Montag, 20. November 2017

Basteln für die Adventzeit in der Alten Schule Barnin


„Alle Jahre wieder“ – steht die Advent- und Weihnachtszeit vor der Tür.
Es ist eine schöne Tradition, Wohnung oder Haus in dieser besonderen Zeit zum Jahresende zu schmücken und dafür vor allem auch selbst gefertigte Basteleien zu verwenden. Wir laden daher wieder große und kleine Interessenten ein am

Freitag, 1. Dezember 2017,
ab 19:00 Uhr,
ins Gemeindehaus Barnin (Alte Schule)

Das Basteln und Werkeln in einer größeren gemeinsamen Runde bei Glühwein und Apfelpunsch bereitet viel Freude. Es können Adventkränze gebunden, Adventgestecke gefertigt sowie eine ganze Reihe verschiedener Bastelideen mit unterschiedlichen Materialien umgesetzt werden. Eigene Materialien und Ideen sind wie jedes Jahr auch dieses Mal ausdrücklich willkommen.
Wer noch nicht bei einem Bastelabend dabei war und jetzt Lust auf einen kleinen Eindruck von Vorjahr hat, der kann einfach hier klicken.


Der Eintritt ist frei. Für das durch den Förderverein zur Verfügung gestellte Material bitten wir um eine kleine Spende zur Deckung der Unkosten.




Willkommen zur Einstimmung auf die Advent- und Weihnachtszeit!










(Bilder)Reise unter der Sonne Namibias


Während selbst eine Flugreise von Deutschland nach Namibia mehrere Stunden dauert, gelangten wir in der vergangenen Woche von einem Augenblick zum anderen in den Süden Afrikas. Bernhard Fiedler, der Referent des Abends, nahm uns mit auf eine private Reise von der Hauptstadt Windhoek aus in den Nordosten Namibias sowie an die atlantische Westküste. Was für eine spannende und erlebnisreiche Fahrt, auf die wir uns zusammen mit den in Namibia lebenden Verwandten Bernhard Fiedlers begeben haben!




In der auf rund 1:500 Meter Höhe über dem Meeresspiegel auf einem Hochplateau gelegenen namibischen Hauptstadt Windhoek lernten wir nach einer Stippvisite als besonders bedeutsamen Punkt im Tagesablauf die Tradition kennen, die oft spektakulären Sonnenuntergänge gemeinsam von hohen Häusern oder anderen erhabenen Stellen aus entspannt zu beobachten und zu genießen. 


Somit ein wenig auf den Rhythmus des Landes eingestimmt, ging es in geländegängigen Fahrzeugen auf endlos langen staubigen Straßen und Pisten zunächst in die Region Caprivi im Nordosten des Landes. Während sonst fast überall im Land große Wildtiere wie Elefanten, Giraffen, Zebras, Antilopen und viele andere beobachtet werden können, leben Flusspferde und Krokodile in Namibia nur am und im Okawango, dem großen Fluss an der angolanischen Grenze. 

Bernhard Fiedler während des Reisevortrags
Bernhard Fiedler berichtete herrlich lebendig über die beeindruckend vielgestaltige Tier- und Pflanzenwelt, über Begegnungen mit manchmal skurrilen Herbergs-Eigentümern sowie über das einfache und häufig entbehrungsreiche Leben der Ureinwohner dort, wo „Schwarzafrika“ beginnt. Diese Menschen im Nordosten befinden sich oft in einem regelrechten Spagat zwischen Ursprünglichkeit und Moderne.


Der zweite Teil der Reise führte uns mit Bernhard Fiedler an die Westküste bei der Küstenstadt Swakopmund, wo wie an vielen Stellen im Land die deutsche Kolonialzeit bis heute gut sichtbare Spuren hinterlassen hat, ob in Form von Gebäuden und Aufschriften oder dadurch, dass häufiger sogar noch Deutsch gesprochen wird.
Zwischen Windhoek und der Atlantikküste erstreckt sich die Namib-Wüste, eine Sand-Fels-Wüste, die sich bis zum Horizont dehnt. Überleben können in dieser extrem lebensfeindlichen Umgebung nur hoch spezialisierte Arten, die durch viele Raffinessen und besondere Lebensweisen entsprechend angepasst sind. Neben dieser riesigen Wüste haben uns aber auch die hohen Sanddünen fasziniert, wie sie unweit von Swakopmund zu finden sind. Sie wirken regelrecht wie surreale Landschaftsgemälde, die bei unterschiedlichem Lichteinfall spektakuläre Farbspiele entwickeln.

Ein Dankeschön von der Vereinsvorsitzenden, Simone Hornig, an Bernhard Fiedler
Was für eine erlebnisreiche Reise, an der alle Gäste des Abends anhand der herrlichen Fotos und lebendig-spannenden Erzählungen teilhaben durften! Es geht daher nochmals ein ganz, ganz herzlicher Dank an Bernhard Fiedler, der uns dieses in der Alten Schule Barnin ermöglicht hat!

Das Interesse war groß, die Gäste hatten vielfältige Fragen

Dankeschön auch allen Gästen, die so interessiert mitgereist sind! An die herrlichen Bilder und eindrucksvollen Berichte werden sich die meisten sicherlich noch häufiger gern erinnern. 









Montag, 13. November 2017

Ausflugstipp: "hinterland" im Kulturhaus Mestlin



„hinterland – der Marktplatz für Kunst, Mode, Handwerk und Design“, so charakterisieren es die MacherInnen dieser Veranstaltung im Kulturhaus Mestlin selbst.

Seit dem Jahr 2012 hat sich hinterland in der Region zwischen Parchim, Sternberg, Crivitz und Goldberg fest etabliert. Im „tristen“ Monat November geht es im Mestliner Kulturhaus am kommenden Wochenende, vom 17.-19.11.2017, überhaupt nicht trist, sondern wieder bunt, vielfältig und heiter zu.


Für Freunde von hinterland ebenso wie für Neugierige - weitere Informationen sind zu finden, indem Sie einfach diesem Link folgen.



Wir empfehlen einen Besuch und wünschen viel Freude am Sehen, Stöbern, Entdecken, Finden, Zuschauen, Zuhören, Reden miteinander, Essen und Trinken …

Ganz aktuell: Herzlichen Glückwunsch an den Verein Denkmal Kultur Mestlin e.V.! Der Verein hat heute den Deutschen Preis für Denkmalschutz erhalten - noch ein Grund mehr für einen Besuch von hinterland im Kulturhaus Mestlin. 






Dienstag, 24. Oktober 2017

Afrika-Reisevortrag in der Alten Schule Barnin


„Afrika“ – bei diesem Wort denken viele Menschen augenblicklich an Sonne, Wärme, wilde Tiere, unbekannte Pflanzen, endlos weite Landschaften und fremde Kulturen. Wir denken, dass in der dunklen Jahreszeit ein Lichtbilder-Vortrag über eine Afrika-Reise die Abende aufhellen kann und laden ganz herzlich ein.

„Namibia – eine Reise zu den Flusspferden und in die Wüste“
Lichtbilder-Vortrag von und mit 
Bernhard Fiedler,
Ornithologe und Naturschützer aus der Nähe von Wismar.

Am 15. November 2017 (Mittwoch) um 19:00 Uhr 
im Gemeindehaus Barnin (Alte Schule. Lindenstraße)


Der Staat Namibia liegt im Südwesten des afrikanischen Kontinents. Wegen seiner einzigartigen Landschaften und Tierwelt ist Namibia eines der am meisten besuchten Länder des Kontinents. Mehrere Nationalparke und ausgedehnte Naturschutzgebiete dienen dem Schutz wild lebender Tiere wie Antilopen, Giraffen, Elefanten, Nashörner oder Löwen.


Als bedeutendster Fluss durchfließt der insgesamt 1.700 km lange Okavango das Land. Sein Mittellauf ist Heimat für Krokodile und Flusspferde. 
Bekannt und berühmt ist auch die Namib-Wüste, die anteilig in Namibia und Angola liegt. Sie gilt mit rund 80 Millionen Jahren als die älteste Wüste der Welt und ist zugleich eine der wenigen Küsten-Wüsten auf der Erde. Namibia besitzt die höchsten Sanddünen der Welt, einige davon sind über 300 m hoch. Sie erheben sich bei Swakopmund, der größten Hafenstadt des Landes, die als „wohl südlichste deutsche Stadt“ gilt und in der die koloniale Vergangenheit von Deutsch-Südwestafrika noch deutlich erkennbar ist.

Bernhard Fiedler hat zusammen mit seiner Frau Namibia besucht. Mit dort lebenden Verwandten haben sie das Land, dessen Natur und Geschichte in ausgedehnten Touren erkundet, häufig abseits der touristischen Routen und Gegenden. 
Lassen Sie sich/lasst Euch einladen und mitnehmen in das ferne afrikanische Land!













Mittwoch, 11. Oktober 2017

Kochgenüsse in der Alten Schule Barnin


Da wurde am vergangenen Sonntag nicht „geeiert“, sondern es ging im Barniner Gemeindehaus von Anfang an gleich richtig zur Sache beim diesjährigen Kochtag unseres Fördervereins „Alte Schule“ – Barnin e.V.




Offensichtlich sorgte die Sonntags-Sonne nach dem vorhergehenden Regentag bei allen für gute Laune. Im Handumdrehen waren die verschiedenen Kochplätze und die große Tafel aufgebaut und eingeräumt. Die Idee für die Aufteilung des Gemeindesaals hat sich bislang bewährt, die nötigen Handgriffe sind bekannt und waren flink erledigt.


So blieb Zeit, den Kochtag zum Thema „Rund ums Ei“ passend zum Motto mit einem kleinen Gläschen selbstgemachten leckeren Eierlikör zu starten. Eine tolle Idee Hans, vielen Dank! 
Das hat ganz sicherlich auch dazu beigetragen, dass alle Gerichte, die zubereitet wurden, anschließend besonders gut gelungen sind.


Mit Begeisterung wurde an allen Kochplätzen „geschnippelt“, gerieben, gerührt und abgeschmeckt. So mancher Tipp oder kleine Trick wurde weitergegeben, damit sich die Gerichte später zu Hause leicht nachkochen lassen.





Zubereitet wurden zum Beispiel verschiedene tolle Varianten Eiersalat zu herzhaftem Brot oder pochierte Eier mit einer würzigen süßsauren Senfsoße. Auf die Tafel kamen außerdem duftendes Omelett mit Zucchini, Bergkäse und verschiedenen Kräutern sowie fein gefüllte Eier. Es fehlte aber natürlich auch nicht das allseits beliebte, traditionell zubereitete Rührei mit Bratkartoffeln.




Die Schleckermäuler durften sich zu einer Tasse Kaffee oder Tee außerdem über herrlich wolkig-lockere Weinschaumcreme, warme und auf der Zunge schmelzende Dresdner Eierschecke sowie saftigen Spiegeleikuchen freuen.


Welch herrliche Düfte in der Alte Schule, welch Genüsse an der herbstlich bunt gedeckten großen Tafel! Es schmeckte so lecker, da blieben kaum Reste übrig.


Ein Dankeschön an alle Köchinnen und Köchen, an die Sponsoren und an alle, die mit Genuss und Freude die Köstlichkeiten verspeist haben.



Zum Vormerken für alle Interessierten, die Lust zum Mitmachen bekommen haben und frisch zubereitetes leckeres Essen zu schätzen wissen: 
Im Herbst 2018 gibt es in der Alten Schule in Barnin den nächsten "Gute-Laune-Kochtag".











Freitag, 22. September 2017

Kochtag „Rund ums Ei“ in der Alten Schule Barnin


In diesem Jahr soll am traditionellen Kochtag des Fördervereins „Alte Schule“ – Barnin e.V. das Hühnerei im Mittelpunkt stehen.

Der Mensch nutzt unter den Eiern der verschiedenen Tiere seit langer Zeit bevorzugt Hühnereier. Das ist nicht verwunderlich, denn Eier sind wahre kleine „Kraftpakete“. Sie sind mit durchschnittlich 75-115 kcal pro Stück ausgesprochen energiereich und enthalten außerdem eine ganze Reihe wertvoller Vitamine (außer Vitamin C).


Hühnereier - Am liebsten frisch aus dem Nest und Bio

Allein in Deutschland werden heute 10 Milliarden Hühnereier „erzeugt“, ein "Leistungs-Huhn" legt pro Jahr 290-300 Eier. Um 1950 waren es dagegen rund 120 Eier pro Huhn und Jahr. Werden Hühner artgerecht gehalten und mit gutem Mischfutter aus Körnern, frischen Pflanzen, Würmern und Schnecken versorgt, liegen Nährwert und Vitamingehalt der Eier deutlich höher als bei schlechter Haltung. Die Wildform des aus Südostasien stammenden Bankivahuhns begleitet die Menschen als Haushuhn wahrscheinlich schon seit dem sechsten Jahrtausend vor Christus.

Im Laufe der Zeit hat der Mensch eine große Vielfalt von Hühnerrassen gezüchtet. Weil sie beispielsweise nicht so viele Eier legen wie moderne Hochleistungsrassen, sind heute allerdings leider etliche Rassen vom Aussterben bedroht. Vor allem Privatleute und Vereine kümmern sich um den Erhalt solcher Rassen . 

Eier werden für die menschliche Ernährung vielfältig gekocht oder roh verwendet. Sie finden sich aber zum Beispiel auch in traditionellen Temperafarben. Seit dem 4. Jahrhundert sind Eier als Grabbeigaben nachgewiesen.


Am 8. Oktober 
von 12:00 Uhr bis ca. 14:30 Uhr 
im Barniner Gemeindehaus (Alte Schule. Lindenstraße) 

werden wir gemeinsam mit unseren Gästen verschiedene schmackhafte Gerichte aus und mit frischen Hühnereiern zubereiten und selbstverständlich anschließend ebenfalls gemeinsam in fröhlicher Runde verspeisen. Welche Speisen gekocht und gebacken werden, das wird allerdings erst am Kochtag verraten. Lassen Sie sich also überraschen!

Kinder und junge Leute sind ausdrücklich und ganz herzlich eingeladen, ihr werdet bestimmt Spaß haben!










Dienstag, 19. September 2017

Pilzausstellung in der Schweriner Naturschutzstation


Vor allem die Feuchtigkeit des Sommers 2017 hat dazu beigetragen, dass Pilzsammler in den heimischen Wäldern derzeit ihre Körbe reichlich mit Pilzen füllen können. 
Eine gute Pilzkenntnis ist allerdings unabdingbar, um sich vor dem Verzehr giftiger und unbekömmlicher Pilze und daraus folgenden Pilzvergiftungen schützen zu können.


Das Reich der Pilze ist bunt und vielgestaltig. Jetzt im Herbst vor den ersten Frösten ist die Vielfalt am größten, so dass sich Pilzausstellungen besonders anbieten.



In unserer Region lädt am kommenden Wochenende die Naturschutzstation des NABU in Schwerin-Zippendorf, Am Strand 9, zum Besuch der dortigen Pilzausstellung ein.


Die Ausstellung in der Naturschutzstation kann am 

Sonnabend, 23. September 2017, von 14:00-18:00 Uhr und am 
Sonntag, 24. September 2017, von 10:00-17:00 Uhr 

besucht werden. Es können an beiden Tagen auch selbst gesammelte Pilze zur Bestimmung durch Experten mitgebracht werden.


Der NABU bietet darüber hinaus bis etwa Ende Oktober wöchentlich Pilzberatungen an. Termine und Informationen sind auf der Seite der Naturschutzstation zu finden.