Freitag, 22. September 2017

Kochtag „Rund ums Ei“ in der Alten Schule Barnin


In diesem Jahr soll am traditionellen Kochtag des Fördervereins „Alte Schule“ – Barnin e.V. das Hühnerei im Mittelpunkt stehen.

Der Mensch nutzt unter den Eiern der verschiedenen Tiere seit langer Zeit bevorzugt Hühnereier. Das ist nicht verwunderlich, denn Eier sind wahre kleine „Kraftpakete“. Sie sind mit durchschnittlich 75-115 kcal pro Stück ausgesprochen energiereich und enthalten außerdem eine ganze Reihe wertvoller Vitamine (außer Vitamin C).

Hühnereier - Am liebsten frisch aus dem Nest und Bio

Allein in Deutschland werden heute 10 Milliarden Hühnereier „erzeugt“, ein "Leistungs-Huhn" legt pro Jahr 290-300 Eier. Um 1950 waren es dagegen rund 120 Eier pro Huhn und Jahr. Werden Hühner artgerecht gehalten und mit gutem Mischfutter aus Körnern, frischen Pflanzen, Würmern und Schnecken versorgt, liegen Nährwert und Vitamingehalt der Eier deutlich höher als bei schlechter Haltung. Die Wildform des aus Südostasien stammenden Bankivahuhns begleitet die Menschen als Haushuhn wahrscheinlich schon seit dem sechsten Jahrtausend vor Christus.

Im Laufe der Zeit hat der Mensch eine große Vielfalt von Hühnerrassen gezüchtet. Weil sie beispielsweise nicht so viele Eier legen wie moderne Hochleistungsrassen, sind heute allerdings leider etliche Rassen vom Aussterben bedroht. Vor allem Privatleute und Vereine kümmern sich um den Erhalt solcher Rassen . 

Eier werden für die menschliche Ernährung vielfältig gekocht oder roh verwendet. Sie finden sich aber zum Beispiel auch in traditionellen Temperafarben. Seit dem 4. Jahrhundert sind Eier als Grabbeigaben nachgewiesen.


Am 8. Oktober 
von 12:00 Uhr bis ca. 14:30 Uhr 
im Barniner Gemeindehaus (Alte Schule. Lindenstraße) 

werden wir gemeinsam mit unseren Gästen verschiedene schmackhafte Gerichte aus und mit frischen Hühnereiern zubereiten und selbstverständlich anschließend ebenfalls gemeinsam in fröhlicher Runde verspeisen. Welche Speisen gekocht und gebacken werden, das wird allerdings erst am Kochtag verraten. Lassen Sie sich also überraschen!

Kinder und junge Leute sind ausdrücklich und ganz herzlich eingeladen, ihr werdet bestimmt Spaß haben!










Dienstag, 19. September 2017

Pilzausstellung in der Schweriner Naturschutzstation


Vor allem die Feuchtigkeit des Sommers 2017 hat dazu beigetragen, dass Pilzsammler in den heimischen Wäldern derzeit ihre Körbe reichlich mit Pilzen füllen können. 
Eine gute Pilzkenntnis ist allerdings unabdingbar, um sich vor dem Verzehr giftiger und unbekömmlicher Pilze und daraus folgenden Pilzvergiftungen schützen zu können.


Das Reich der Pilze ist bunt und vielgestaltig. Jetzt im Herbst vor den ersten Frösten ist die Vielfalt am größten, so dass sich Pilzausstellungen besonders anbieten.



In unserer Region lädt am kommenden Wochenende die Naturschutzstation des NABU in Schwerin-Zippendorf, Am Strand 9, zum Besuch der dortigen Pilzausstellung ein.


Die Ausstellung in der Naturschutzstation kann am 

Sonnabend, 23. September 2017, von 14:00-18:00 Uhr und am 
Sonntag, 24. September 2017, von 10:00-17:00 Uhr 

besucht werden. Es können an beiden Tagen auch selbst gesammelte Pilze zur Bestimmung durch Experten mitgebracht werden.


Der NABU bietet darüber hinaus bis etwa Ende Oktober wöchentlich Pilzberatungen an. Termine und Informationen sind auf der Seite der Naturschutzstation zu finden.













Freitag, 4. August 2017

Sommerausflug in den Wangeliner Garten


Von Juni bis August ist die Hauptzeit der Sommerfeste, doch hatten wir beschlossen, in diesem Jahr kein Vereins-Sommerfest zu feiern, sondern stattdessen gemeinsam einen Ausflug zu unternehmen. Entschieden haben wir uns für den Besuch des großen Kräuter-, Lehr- und Erlebnisgartens in Wangelin. Der „Wangeliner Garten“ ist sicherlich (noch?) nicht so in aller Munde wie das Lübzer Bier, doch bereits seit einiger Zeit weit über die Region Parchim-Lübz-Plau am See hinaus bekannt.

Als wir am Nachmittag in Barnin losfahren, gießt es in Strömen, wie in diesem Sommer so oft. Trotzdem sind wir gut gelaunt, freuen uns auf die gemeinsame Unternehmung. Und die Regentropfen, die in Barnin fallen, die werden uns in Wangelin jedenfalls nicht durchnässen!

Der Garten im kleinen Dorf Wangelin ist eine von mehreren Initiativen des engagierten Fördervereins FAL e.V., dessen etwas sperriger vollständiger Name lautet: „Verein zur Förderung ökologisch-ökonomisch angemessener Lebensverhältnisse südlich des Plauer Sees e.V.“ Die Grundidee, die dahinter steckt? Die dort lebenden Menschen sollen in ihrer Region vor Ort arbeiten und von dieser Arbeit auch angemessen gut leben können.


Lehmbauten sind die bestimmenden Funktionsgebäude im Wangeliner Garten. Dazu gehört auch das Café, in dem wir zuerst einkehren. Die bunten Tische und Stühle draußen auf der Wiese sehen zwar sehr einladend aus, doch leider würde der Regen Kaffee, Tee und Kuchen verwässern. Erst etwas später kommt die Sonne noch einmal zögerlich hervor.




Also schwatzen wir drinnen am großen Tisch und stöbern im Café noch ein bisschen in den Auslagen regionaler Produkte und bei den Büchern. 















Ein paar Sonnenstrahlen brechen durch die Wolkendecke, draußen watschelt eilfertig eine Schar Laufenten vorbei, die im Garten als „Angestellte“ im Bereich der Schneckentilgung tätig sind.


Zunächst erkunden wir den großen begehbaren Maulwurfshügel und folgen dem schmalen Schlängelpfad durchs Weidenlabyrinth, bevor wir fachkundig von Gartenchefin Beate Neumerkel durch den Garten geführt werden.



In der Anlage gibt es thematische Abteilungen wie Bauerngarten, Schmetterlingsgarten, Trickpflanzen, Historische Nutzpflanzen, Duftpflanzengarten, Zauberpflanzen, Heilpflanzen und Naturgarten. 


Gemüse und Kräuter im Bauerngarten


Ebenfalls gibt es ein „Capitulare de villis“. Beim „Capitulare de villis vel curtis imperii“, so der vollständige Name, handelt es sich um die Landgüter-Verordnung von Karl dem Großen, die kurz nach dem Jahr 800 erlassen wurde. Die Klostergärten sollten die vorgegebenen Pflanzen selbst anbauen, für deren Anbau im ganzen Reich sorgen und Kenntnisse über die heilsamen Wirkungen und Anwendungen der Pflanzen verbreiten. (Wer mehr darüber erfahren möchte, kann zum Beispiel diesem Link folgen.)



Die Weberkarde hat einen "kratzigen Kopf" und der viele Regen hat in den stängelumfassenden Achseln der großen Blätter bis zum Rand gefüllte Wasserreservoirs geschaffen.



Prächtige Blätter wie die des Schmuckblatts und bunte Blüten wie die der Taglilien scheinen um die Gunst der Besucher zu werben.



Ob die weißlich-hellvioletten Blüten des Muskatellersalbeis oder der tatsächlich lecker nach frischem Kuchen duftende Kuchenbaum (links im Bildhintergrund) die Sinne stärker betören, ist schwer zu entscheiden.


Viel Interessantes und Wissenswertes gibt es bei der Führung und viel zu entdecken, zu bestaunen, zu schnuppern, zu probieren und zu betasten. Vielfältige Eindrücke und Reize für alle Sinne!



Auch an der Lehmwand mit "Insektenhotel" gibt es Erläuterungen und Tipps von Beate Neumerkel, worauf zu achten ist, damit sich dort Tiere gut ansiedeln können.


Uns hat es sehr gut gefallen im Wangeliner Garten und im Gartencafé, es war ein schöner gemeinsamer Ausflug!



Wer dem Garten bislang noch keinen Besuch abgestattet hat, der sollte das unbedingt einmal tun. Wer neugierig geworden ist, findet auf der Seite des Wangeliner Gartens viele weitere Informationen und Veranstaltungshinweise. Der Wangeliner Garten ist auch für Familien mit Kindern ein interessantes und lohnendes Ziel.









Samstag, 15. Juli 2017

Ausflugs- und Ausstellungstipp im Sommer 2017: Preisgekrönte Naturfotos in Bollewick bei Röbel



Der nachfolgende Ausflugstipp gilt ganz unabhängig vom Wetter:

Wir empfehlen einen Besuch der größten norddeutsche Feldsteinscheune in Bollewick bei Röbel/Müritz, in der momentan wieder die ganz besondere Foto- Ausstellung präsentiert wird:


"WILDLIFE PHOTOGRAPHER OF THE YEAR"




Erneut ist es gelungen, die atemberaubenden preisgekrönten Naturfotos des vom Natural History Museum London und vom BBC Wildlife Magazine ausgelobten weltweiten Wettbewerbs nach Mecklenburg-Vorpommern in die Feldsteinscheune Bollewick zu holen.

Der Wettbewerb wurde im Jahr 2016 bereits zum 52. Mal ausgetragen und die Jury hatte die schwierige Aufgabe, aus rund 50.000 eingesendeten Aufnahmen die besten Naturfotos des Jahres auszuwählen. Die preisgekrönte Fotos aus den verschiedenen Kategorien reisen nun um die ganze Welt.

Sieger in der Kategorie „Vögel“ ist z.B. die Aufnahme eines Sittichs, der sein Nest vor einem Bengalenwaran schützen will, als dieser es sich gerade darin bequem machen will. Der Vogel hat sich zu Abwehrzwecken verzweifelt im Schwanz des Warans verbissen. 
In der Kategorie „Details“ zeigt das Siegerfoto eine brasilianische Dünenlandschaft, die wie ein abstraktes Gemälde in Weiß-, Blau- und Brauntönen wirkt.

Ein Vorgeschmack auf die faszinierenden Fotos ist zum Beispiel hier (klick) zu finden oder ausführlicher auch auf der Seite des Natural History Museum London. Ein Ausflug nach Bollewick in die Fotoausstellung lässt sich dadurch natürlich nicht ersetzen – also unbedingt hinfahren, denn Sie/Ihr werdet begeistert sein!

Die Ausstellung kann bis zum 3. September 2017 täglich von 10:00-18:00 Uhr besucht werden. 

Informationen zur Feldsteinscheune Bollewick sind hier (klick) zu finden.

Telefonische Nachfragen unter 039931 / 52009.





Montag, 5. Juni 2017

Ausflugstipp für den 10./11. Juni 2017: „Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern“


Nur eine Woche nach Pfingsten und der Aktion „Kunst offen“ gibt es bereits die nächste Möglichkeit, landesweit zu vielen lohnenden Zielen unterwegs zu sein:
Am 10. und 11. Juni 2017 (Sonnabend und Sonntag) laden rund 140 Privat- und Schaugärten als „Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern“ zu einem Besuch ein. 



So unterschiedlich wie die Gärtnerinnen und Gärtner selbst, so unterschiedlich sind die Auffassungen in Bezug auf die Gartenvorstellungen. Und so unterschiedlich sind nicht zuletzt auch die durch die Eigentümer geschaffenen, entwickelten und betreuten Gärten. Kleine und große Gärten, formale und naturnahe, traditionelle und moderne Gärten, Schau-, Nutz- und Landschaftsgärten wollen entdeckt werden. 



Wählen Sie anhand der Kurzbeschreibungen in der Broschüre Ihre Favoriten und schauen Sie an diesem Wochenende nicht nur über die Gartenzäune und Hecken, sondern treten Sie ein in die lebendige Vielfalt der Gärten im Land. Vielleicht begegnen wir uns.



Wir wünschen Gastgeberinnen, Gastgebern und Gästen auch 2017 viele spannende Entdeckungen, Begegnungen, interessante Gespräche und natürlich 
ein freundlich gestimmtes Wetter.









Montag, 29. Mai 2017

Ausflugstipp zu Pfingsten: "Kunst offen"



Wer für das kommende Pfingstwochenende in unserem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern weilt und noch nichts vor hat, dem empfehlen wir die seit 1994 stattfindende landesweite Aktion „Kunst offen“. Bei rund 800 Berufs- und Hobbykünstlern stehen für interessierte Besucher an diesem Wochenende in Galerien, Ateliers, Scheunen, Carports, Arbeitsräumen oder Gärten die Türen offen. Gelbe Schirme in Mecklenburg und blau-weiße Fahnen in Vorpommern zeigen Ihnen den Weg.

Die Aktion Kunst Offen 2017 findet im Land aufgeteilt auf drei Regionen statt:
  •           in der Mecklenburgischen Seenplatte
  •           an der Ostseeküste Mecklenburg und in Mecklenburg-Schwerin
  •           in Vorpommern, auf Fischland-Darß-Zingst sowie den Inseln Rügen und Usedom

Die Veranstaltungsflyer für die Regionen sind als PDF-Dateien ebenso wie einige besondere Empfehlungen z.B. über die folgende Seite zu finden: Hier klicken




Sofern nicht ohnehin schon geplant: Stellen Sie sich Ihre persönliche Tour zu Künstlerinnen und Künstlern zusammen, schauen Sie ihnen über die Schulter, kommen mit ihnen und anderen Besuchern ins Gespräch und lassen Sie sich vielleicht auch selbst inspirieren.



Wir wünschen ein "kulturreiches" und zugleich erlebnisreiches Pfingstfest!




Sonntag, 7. Mai 2017

Bunter Pflanzentausch in Barnin


Da hat es der Frühling gestern doch gut mit uns gemeint und nach den kalten und verregneten letzten Tagen ein recht freundliches und mildes Wetter zur 11. Pflanzentauschbörse nach Barnin gesendet! 


Schon zeitig trafen die ersten Besucher vor der „Dörpstuw“, unserem kleinen Museum, ein und brachten Pflanzen in Kisten und Körben, in Töpfen und Kartons mit, die als Tauschobjekte angeboten werden sollten. 


Welche Vielfalt - wir sind jedes Mal erneut überrascht: Stauden von Bergenie bis Rittersporn, verschiedene Frühblüher, Sommerblumen wie Dahlien, Montbretien und Gladiolen, Kräuter von Minzen bis Zitronenmelisse. 


Gemüse-Jungpflanzen waren zu vergeben, darunter Kohlrabi, Porree, Salat und vor allem wieder Tomaten, die stets besonders begehrt sind. Himbeeren, Stachelbeere und Apfelbeere waren ebenso zu finden wie Quitte sowie grün- und rotlaubige Haselnuss-Sorten. Aber auch eine ganze Reihe von Zimmerpflanzen wechselte den Besitzer.


Stöbern, Suchen, Entdecken und dazu Tipps austauschen, miteinander fachsimpeln und dann erneut gucken, ob und was inzwischen wohl schon hinzugekommenen ist.



Unsere fleißigen Helferinnen hatten reichlich für selbstgebackene leckere Kuchen gesorgt, so dass die Wahl nicht leicht fiel.

Wer in die „Dörpstuw“ ging, der hatte zum Saisonauftakt die Möglichkeit, sich dort die aktuelle Ausstellung anzusehen, in deren Mittelpunkt in diesem Jahr Kinderspielzeug und Kinderspiele aus früheren Zeiten stehen.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Pflanzenfreunden für ihr Kommen und ihr Interesse, für die vielen mitgebrachten und mitgenommenen Pflanzen sowie für die netten und anregenden Gespräche.



Einen herzlichen Dank sagen wir allen, die so freundlich das Spenden-Sparschwein gefüttert haben. Es hilft uns, die nächsten geplanten Veranstaltungen durchzuführen – welche das sind und wann sie stattfinden, das ist auf dieser Seite im Veranstaltungskalender nachzulesen.



Wenn es Ihnen/Euch gefallen hat, dann sagen Sie es gerne weiter, und kommen Sie natürlich gerne wieder!









Montag, 17. April 2017

Einladung zur 11. Barniner Pflanzentauschbörse



Es ist Frühling! Und Frühling ist zugleich Pflanzzeit. Das ist für unseren Förderverein 
„Alte Schule“ – Barnin e.V.  wieder Anlass, die bereits traditionelle Pflanzentauschbörse 
zu veranstalten.

Die nunmehr 11. Barniner Pflanzentauschbörse findet in diesem Jahr statt
am Sonnabend, 6. Mai 2017,
von 15:00-17:00 Uhr

an der inzwischen bekannten Stelle vor dem kleinen Museum „De Dörpstuw“.

Während der Pflanzentauschbörse in einem vorhergehenden Jahr

Wer also Zier- oder Nutzpflanzen aus seinem Garten, aus dem Haus oder aus der Wohnung übrig hat, der sollte sie nicht entsorgen oder auf den Kompost werfen. All diese Pflanzen können in Töpfen, in Kisten, Kartons und anderen Behältern oder auch lose zur Pflanzentauschbörse nach Barnin mitgebracht werden. Jemand anderes freut sich wahrscheinlich darüber, vielleicht sucht sogar jemand ganz gezielt danach.

Die Pflanze ist noch klein, doch die roten Stiele des Rhabarbers sind schon gut erkennbar

Bestimmt lässt sich aber auch wieder etwas für den eigenen Garten finden und mit nach Hause nehmen. Manchmal ging eine Pflanze verloren und soll nun ersetzt werden soll. Oder es ist etwas Neues zu entdecken, was ausprobiert werden könnte. Wer selbst keine Pflanzen mitbringen kann oder mag, ist auf jeden Fall ebenso ganz herzlich eingeladen. Denn sich umschauen und Pflanzen mitnehmen, das ist natürlich trotzdem kostenlos möglich.
Nebenbei lässt sich wie immer trefflich über Pflanzen, Gärten, Gartenarbeit und viele andere Themen fachsimpeln. Bei Tee, Kaffee und leckerem selbst gebackenem Kuchen plauscht es sich ganz besonders gut.

Für die hohen blau blühenden Rittersporne finden sich immer besonders schnell Interessenten

Der Frühling  ist nicht nur Pflanzzeit, sondern ebenfalls Saisonauftakt für „De Dörpstuw“. Das kleine Dorfmuseum selbst wird daher wie in den Vorjahren während der Pflanzentauschbörse geöffnet sein. Im Jahr 2017 stehen Kinderspielzeug und Kinderspiele aus früheren Zeiten im Mittelpunkt der neu gestalteten Ausstellung.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch und einen schönen gemeinsamen Frühlings-Nachmittag!



„De Dörpstuw“ ist in Barnin zu finden in der Lindenstraße zwischen Kirche/Friedhof und dem Landgasthaus „Kiek in“ (Feldrand).

Der Besuch und die Teilnahme an der Pflanzentauschbörse sind kostenlos. Wir bitten zu beachten, dass Verkäufe ausdrücklich nicht zugelassen sind.
Über einen kleinen Spendenbeitrag zur Deckung der Unkosten würden wir uns sehr freuen.



Förderverein "Alte Schule" - Barnin e.V.





Donnerstag, 13. April 2017

Frohe Ostern!

Auch an der Alten Schule in Barnin hält der Frühling Einzug

Der Frühling ist eine Zeit des Aufbruchs. Die Tage sind jetzt schon wieder viel länger geworden. Blüten auf Wiesen, in Wäldern, Parks und Gärten setzen bunte Farbtupfer. Und selbst wenn der April gerade seine berüchtigten Wetterkapriolen schlägt - es ist Osterzeit!

Ostern ist alljährlich das höchste Fest des Christentums. Doch schon in vorchristlichen Zeiten war diese Zeit bereits von besonderer Bedeutung, gab es große und kleine Rituale, die zu unserer Kulturgeschichte gehören. Einige, wie beispielsweise die Osterfeuer, spielen bewusst oder unbewusst bis heute (oder heute erneut) eine Rolle und werden als Traditionen gepflegt.

Ob von Menschenhand bunt gefärbt oder „Natur-bunt“ – Eier sind 
hierzulande zu Ostern besonders beliebt

Es gibt allerdings nicht nur alte Bräuche, Lieder und Gedichte. Manchmal sind es kleine Dinge aus jüngerer Vergangenheit, die für jemanden zu einer ganz persönlichen Tradition werden. Passend zur Osterzeit kann es zum Beispiel sein, sich daran zu erfreuen, wie Eberhard Esche „Der Hase im Rausch“ von Sergej Michalkow vorträgt. Wer es kennt, wird jetzt wahrscheinlich schmunzeln. Wer es noch nicht kennt, der kann hier (Klick) hineinhören – viel Vergnügen.

Oder gehört zu Ostern unbedingt ein Ausflug? Dann lohnt es sich beispielsweise, dem
Natureum in Ludwigslust einen Besuch abzustatten und sich dort die Ostereier-Ausstellung anzusehen. Für ausführlichere Informationen zur Ostereier-Ausstellung diesem Link folgen.




Wir wünschen allen ein frohes Osterfest!




Zum Vormerken: Am 6. Mai 2017 (Sonnabend) findet von 15:00-17:00 Uhr vor dem Museum „De Dörpstuw“ die 11. Barniner Pflanzentauschbörse statt. Wir laden dazu ganz herzlich ein! In Kürze folgen auf dieser Seite weitere Informationen.






Samstag, 11. März 2017

"Kranich-Abend" in der Alten Schule Barnin

Mecklenburg-Vorpommern ist Kranichland, denn in Deutschland brüten Kraniche vor allem in der Nordostdeutschen Tiefebene, in Mecklenburg-Vorpommern und in Brandenburg
Viele Menschen sind Kranich-begeistert und engagieren sich für den Schutz dieses Vogels und seines Lebensraums. Und es gibt Menschen, die beschäftigen sich über viele Jahre oder Jahrzehnte ganz besonders intensiv mit den großen grauen Vögeln, beobachten und erforschen mit viel Ausdauer immer mehr Details der Biologie und Lebensweise dieser Tiere. 


Wenn die Möglichkeit besteht, dem Vortrag eines international anerkannten Kranichexperten wie Dr. Wolfgang Mewes lauschen zu können, dann ist das natürlich sehr verlockend. Der Einladung unseres Fördervereins zum naturkundlichen Vortrag über Kraniche waren vorgestern ins Gemeindehaus Barnin so viele Interessierte gefolgt, dass sogar zusätzliche Stühle nötig waren, um ausreichend Sitzmöglichkeiten für alle Gäste zu schaffen.

Kranichexperte Dr. Wolfgang Mewes 
Wolfgang Mewes, der erste Leiter des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide, hat gemeinsam mit dem Fotografen und Musiker Sidney Smith einen spannenden und hoch informativen Vortrag zusammengestellt, in dem das Brutgeschehen der Kraniche im Mittelpunkt steht. Mit Fotos, Videosequenzen, Verbreitungskarten, Grafiken und einer Vielzahl anschaulicher Erläuterungen erhielten die Besucher Einblick in einen besonders sensiblen Zeitraum des Kranichjahrs. Das Thema passte hervorragend in die Jahreszeit, denn das diesjährige Brutgeschehen der Kraniche ist aktuell schon im Gange.

Kraniche brüten in Mecklenburg-Vorpommern in Feuchtgebieten wie z.B. Mooren, Söllen, Erlenbrüchen oder nassen Schilfpartien. Durch das umgebende Wasser ist das Gelege mit den meist zwei Eiern an solchen Standorten relativ gut geschützt. Dr. Mewes stellte die unterschiedlichen Brutlebensräume vor, berichtete über verschiedene Untersuchungsmethoden und auch über die damit oft verbundenen Schwierigkeiten. Besondere Umsicht ist erforderlich, um Störungen der am Brutplatz besonders scheuen Tiere zu vermeiden bzw. so gering wie möglich zu halten. Beeindruckende Bilder zeigten, wie behutsam und vorsichtig die großen Vögel beispielsweise die Eier während der Brutzeit regelmäßig immer wieder drehen und wenden, damit sie gleichmäßig bebrütet werden. Nur so können sich die Küken bis zum Schlüpfen voll entwickeln.


Alice, Maria oder Hulda – sie tragen tatsächlich Namen, etliche Kranich-Weibchen im Kranich-Untersuchungsgebiet Goldberg! Äußerlich wirken sie alle identisch und sind nicht auseinander zu halten. Aber Kraniche halten ihrem Brutplatz die Treue, kehren im nächsten Jahr dorthin zurück, legen ihre Eier immer wieder dort ab. Diese Eier sind so charakteristisch, dass erstaunlicher Weise eine eindeutige Zuordnung zwischen einem Weibchen und seinen Eiern möglich ist, wie Wolfgang Mewes durch langjährige Untersuchungen feststellen konnte. Sympathischer Weise tragen "seine" Kranich-Weibchen nicht nur eine Registriernummer, sondern er gibt ihnen "richtige" Namen.

Dr. Mewes im Gespräch mit einem Besucher

Im unmittelbaren Anschluss an seinen Vortrag beantwortete Dr. Wolfgang Mewes dann noch die vielen Fragen der interessierten Besucher. Die Gäste bedankten sich mit einem herzlichen und langen Applaus für den informativen Abend mit den tiefen Einblicken in einen besonders heimlichen Zeitabschnitt des Kranichjahrs.

Wir sagen dem Referenten an dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Dank für sein Kommen und die Gestaltung eines Abends mit beeindruckenden Informationen und Berichten!
Ebenfalls bedanken wir uns bei allen Gästen für Ihr/Euer Kommen und Interesse sowie für die freundlichen Spenden.



Gerne begrüßen wir Sie/Euch zu weiteren Veranstaltungen!