Sonntag, 14. Juli 2019

Der Sommerausflug unseres Fördervereins nach Dobbertin

Klosterdorf Dobbertin mit Mittagessen, Park-Spaziergang, Klosterführung, und ornithologischer Seerundfahrt – so lautenden die Punkte in der Einladung zu unserem diesjährigen Sommerausflug, der am vergangenen Sonntag stattfand.
Untergebracht in einer ehemaligen Wassermühle am Ablauf des Dobbertiner Sees auf der mit rund 4.500 Quadratmeter wahrscheinlich „kleinsten Urlaubsinsel Deutschlands“ erwartete uns das Hotelrestaurant mit einem deftig-schmackhaften Mittagessen. Schließlich ist es gut, auch für ein (Halb)Tagesprogramm ausreichend gestärkt zu sein ;).
Der große Park, der zum Kloster Dobbertin gehört und unmittelbar bis an das Ufer des Dobbertiner Sees grenzt, ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Die hochgewachsenen und häufig von Efeu umwundenen Bäume mit ihrem grünen Blätterdach schützen im Sommer vor starker Sonne und großer Hitze – wobei weder starke Sonne noch Hitze an unserem Ausflugstag zugegen waren.
Eine besonders imposante Baum-Persönlichkeit im Klosterpark ist diese seltene Schlitzblättrige Buche

Die Früchte lassen tatsächlich eine Buche erkennen. Die Schlitzblättrige Buche wird auch Feder-Buche genannt.
Weithin in der umgebenden Landschaft sichtbar ist die Klosterkirche durch ihre zwei Türme unverkennbar, denn im Land existiert derzeit keine andere doppeltürmige Kirche. 
Wir erfahren bei der Führung durchs Kloster: Das Kloster Dobbertin wurde im Jahr 1220 durch den Benediktiner-Orden begründet und erlangte unter den Bendiktinerinnen, die das Kloster bald geschickt und erfolgreich führten, einen beachtlichen Wohlstand. 
Im Kreuzgang des Klosters

Bunte Glasfenster und ein schwerer Lichterkranz im Altarraum der Klosterkirche

Fachsimpeln und staunen
Heute ist in der als Bau- und Bodendenkmal geschützten Klosteranlage die Diakoniewerk Kloster Dobbertin gGmbH untergebracht. Menschen mit Behinderung haben dort die Möglichkeit zu leben, zu wohnen, zu arbeiten, eine Ausbildung zu absolvieren und ihre Freizeit zu verbringen. Ein informativer und zugleich berührender Film vermittelt Einblicke in die beeindruckende aktuelle diakonische Arbeit und das Leben in der Klosteranlage. Momentan wird intensiv das 800-jährige Jubiläum des Klosters im kommenden Jahr vorbereitet.
Kapitän Müller bei der Bootstour
Die Schiffstour auf dem Dobbertiner See wurde dank der lebhaften und kurzweiligen Ausführungen von Kapitän Müller informativ und unterhaltsam zugleich. Ausgerüstet mit Ferngläsern ließen sich bei Kaffee und Kuchen trotz des für Vogelbeobachtungen nicht optimalen Wetters Arten wie Seeadler, Fischadler und Scharen Nahrung suchender und ruhender Wildgänse beobachten.


Es war ein schöner gemeinsamer Ausflug, für dessen Organisation Kathrin unser besonderer Dank gilt. Und: Wir können diesen Ausflug wärmstens zur Nachahmung empfehlen! 













Mittwoch, 10. Juli 2019

Sommerkonzert zum 150-jährigen Jubiläum der Dorfkirche Barnin

Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Crivitz lädt ein zum Sommerkonzert im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Barniner Dorfkirche. Auf das Konzert weisen wir an dieser Stelle gerne hin:

Kerstin Hansen (Orgel) und Sebastian Hansen (Klarinette) aus Magdeburg
musizieren in der Barniner Kirche
am Freitag, 12. Juli 2019,
um 19:00 Uhr

Die Orgel in der Barniner Kirche wird im Sommerkonzert zusammen mit einer Klarinette erklingen


Der Eintritt ist frei, die Kirchgemeinde freut sich über eine Spende zur Deckung der entstehenden Unkosten.









Samstag, 8. Juni 2019

Abendliche Bläsermusik in der Barniner Kirche


Im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Barniner Dorfkirche veranstaltet die Kirchgemeinde das nächstes Konzert. Dieses Mal wird eine Abendliche Bläsermusik erklingen und die Zuhörer erfreuen. 

Der Posaunenchor Crivitz gastiert in der Barniner Kirche
am Mittwoch, 12. Juni 2019,
um 19:00 Uhr.



Der Eintritt ist frei, die Kirchgemeinde freut sich über eine Spende.








Donnerstag, 6. Juni 2019

Ausflugstipp zu Pfingsten: Aktion „Kunst offen“

Gelbe Schirme in Mecklenburg und blau-weiße Fahnen in Vorpommern – überall dort sind Sie am Pfingstwochenende eingeladen in Galerien, Ateliers, Scheunen, Carports, Arbeitsräume oder Werkstätten von professionellen und von Hobby-Künstlern zu schauen. Nachdem am vergangenen Wochenende wieder erfolgreich die Aktion „Offene Gärten“ stattfand und sich diese Pforten nun wieder geschlossen haben, öffnen sich am kommenden Wochenende die Pforten und Türen bei Künstlerinnen und Künstlern zur großen landesweiten Aktion „Kunst offen“.

„Kunst offen“ findet im Land Mecklenburg-Vorpommern in sieben Regionen statt. 
Die Veranstaltungsflyer für die Regionen sind als PDF-Dateien z.B. 
über diese Seite zu finden (hier klicken), so dass Sie sich Ihre ganz persönliche Tour zu Künstlerinnen und Künstlern zusammenstellen können.


Frohe Pfingsten und lassen Sie sich/lasst Euch bei einer Kunst-Tour inspirieren!







Sonntag, 26. Mai 2019

Kleine und große Paradiese öffnen sich

Kleine und große Paradiese öffnen ihre Eingangspforten für Besucherinnen und Besucher:
Am Wochenende 1./2. Juni 2019 laden landesweit rund 140 kleine und große Gartenparadiese zu Entdeckungen und Erkundungen, zum Verweilen und zu Gesprächen ein. 
„Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern“ - das ist für Gartenfreundinnen und Gartenfreunde die besonders reizvolle Aktion im Gartenjahr. Denn an dieser Aktion beteiligen sich auch viele Gärten, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.
Menschen, die Gärten besitzen, pflegen und gestalten, haben sehr verschiedene Vorstellungen davon, wie ihr kleines oder großes Gartenparadies aussehen soll. Verschieden sind die Böden, auf denen Gärten angelegt werden. Auf einem schweren Lehmboden wachsen andere Pflanzen gut als auf einem leichten Sandboden. Mit einer vollsonnigen Lage kommen andere Pflanzen zurecht als die, die Waldklima oder Schatten lieben, und die Pflanzen, die ein feuchteres Klima bevorzugen, kommen in trockenen Gegenden nicht gut zurecht. 
Gärtnerinnen und Gärtner kennen die Verhältnisse in ihren Gärten sowie die Ansprüche der Pflanzen, die in ihren Gärten Einzug halten und reagieren entsprechend darauf. Bis dahin ist es manchmal allerdings auch ein durchaus langer Weg des Experimentierens, Beobachtens, Wartens, Erkennens und Lernens.
Blütenreiche Gärten sind unter anderem bei Faltern wie dem Tagpfauenauge beliebt
Nicht nur Fachspezialisten schlagen momentan Alarm, weil unsere Kulturlandschaft immer weiter an heimischen Arten verarmt, die einst bei uns typisch und häufig waren. So wird das Thema „Insektenschwund“ daher aktuell vielfach diskutiert. Vorzugsweise naturnahe Gärten können einen kleinen Beitrag leisten, bei uns heimische wildlebende Tiere und Pflanzen zu erhalten. Gärten können eine artenreiche Agrarlandschaft natürlich nicht ersetzen. Doch sie können einigen inzwischen selten gewordenen oder gar vom Aussterben bedrohten Arten kleine Rückzugs- und Überlebensräume bieten. Um die heimische Artenvielfalt tatsächlich noch langfristig erhalten zu können, bleibt aber die Notwendigkeit einer grundsätzlichen Veränderung der Landbewirtschaftung bestehen.
Viele Insekten und Vögel mögen Weißdorn. Er passt gut in naturnahe Gärten.
Machen Sie sich am kommenden Wochenende also auf den Weg und schauen Sie sich verschiedene offene Gärten an. Wie Sie die Gärten finden, die Sie besonders interessieren könnten, sagt Ihnen die Broschüre der teilnehmenden Gärten (hier klicken), die der Verein Offene Gärten in MV e.V. nach Regionen zusammengestellt hat. Die Kurzbeschreibungen der Gärten lassen erkennen, was die Besucher erwartet. Auf diese Weise können Sie sich Ihre Favoriten zu einer inspirierenden Garten-Tour zusammenstellen.

Ihnen/Euch ebenso wie allen Gastgeberinnen und Gastgebern wünschen wir passendes Wetter, interessante Entdeckungen, bereichernde Begegnungen sowie Anregungen für eine Umsetzung im eigenen Garten.







Samstag, 4. Mai 2019

Gospelkonzert in der Barniner Kirche


Die Dorfkirche in Barnin feiert in diesem Jahr ihr 150jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass sind durch die Kirchgemeinde Crivitz mehrere Veranstaltungen in Barnin geplant. Wir möchten auf folgendes Konzert hinweisen:

Der Plater Gospelchor wird in der Barniner Kirche zu Gast sein.
Das Konzert findet statt
am Freitag, 10. Mai 2019,
um 19:00 Uhr.



Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.








Sonntag, 28. April 2019

Bunte Pflanzentauschbörse 2019 in Barnin

„Eigentlich wollte ich ja gar nicht so viel mit nach Hause nehmen, aber …!“, das war wohl einer der Sätze, der bei unserer diesjährigen Pflanzentauschbörse am häufigsten zu hören war. Das ist schön, denn ganz offensichtlich war für die meisten Besucher die Vielfalt einfach zu verlockend, so dass sie sich nicht mit leeren Körben und Kisten auf den Heimweg begeben wollten. 
Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Gästen, dass wieder so viele Stauden, Zwiebeln, Knollen, Kräuter, Tomatenpflanzen, Farne und Gehölze ebenso wie diverse Zimmerpflanzen ihre Besitzer gewechselt haben. Von Hand zu Hand ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen, denn so mancher Topf war bereits vergeben, bevor er auf einem der Tische oder auf dem Boden abgestellt werden konnte.


Den neuen Besitzern wurden häufig gleich gute Tipps für die Pflege und Kultur der Pflanzen mitgegeben. Wer weiß schließlich oft besser als die abgebende Gärtnerin oder der abgebende Gärtner, auf welchem Boden die Pflanze zum Beispiel gut gedeiht, ob sie lieber Sonne oder Schatten mag, mehr oder weniger Wasser braucht, wie viel Platz sie benötigt, ob sie sich leicht vermehrt, welche Blütenfarbe sie hat, ob sie essbar ist und viele weitere Aspekte. Auch Fragen über Fragen waren zu beantworten. Manche Gäste suchten gezielt nach bestimmten Pflanzen, andere gingen einfach auf „Stöbertour“ und ließen sich überraschen.

Das erste Mal gab es im Museum auch einen Tisch mit Gartenbüchern, die gegen eine kleine Spende mitgenommen werden konnten.
In „De Dörpstuw“ standen wie in jedem Jahr wieder verschiedene selbstgebackene Kuchen und Getränke zur Stärkung bereit. Schließlich ist die Pflanzentauschbörse zugleich auch als Treffpunkt gedacht, um zu fachsimpeln, sich zu unterhalten und gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen.


Nachdem die letzten Besucher aufgebrochen waren und durch die fleißigen Hände wieder alles aufgeräumt war, gab es am Abend für "die Mannschaft" in kleiner Runde noch Bartwurst und ein wohlverdientes "Feierabendbierchen".

Herzlichen Dank all unseren Besuchern, Sponsoren und Helfern – es war wieder eine gelungene Pflanzentauschbörse. Einen herzlichen Dank natürlich an alle, die unser Spenden-Sparschwein gut gefüttert haben. Die freundlichen Spenden werden eingesetzt, um die nächsten geplanten Veranstaltungen durchzuführen. Schauen Sie doch gerne in den Veranstaltungskalender des Fördervereins, klicken Sie dazu einfach hier.

Wenn es Ihnen/Euch gefallen hat, dann sagen Sie es im Familien-, Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis gerne weiter. Wir freuen uns auf Ihren/Euren nächsten Besuch in Barnin!











Samstag, 6. April 2019

Pflanzentauschbörse 2019 in Barnin



Am Sonnabend, 27. April 2019,
findet von 15:00 - ca. 17:00 Uhr
vor dem Museum „De Dörpstuw“ in Barnin
(Lindenstraße, zurückliegend am Feldrand zwischen Friedhof und Landgasthaus) 

wieder unsere beliebte Pflanzentauschbörse statt.

Wie in den vergangenen Jahren können auch in diesem Jahr Nutz- und Zierpflanzen für Garten und Haus mitgebracht, abgegeben, getauscht und/oder mitgenommen werden. Alle Pflanzen, die zu viel oder zu groß geworden oder einfach übrig geblieben sind, können zur Barniner Pflanzentauschbörse gebracht werden. Es ist aber natürlich auch möglich, ohne eigene Tauschobjekte nur neue Pflanzen mit nach Hause zu nehmen. Bestimmt lässt sich wieder etwas Interessantes, Neues oder gar lang Gesuchtes entdecken. Jedes Mal ist es eine Überraschung, wie viele und welche Arten und Sorten ihren Weg zur Pflanzentauschbörse finden.


Vor dem Dorfmuseum lässt es sich zudem mit Gleichgesinnten bei Tee, Kaffee und leckerem Kuchen gut fachsimpeln.

Inzwischen schon traditionell wird an diesem Tag auch die diesjährige Museumssaison in „De Dörpstuw“ eröffnet. Es lohnt sich also zu kommen – wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Nachmittag!

Der Eintritt und die Teilnahme sind frei.
Zur Deckung der entstehenden Unkosten freuen wir uns über eine kleine Spende.

Noch eine Bitte um Beachtung: Bei unserer Pflanzentauschbörse sind Verkaufsaktionen nicht zugelassen.






Donnerstag, 7. März 2019

Abenteuerliches Kamtschatka in der Alten Schule Barnin

Offenheit für Unbekanntes, Neugierde, eine Portion Abenteuerlust und Toleranz gegenüber anderen Menschen und ihren Kulturen sollten mit Sicherheit dazugehören, wenn jemand beispielsweise eine Exkursionsreise nach Kamtschatka plant. 
Dr. Kathrin Lippert und Bernd Heinze im Gespräch
Dr. Kathrin Lippert und Bernd Heinze arbeiten in der Naturschutzabteilung des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie. Beide haben sich im Jahr 2017 einer solchen Exkursionsreise in den Fernen Osten angeschlossen. Am vergangenen Dienstag haben sie in einem Abend füllenden, reich bebilderten Vortrag in der Alten Schule Barnin von ihren Erlebnissen und Eindrücken berichtet.
Selbst Sitzplätze auf den Fensterbrettern waren an diesem Abend gefragt, so groß war das Interesse an dem angekündigten Reisevortrag. Und die Erwartungen der Besucher wurden nicht enttäuscht!
Von gastfreundlichen einheimischen Helfern, Fahrzeugfahrern und Köchen begleitet haben sich mehr als 50 Geologen, Zoologen, Botaniker, Geschichtskundler und Vertreter weiterer Interessen- und Wissenschaftsbereiche drei Wochen lang in unterschiedlichen Gegenden Kamtschatkas aufgehalten. 
Übernachtet wurde in eigenen Zelten oder einfachen Hütten. Große extrem geländegängige russiche Allrad-Fahrzeuge transportierten die kompletten Ausrüstungen von einem Ort zum nächsten.
Pflanzen auf Kamtschatka: Eine Frauenschuh-Art in üppiger Vegetation und Kamtschatka-Mohn auf karger Lava
Die beiden Referenten berichteten von Naturlandschaften mit weiter Tundra, endloser Taiga, rauschenden Flüssen und heiklen Flussquerungen ebenso wie von Feuchtwiesen mit übermannshoher Vegetation. Sie nahmen die Gäste mit in Gegenden mit schroff aufragenden Vulkanen, von denen einige bis in über 4.000 Meter aufragen und zum Teil noch aktiv sind, auf Lavafelder, die ganze Landstriche unter sich begraben haben, doch nun inzwischen zum Teil bereits selbst wieder von ersten sogenannten Pionierpflanzen besiedelt werden. Am Ochotskischen Meer sowie am Pazifik erlebten die Besucher endlose unverbaute Strände und weitläufige Salzwiesen.
Aus allen bereisten Landschaften stellten die beiden Referenten typische Vertreter der einheimischen Vogelwelt vor. Eine ganze Reihe von Arten oder Unterarten sind dort endemisch, kommen weltweit also nur auf der russischen Halbinsel Kamtschatka vor.
Kleine Pausenversorgung, passend zum Thema des Reisevortrags  :)

Rege Gespräche in der Pause und nach dem Vortrag
War Kamtschatka für den einen oder anderen Besucher des Abends zuvor vielleicht noch ein echter „weißer Fleck“, so dürfte sich das durch diesen vielschichtigen, spannenden und mitreißenden Abend grundlegend geändert haben.

Einen herzlichen Dank vom Förderverein „Alte Schule“ – Barnin e.V. an die beiden Referenten für den wunderbar lebendigen Reisevortrag und dafür, dass sie unserer Einladung gefolgt sind!

Wir bedanken uns aber auch bei den vielen interessierten Gästen für den Besuch im Gemeindehaus Barnin und natürlich bei allen, die unser Sparschwein gefüttert haben! Nicht zuletzt geht ein Dankeschön an die zuverlässigen Helfer, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.


Besuchen Sie uns/besucht uns gerne bei einer unserer nächsten Veranstaltungen wieder, unser Jahresprogramm enthält eine ganze Reihe verschiedener Punkte. 
Wir freuen uns auf Sie/auf Euch!

Entdeckt in einem Dorf auf Kamtschatka







Samstag, 9. Februar 2019

Abenteuer Kamtschatka - Naturkundlicher Reisevortrag in der Alten Schule Barnin


Wir laden ein zu einem naturkundlichen Vortrag und Bericht über eine wahrhaft abenteuerliche Reise! Dr. Katrhin Lippert und Bernd Heinze aus dem vorpommerschen Annenhof sind zu Gast:


Am 5. März 2019
um 19:00 Uhr
in der Alten Schule (Gemeindehaus)
in Barnin, Lindenstraße

Die Halbinsel Kamtschatka, rund 7.500 km Luftlinie von uns entfernt, gelegen zwischen Ochotskischem Meer und Beringsee, bildet den entlegensten Außenposten in Russlands Fernem Osten. Die unberührte subarktische Tundra wird von riesigen Flusstälern durchzogen und von mehr als 30 aktiven Vulkanen geprägt. In den schier unendlichen Taiga-Urwäldern lässt sich wochenlang wandern, ohne eine Menschenseele zu treffen. Eindrucksvoll liegen unbesiedelte endlose Strände an Pazifik und Ochotskischem Meer sowie unbewohnte Felseninseln im Pazifik.
Touristisch überwiegend noch ein „weißer Fleck“ ist Kamtschatka ein echtes ursprüngliches Naturparadies für Entdecker und Abenteurer. Wer sich dorthin aufmacht, begibt sich auf ungewisse Pfade, denn weite Teile der Halbinsel sind nicht durch Straßen oder Wege erschlossen. Es braucht äußerst robuste Allrad-Technik, wie beispielsweise die nach ehemaliger sowjetischer Bauart, um die sonst unzugänglichen Gebiete erreichen zu können. Wer dorthin reisen will, muss viel Toleranz und Teamgeist mitbringen, bereit sein mit anzupacken, auf sonst gewohnten Komfort zu verzichten sowie flexibel auf überraschende Situationen zu reagieren.
Dr. Kathrin Lippert und Bernd Heinze, beide tätig in der Naturschutzabteilung des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow und engagierte Ornithologen, haben sich auf das Abenteuer Kamtschatka eingelassen und im Jahr 2017 an einer wissenschaftlich begleiteten Expedition in den weit entfernten urgewaltigen Osten Russlands teilgenommen.


Der Eintritt ist frei. Für Getränke ist gesorgt.
Zur Deckung der enstehenden Unkosten freuen wir uns über eine kleine Spende. Vielen Dank!