geworden. Zwei Häuser aus traditionellen Materialien von Hand gefertigt, doch in einem durchaus nicht ganz alltäglichen Baustil. 

Da sogar die Osterdekoration fertig ist, werden die neuen Bewohner inzwischen wohl schon eingezogen sein.

Bei einem Spaziergang rund ums Dorf könnt Ihr die Häuschen entdecken und Euch daran erfreuen, falls Ihr nicht ohnehin schon dort wart und die Häuschen bereits kennt.



Wenn Ihr rund ums Dorf unterwegs seid, dann habt Ihr jetzt zugleich die Möglichkeit, an einem kleinen Oster(hasen)spiel teilzunehmen, von dem wir ganz aktuell erfahren haben. Ein Spiel mit Augenzwinkern 😉 . Nachfolgend findet Ihr hier die „Spielanleitung“. Wir wünschen Euch dabei viel Vergnügen und natürlich viel Erfolg. 


Die Spielfiguren: 

Diese kleinen Hasen wollen alle entdeckt werden!

Das ist der QR-Code noch einmal etwas größer.


Dann kann es jetzt ja losgehen!

 


 



 





Montag, 1. März 2021

Jetzt hat der Vorfrühling Einzug gehalten!

 

Winterlinge und Schneeglöckchen als Boten des beginnenden Frühlings

Noch gar nicht lange ist es her, da hatten auch wir hier in der Gemeinde Barnin nach Jahren wieder einmal ein paar Tage „richtigen“ Winter. Ihr erinnert Euch an unseren herrlichen Winterspaziergang (hier klicken)? Doch der Schnee ist inzwischen schon Geschichte und der Vorfrühling hat mit Macht und ersten Blütenfarben in Gärten und Feldflur Einzug gehalten.

Viele Menschen haben nach den langen dunklen und vielleicht sogar einsamen „Corona-Abenden“ der vergangenen Monate auf die ersten Blüten und Farbtupfer des Vorfrühlings gewartet. Jetzt sind sie da und wir wollen unsere eigenen kleinen Entdeckungen der letzten Tage und die Freude darüber gerne mit Euch teilen.

Kathrin, Sabine R. und Isa hatten ihre Kameras dabei und haben festgehalten, was ihnen im eigenen Garten und unterwegs an Blüten aufgefallen ist.

Hier folgt nun eine Auswahl der entstandenen Bilder – lasst uns gemeinsam den Frühling willkommen heißen!

Die Zaubernuss bezaubert bereits im Winter mit ihrer Blütenpracht. Wenn ihr der Standort zusagt, kann sie zu einem sehr alten, breit ausladenden Strauch werden.

Es lohnt sich, die zwirbeligen gelben oder rotorangen Blüten auch einmal aus der Nähe zu betrachten.


Die gelb blühenden Winterlinge wirken fast wie kleine Tänzerinnen. Sie gehören zu den ersten Frühlingsboten, die sich im Vorfrühling auf die Bühne der Blütenpflanzen wagen. Lässt man sie in Ruhe, entwickeln sich mit der Zeit Teppiche in leuchtendem Gelb.

Die zeitigen kleinen „Elfenkrokusse“ tragen ihren Namen zu Recht, wirken sie doch elfengleich zart und transparent. Zugleich erstaunt ihre Robustheit, denn sie strecken ihre Köpfe selbst durch Schnee. Diese Krokusse eignen sich ebenfalls zum Verwildern und gaukeln gerne durch Beete, Rasenflächen und Hecken.

Wie bunte Ostereier wirken die gelben und violetten Krokusse im Duett und verstärken so gegenseitig ihre Leuchtkraft.

Auf die liebenswerten Schneeglöckchen warten viel Gartenbesitzer. Wie Winterlinge und die frühen Krokusse vagabundieren sie durchs Gelände, wenn es ihnen irgendwo gefällt. Doch Schneeglöckchen ist nicht gleich Schneeglöckchen, es gibt eine ganze Reihe verschiedener Sorten. Und es gibt Liebhaber, die die Sorten gezielt sammeln.

Diese Schneeglöckchen sind aus einem Garten „ausgerissen“ und erfreuen Spaziergänger und Wanderer an der Geländekante zum Barniner See. Hierbei handelt es sich um eine alte ursprüngliche Sorte.

Beliebt und schön anzusehen sind auch die Märzenbecher. Pünktlich zum heutigen 1. März haben diese ihre großen Blüten geöffnet.

Sind die kleinen Alpenveilchen nicht zauberhaft? Auf dem richtigen Standort, mit viel Geduld, Erfahrung und Pflege kann sich so ein entzückendes Fleckchen im Garten entwickeln. Zweifelsfrei ein echter Garten-Höhepunkt!

Christrosen haben viele begeisterte Anhänger. Ihre weißen Blüten sind oft groß und wirken doch gleichzeitig zart und elegant. Es ist jedes Jahr wieder faszinierend, wie sich die Blüten tagtäglich ein Stück auf ihren Stielen emporheben und schließlich öffnen. Christrosen ziehen nicht gerne um. Je länger sie an einem Platz stehen, desto größer und prächtiger können die Stauden werden.

Natürlich gehören auch die dankbaren Kissen- oder Teppichprimeln zum Frühjahr. Violett mit gelber Mitte strahlen die Blüten bei Sonnenschein besonders schön.

Die Haselsträucher tragen jetzt zur Blütezeit auffällige, meist helle gelbe oder hell kupferfarbene Kätzchen aus männlichen Blüten. Die hellen Blütenkätzchen kennt wohl jeder. Doch aus diesen werden keine Nüsse. Die schmackhaften Haselnüsse wachsen später aus den unscheinbaren kleinen rundlichen weiblichen Blüten, die eine vergleichsweise große, fast fächerartige Narbe besitzen.

Und was wäre ein Frühjahr ohne Weidenkätzchen! Hier finden Bienen und andere kleine Flieger wichtige Nahrung nach dem Winter.

Ebenso bedeutsam als Bienennahrung sind die verschiedenen und auf den ersten Blick oft unscheinbaren Taubnesseln. Doch aus der Nähe betrachtet zeigen sich die hübschen kleinen Lippenblüten. Als „Unkraut“ werden Taubnesseln aus den Beeten gehackt. Dabei liefern sie nicht nur Bienen in der Pollen- und Nektar-armen Zeit überlebensnotwendige Nahrung. Daher sollte in keinem Garten eine Ecke fehlen, in der Taubnesseln stehen bleiben dürfen.

Nein, das hier sind noch keine Forsythienblüten. Diese leuchtend gelben Blüten trägt der Winterjasmin, der über den gesamten Winter blühen kann. Allerdings mag er etwas geschützte Plätze, bei stärkerem Frost erfrieren sonst die Blüten.


So viele kleine Schätze sind bereits am Blühen! Und auch wenn immer noch ein paar kühlere Tage, Frost und vielleicht sogar nochmals Schnee folgen werden, der Frühling schreitet voran und wird immer neue Blüten hervorbringen. Schon bald werden die großblütigen Krokusse, Blausternchen, Tulpen, Narzissen und all die vielen anderen Frühlingsblüher folgen, über die wir uns an den immer länger werdenden Tagen erfreuen können. Der Frühling hat ja gerade erst begonnen.

 





Schaut gerne gelegentlich wieder hier auf unsere Seite. Wir hoffen natürlich weiterhin, dass die eine oder andere Begegnung mit Euch in diesem Jahr zustande kommen kann und freuen uns schon sehr darauf! Unsere geplanten Veranstaltungen findet Ihr demnächst in unserem Veranstaltungskalender.

 

 





Dienstag, 2. Februar 2021

Winterspaziergang in Barnin und Umgebung

Barnin zeigt sich am vergangenen Sonnabend in winterlichen Pastelltönen

Endlich hat das norddeutsche Schiet- und Schmuddelwetter der letzten Wochen eine Pause eingelegt! Der Winter hat sich am Wochenende auch in und um Barnin mit Schnee und Sonne von seiner schönsten Seite gezeigt. Nicht nur Kinder haben auf solche Tage gewartet, um Schneemänner zu bauen, die eine oder andere Schneeballschlacht zu schlagen, Schlitten zu fahren oder durch den glitzernden Schnee zu stapfen. Alle Menschen, die im Dorf unterwegs waren, hatten fröhliche Gesichter und waren einfach gut gelaunt.

Wir laden Euch ein, uns mit den nachfolgenden Fotos von Mitgliedern und Freunden unseres Fördervereins auf einen großen Winterspaziergang zu begleiten. Wir zeigen Euch, wie herrlich Winter sein kann und lassen Euch teilhaben an unseren Erlebnissen und Eindrücken.

Nun also viel Vergnügen auf unserer winterlichen Runde!


Links: Sylvias Garten am Sonnabendmorgen. Die verschiedenen Gehölze geben dem tief verschneiten Garten eine wunderbare Struktur.

Rechts: Bei Edith hat die frostige Schneenacht eine Bemalung aus feinsten Kristallen ans Glas hinter dem Metallornament gezaubert.

Ein Wintermärchen am Barniner See! Am Morgen liegt der Schnee dick auf Bäumen und Sträuchern, die Sonne bringt das gegenüber liegende nördliche Seeufer zum Leuchten.
Das winterliche Hof Barnin scheint sich nach der kalten Nacht regelrecht in die schützende Mulde zu kuscheln.

Na klar, gleich nach dem Frühstück geht es für Robin los zum Rodeln! Auch wenn der Hang nur kurz ist, die Kinder würden am liebsten den ganzen Tag lang Schlitten fahren.

Währenddessen ist Nico dabei, aus seinem Schneevulkan rotglühende Lava fließen zu lassen. Hauptsache, der Vulkan explodiert nicht!

Auf den Wegen im Eichholz knirscht der frische Schnee unter den Stiefeln.

Frank freut sich über den Schnee und die Sonne, die die Farben leuchten lässt.

Bei Sabine B. verschafft sich die Katze lieber erst einmal von erhöhter Position aus eine Übersicht über das „weiße Zeug“, das da überall im Garten liegt.

In Simones Vorgarten ist das klare grafische Muster der Buchsbaumumrandungen durch die Schneehauben sehr schön zu erkennen.

"Los jetzt, noch schneller!" Fröhliches Schneeräumen bei einer befreundeten Kollegin.

Kathrin und Peter wandern durch die hügelige Warnowlandschaft bei Kritzow. Der Wanderweg führt auch durch die offene Landschaft, so dass sich auch die Sonne genießen lässt.

Im Glasermoor haben sich die dort ansässigen Biber die Landschaft nach ihren Vorstellungen umgestaltet.

Sabine und Bernd sind am Amtsbach in Crivitz unterwegs. Dort haben sich viele Stockenten auf dem offenen Gewässer versammelt, denn der See ist mit Eis überzogen.

In Prestin drückt Sabine R. auf den Auslöser, weil der alte rote Robur unter den großen Bäumen einfach Klasse aussieht.

In Barnin wohnen derzeit natürlich auch Schneemänner und Schneefrauen. Der Schneefrau ist es in der Sonne allerdings leider schon ein wenig zu warm geworden. Vielleicht würde ein Hut mit breiter Krempe Linderung verschaffen?

Hans, Lieselotte und Hündin Issy nutzen das schöne Winterwetter, um im Jagdrevier nach dem Rechten zu sehen.

Auf dem Feld ist das orangefarbene Fell des Fuchses zur Zeit besonders leicht zu erkennen.

Aus der Landeshauptstadt Schwerin schicken Bärbel und Norbert Grüße. Sie schmunzeln über einen Pelikan, der sicherlich aus dem Zoo stammt und das herrliche Wetter ebenfalls für einen Winterausflug nutzt.

Vor einer Woche hat Sabine B. auf ihrem Gartenteich dieses tolle Sonnenmuster entdeckt.

Auf ihrem Weg zur Arbeit hat sie am Morgen vor dem Schnee einen besonders farbenprächtigen Sonnenaufgang festgehalten.

Und wenn kein Schnee liegt? Eine zugefrorene flache Pfütze und ein alter Kochtopf reichen aus, um draußen viel Spaß zu haben: Papa macht mit Jannis „Curling“ und schiebt mit Schwung an, so dass der Topf drehend übers Eis schlittert. Eine "echt coole Idee"!

Im Spritzbereich des Seeufers sind bei frostigen Temperaturen manchmal zauberhafte Eisbildungen zu finden, die an Glaskunst erinnern.

Links: Eis essen mit Stäbchen!? Rechts: Kleine Eis-Fischchen.

Zum Abschluss unseres Winterspazierganges wandern wir am Nordufer des Barniner Sees entlang und blicken von dort über den zugefrorenen See auf unser Dorf. Schön ist es bei uns, auch im Winter!



Hat Euch unser Winterspaziergang gefallen? Wir hatten viel Vergnügen dabei und haben die frische Luft genossen. Euch und uns wünschen wir noch so einige weitere schöne Wintertage.

Schaut gerne gelegentlich wieder auf unserer Seite vorbei. In Kürze findet Ihr hier dann auch unseren Veranstaltungsplan für 2021. Wir hoffen, dass die eine oder andere Begegnung mit Euch in diesem Jahr zustande kommen kann und freuen uns schon sehr darauf!







Donnerstag, 7. Januar 2021

Spannung und Spaß bei der „Stunde der Wintervögel“ an diesem Wochenende

Ein Grünfink zu Gast im winterlichen Garten

An diesem Wochenende ist es so weit: Alle Interessierten sind eingeladen mitzumachen bei der großen deutschlandweiten Vogelzähl-Aktion „Stunde der Wintervögel“. Vom 08.-10. Januar 2021 laden der NABU und der bayerische Landesbund für Vogelschutz zum 11. Mal zu dieser Aktion ein. 

Was passiert bei der Aktion? Im eigenen Garten, im Park, auf dem Balkon oder der Terrasse werden eine Stunde lang die vor Ort anwesenden Vögel gezählt und anschließend an die Veranstalter der Aktion gemeldet. Die Teilnahme ist genauso einfach wie bei der „Stunde der Gartenvögel“. (Ihr erinnert Euch vielleicht an den Beitrag Nr. 13 der Reihe „Unsere Beiträge zu Kultur trotz Corona“ im vergangenen Jahr. Zum Nachlesen könnt Ihr gleich hier klicken.)

Futterplatz für Zwei: Kohlmeise links und Blaumeise rechts

Mehr zur Aktion und zur Teilnahme, ein Faltblatt, eine Zählhilfe, sehr gute Hilfen zur Vogelbestimmung sowie ein Online-Tool zur Meldung Eurer Zählergebnisse findet Ihr auch dieses Mal wieder auf den NABU-Seiten (bitte klicken).

Wenn der imposante Kernbeißer das Futterhäuschen besetzt hält ...

... wartet das Rotkehlchen lieber noch ein wenig im nahen Geäst.

Die Aktion hilft dabei, Veränderungen unserer Vogelwelt zu erfassen und besser zu verstehen. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto besser kann das gelingen. Durch die zur Verfügung stehenden Materialien (siehe zuvor benannten Link zum NABU) gelingt das Beobachten der Vögel selbst Menschen, die keine besonders umfangreichen Kenntnisse der Vogelarten besitzen. 

Haussperlinge sind bei uns an Futterplätzen oft in größeren Scharen anzutreffen und dann
kaum zu überhören.

Mit etwas Glück entdeckt Ihr Bergfinken.
Sie kommen im Winter aus Skandinavien zu uns nach Norddeutschland.

Das Beobachten und Erfassen der „Wintervögel“ bereitet sowohl alleine als auch mit der Familie viel Freude. Wer zählt innerhalb der Zählstunde die meisten Exemplare einer Vogelart, wer entdeckt noch eine weitere Art? Die Mitmach-Aktion ist zudem gerade jetzt während der Pandemie-bedingten Einschränkungen eine tolle Abwechslung. 

Genaues Hinschauen kann sich lohnen: Bei gleichzeitiger Anwesenheit von Haus- oder
Feldsperlingen ist die Heckenbraunelle leicht zu übersehen.  

Ihr werdet Spaß haben, lernt bestimmt etwas dazu, und vielleicht gewinnt Ihr durch Eure Teilnahme sogar einen der begehrten Preise. 

Mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall!




Hinweis: Vom 13.-16. Mai 2021 folgt dann erneut die Zählaktion "Stunde der Gartenvögel". Ihr werdet kurz vor Beginn hier auf unserer Seite auch dazu eine entsprechende Information finden.