Sonntag, 24. Mai 2020

Unsere Beiträge zu "Kultur trotz Corona" - Beitrag Nr. 22




Verschiedene Mitglieder und Freunde unseres Fördervereins gestalten die Beiträge und begleiten Euch durch diese Zeit, die für viele Menschen nicht ganz einfach ist, auch wenn es inzwischen eine ganze Reihe von Lockerungen gibt und weitere bereits angekündigt sind.
Im 22. Beitrag der Reihe wird duftendes Kraut im Wald geerntet.




Beitrag Nr. 22: Meisterlich duftendes Kraut aus dem Wald für zu Hause
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In Laub- und Mischwäldern oder auch unter Sträuchern insbesondere auf lehmhaltigem Boden, an schattigen und nicht zu trockenen Standorten fühlt sich der Waldmeister wohl. Waldmeister (lateinisch Galium odoratum, Wohlriechendes Labkraut) blüht je nach Wuchsort von April bis Juni. Dann entfalten sich über den grünen quirlblättrigen Stängeln die lockeren Wolken aus einer Vielzahl zarter kleiner weißer Einzelblüten. Der Duft des Waldmeisters, hervorgerufen durch den Inhaltsstoff Cumarin, wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden.
Den Duft und Geschmack von Waldmeister kennt Ihr wahrscheinlich von grünem „Wackelpudding“, grünem Brausepulver, von Maibowle oder grüner Berliner Weiße. Allerdings kommen bei diesen Produkten, die es im Laden zu kaufen gibt, heute leider fast ausschließlich künstliches Aroma und künstlicher grüner Farbstoff zum Einsatz, und das hat mit der Wildpflanze aus dem Wald wirklich gar nichts mehr zu tun.
Dass Waldmeister eine alte Heilpflanze ist, das wissen weitaus weniger Menschen. Waldmeister wirkt durch seine Inhaltsstoffe krampflösend, beruhigend und entzündungshemmend. Besonders häufig wird das getrocknete Kraut verwendet. Und wusstet Ihr, dass sich Waldmeister sogar zur Insektenabwehr einsetzen lässt? Ein Strauß aus getrocknetem Waldmeisterkraut neben dem Bett oder ein mit trockenem Waldmeister gefülltes kleines Aromakissen duften nicht nur herrlich und helfen beim Einschlafen, sondern halten auch eine Zeitlang Mücken ganz gut fern.

Mein persönlicher Favorit ist allerdings die Verwendung von getrocknetem Waldmeister im Wäscheschrank. In ein leichtes Baumwollsäckchen oder in eine dünne Papiertüte gefüllt und zwischen die Wäsche gelegt, erhält die Wäsche einen tollen aromatischen Duft. Das habe ich bereits als Kind bei meinen alten Tanten kennengelernt und schon damals geliebt.
Der Waldmeister wehrt im Wäscheschrank außerdem ähnlich wie Lavendel oder Zedernholz Motten ab. Noch ein guter Grund also, um es auszuprobieren! Der Duft und die Wirkung halten nach meiner Erfahrung fast ein Jahr lang vor, dann muss das Kraut durch neues ersetzt werden.
Ich habe vor wenigen Tagen Waldmeister für den Wäscheschrank geerntet und getrocknet. Ihr könnt das jetzt aktuell auch noch tun. Nutzt dafür möglichst trockenes und sonniges Wetter, dann ist der Gehalt an Duftstoffen wie bei den meisten Duftpflanzen besonders hoch. Geerntet werden für die Verwendung als Duftkraut die gesamten blühenden Stängel ohne Wurzel. Es ist von Vorteil, die geernteten und während des Transports nach Hause bereits leicht angewelkten Pflanzen, die dann besonders intensiv duften, zu kleinen Sträußen zu binden und kopfüber an einem schattigen und luftigen Ort aufzuhängen. Alternativ könnt Ihr das Erntegut auch auf sauberen Baumwoll- oder Leinentüchern locker nebeneinander ausgebreitet trocknen. 
Das Trocknen von Waldmeister geht wirklich sehr schnell, oft sind die Sträußchen schon nach drei Tagen rascheltrocken und werden dann weiterverwendet oder zunächst in sauberen, gut schließenden dunklen Gläsern oder Blechdosen aufbewahrt.


Der Waldmeister macht seinem Namen tatsächlich alle Ehre. Habt Ihr ihn 
erst einmal als Duftkraut ausprobiert und Gefallen daran gefunden,
werdet Ihr ihn bei Euch zu Hause bestimmt nicht mehr missen wollen.








Dieses ist ein Beitrag von Isa





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Mittwoch, 20. Mai 2020

Unsere Beiträge zu "Kultur trotz Corona" - Beitrag Nr. 21




Verschiedene Mitglieder und Freunde unseres Fördervereins gestalten die Beiträge und begleiten Euch durch diese Zeit, die für viele Menschen nicht ganz einfach ist, auch wenn es inzwischen eine ganze Reihe von Lockerungen gibt und weitere bereits angekündigt sind.
Im heutigen 21. Beitrag der Reihe wird es literarisch-romantisch.




Beitrag Nr. 21: Ein romantisches Gedicht aus der Feder von Evi
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Im Deutschunterricht der 10. Klasse wurde wie in allen Klassen so auch bei Evi die Epoche der Romantik behandelt. Gedichte, die in dieser Zeit geschrieben wurden, zeichnen sich durch besondere Merkmale wie die Sehnsucht und das Schweifen in die Ferne aus. Während der Romantik (etwa 1795-1848) erfolgte eine Hinwendung zur Natur, Friedhöfe und Ruinen sowie Naturlandschaften wurden zu Schauplätzen und Motiven der Epoche. Psyche, Emotionen, Gefühle und subjektive Wahrnehmungen wurden gegenüber dem Verstand als vorrangig betrachtet. Mit einem Rückzug in Phantasie- und Traumwelten wurde der einzelne Mensch zum ausschließlichen Maßstab.

Die Gymnasiasten in Evis Klasse erhielten die Aufgabe selbst ein romantisches Gedicht zu verfassen. Die ersten zwei Strophen waren schnell niedergeschrieben und dann landete das Gedicht in den Tiefen der Ordner unseres Computers. Doch neulich beim Aufräumen der digitalen Ablagen und Dokumente kam es wieder zum Vorschein, natürlich so wie es war, also unfertig. 
Die Idee war schnell geboren, das Gedicht nun doch noch zu vollenden und für den Blog unseres Fördervereins als kulturellen Beitrag zur Verfügung zu stellen. Und so wurden dem Gedicht zwei weitere Strophen voller Romantik hinzugefügt.
Ihr werdet es feststellen, das Versmaß ist sehr besonders, so dass mehrfaches Lesen mit unterschiedlicher Betonung lohnenswert ist. Probiert es doch mal aus, um die verschiedenen Wirkungen zu erleben und zu spüren.





Dänische Nächte


Die Wellen schlagen an den leeren Strand,
die dunklen Hügel liegen weich im Land.
In Ferne Schiffes‘ Lichter sind zu sehen;
der Sonnenuntergang schon längst geschehn.

Die kleine Nixe ruht auf ihrem Stein.
Es thront am Himmel Mittnachts‘ Blau allein.
Der hohen Dünen Gras weht seicht im Wind,
als wenn’s im tiefen Schlaf versunken sind.

Im lauen Sommerwind steh ich am Meer,
mein Herz so leicht, bin ich dir doch so sehr
verfallen. Dänemark, du Inselland,
möcht gar nicht, dass dies Gefühl verschwand.

Wenn ich in meinen Träumen wiederkehr,
zu dir zurück, ans ruhige, blaue Meer,
fasst mich die reinste Sehnsucht so nach dir,
und hoff für mich: Bald bin ich wieder hier. 

                                                                   (Eva Hogrefe)






Jetzt könnt Ihr (zumindest gedanklich) selbst in die Ferne schweifen, vielleicht werden schöne Erinnerungen an Euren letzten Urlaub wachgerufen oder es entstehen in Eurem Kopf Pläne für neue Reiseziele an romantische Orte in Mecklenburg-Vorpommern. Unser Tipp: Auch in den Werken von einem der bekanntesten Maler der Frühromantik, Caspar David Friedrich (1774-1840), könnt Ihr wunderschöne Beispiele für romantische Orte finden.








Dieses ist ein Beitrag von Kathrin und Evi





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Montag, 18. Mai 2020

Unsere Beiträge zu "Kultur trotz Corona" - Beitrag Nr. 20




Verschiedene Mitglieder und Freunde unseres Fördervereins gestalten die Beiträge und begleiten Euch durch diese Zeit, die für viele Menschen nicht ganz einfach ist, auch wenn es inzwischen eine ganze Reihe von Lockerungen gibt und weitere bereits angekündigt sind.
Im 20. Beitrag der Reihe werden aus einer Gemüsepflanze mehrere.




Beitrag Nr. 20: Stecklingsvermehrung von Gurken- und Tomatenpflanzen
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Im 18. Beitrag dieser Serie habt Ihr gesehen, wie einfach und prima sich Studentenblumen über Stecklinge vermehren lassen. Bei vielen holzigen Pflanzen wie Haselnuss, Johannisbeere, Stachelbeere oder auch bei Forsythie funktioniert die Stecklingsvermehrung gut über geschnittene Steckhölzer. Das habt Ihr vielleicht schon selbst einmal ausprobiert. Doch auch bei den weichen Tomaten- und Gurkenpflanzen lassen sich Triebe als Stecklinge nutzen und auf diese Weise die Gemüsepflanzen vervielfältigen.

Tomaten gehören auf jeden Fall zu meinem Lieblingsgemüse. Die Vielfalt der Sorten hinsichtlich Geschmack, Farbe, Größe und Form ist riesig und immer wieder beeindruckend. Jedes Jahr baue ich mehrere verschiedene Sorten für den Eigenbedarf an. Neben Lieblingssorten, die teilweise schon viele Jahre dabei sind, probiere ich auch immer wieder gerne andere Sorten aus. Es geht mir in erster Linie nicht darum, besonders viele Tomaten zu ernten. Für mich steht der Geschmack an erster Stelle, und ich mag zugleich die Vielfalt der Farben und Formen im Erntekorb. Das, was es im Laden zu kaufen gibt, das muss ich nicht zu Hause anbauen. Zu Hause experimentiere und entdecke ich lieber, da gibt es immer wieder tolle Überraschungen.
Tomatenpflanzen bilden in den Blattachseln Seitentriebe, die ausgebrochen („ausgegeizt“) werden, weil die Pflanze ihre Kraft in die Früchte und nicht ins Blattwerk und in die Verzweigungen stecken soll. 
(Tipp: Sehr viele Sorten lassen sich allerdings hervorragend zweitriebig statt eintriebig ziehen. Dann erntet Ihr mehr Früchte und die Erntezeit ist meist deutlich länger als bei eintriebig gezogenen Pflanzen.). 
Nach dem Ausgeizen landen die entfernten Seitentriebe auf dem Kompost oder bleiben als Mulch liegen. Am Anfang der Saison können jedoch kräftige 10-20 cm lange Seitentriebe auch als Stecklinge genutzt werden, um die Mutterpflanze zu vermehren (Der Seitentrieb auf dem Foto ist dafür noch etwas zu klein). Dazu werden die ausgegeizten Triebe am besten in einen Blumentopf mit Anzucht- oder Kräutererde gesteckt. Anzucht- oder Kräutererde ist ideal, weil darin die Wurzelbildung besonders gut funktioniert. Die Stecklinge ruhig recht tief in die Erde stecken, damit sich am Spross viele Wurzeln entwickeln und sich die spätere neue Pflanze optimal mit Wasser und Nährstoffen versorgen kann. Der Steckling wird angegossen und der Topf anschließend an einen schattigen und kühleren Platz gestellt. Der Steckling ist manchmal zunächst etwas schlaff, erholt sich aber meist relativ schnell. Die Erde im Topf darf jetzt nicht austrocknen. Staunässe ist jedoch ebenfalls zu vermeiden. Nach durchschnittlich zehn bis vierzehn Tagen hat der Steckling so viele Wurzeln gebildet, dass Ihr die Pflanze nun in einen großen Topf mit nährstoffreicher Erde oder fertiger Tomatenerde umpflanzen oder an ihren Standort ins Beet setzen könnt. 
Bei günstiger Umgebung und ausreichender Versorgung mit Wasser und Nährstoffen entwickelt sich die junge Tomatenpflanze rasch, blüht und trägt dann auch Früchte. 
Weil sie später in die Saison gestartet ist als die Mutterpflanze, solltet Ihr sie (im Gegensatz zur älteren Mutterpflanze) besser eintriebig ziehen, damit die Früchte vor Saisonende noch gut ausreifen können. Der Gesamtertrag ist bei den über Stecklinge vermehrten Tomatenpflanzen zwar meist nicht ganz so hoch, doch es lohnt sich auf jeden Fall!

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Bei Tomaten funktioniert die Stecklingsvermehrung gut, wie ich aus langer eigener Erfahrung weiß. Dass sich allerdings auch Gurken über Triebe vermehren lassen, das war mir neu. Doch eine gute Bekannte hat genau das schon mehrfach erfolgreich ausprobiert. Sie hat einen knapp Hand-langen Gurkentrieb in ein mit Wasser gefülltes kleines braunes Glas gestellt. Um für den Gurkentrieb eine echte Treibhausatmosphäre zu erzeugen, hat sie das Glas mit dem Steckling in einen größeren Gefrierbeutel gesteckt und anschließend noch etwas Wasser in den Gefrierbeutel gegeben, so dass das Glas etwa einen halben bis einen Zentimeter hoch im Wasser stand. Den Gefrierbeutel hat sie oben doppelt umgelegt und mit einer Büroklammer verschlossen - fertig war das Mini-Treibhaus. Hin und wieder muss der Beutel gelüftet werden, um einer Verpilzung oder anderen Erkrankung der jungen Pflanze vorzubeugen. 
Nach nunmehr rund zwei Wochen hat die Jungpflanze Wurzeln gebildet, wie auf dem Foto zu erkennen ist. In Kürze steht der „Umzug“ in einen mit Erde gefüllten Topf bevor. Dort bekommt die Gurkenpflanze zunächst nochmals eine Haube übergestülpt, um die Luftfeuchtigkeit noch einige Tage sehr hoch zu halten. Danach kann sie dann an ihren Bestimmungsort wechseln, zum Beispiel ins Gewächshaus.
Ganz Grün: Eine kleine Gurke, Salatblätter und ein paar Kräuter aus eigener Ernte als Grundlage für einen frischen Salat

Wer Spaß am Experimentieren hat, dem eröffnet sich mit der Stecklingsvermehrung
 ein spannendes „Spielfeld“. Also: Euer „Grüner Daumen“ ist nun gefragt,
ich wünsche Euch viel Erfolg und eine gute Ernte!








Dieses ist ein Beitrag von Isa





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Samstag, 16. Mai 2020

Unsere Beiträge zu "Kultur trotz Corona" - Beitrag Nr. 19



Verschiedene Mitglieder und Freunde unseres Fördervereins gestalten die Beiträge und begleiten Euch durch diese Zeit, die für viele Menschen nicht ganz einfach ist, auch wenn es inzwischen eine ganze Reihe von Lockerungen gibt und weitere bereits angekündigt sind.
Heute, im 19. Beitrag der Reihe, wird draußen im Garten gekocht.




Beitrag Nr. 19: Kochen im Freien mit dem Eintopfofen
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In unserer Freizeit nach Feierabend und an den Wochenenden sind wir gerne und viel draußen in unserem Garten.
Begeistert vom Kochen im Freien über einem Holzfeuer und bei meiner Schwester einen Eintopfofen bereits zweimal erfolgreich getestet, war es nur eine Frage der Zeit, dass dieses tolle Kochutensil auch bei Familie Hogrefe in Barnin Einzug fand.
Bestellt und umgehend von unserer zuverlässigen Postbotin geliefert, bauten meine ebenfalls neugierigen Männer den Eintopfofen begeistert zusammen – Erinnerungen an Lego oder Modellbau aus Kindertagen kamen auf.

Es war vollbracht, die Montage hat gut funktioniert. 
Der Eintopfofen macht schon beim Anblick Lust aufs Kochen. Wir waren alle schon auf den ersten Versuch am nächsten Tag gespannt. Ein Rezept für einen Ungarischen Kesselgulasch war im Internet schnell gefunden, die Zutaten eingekauft und Gewürze zusammengesucht.

Am nächsten Tag ging es los. Ähnlich wie Ihr es vielleicht von anderen Geräten kennt, musste zunächst einmal „Betriebsbereitschaft“ hergestellt werden: Eintopftopf anheizen, beim ersten Mal mit Wasser füllen und auf 60 °C erhitzen.
Danach haben wir dann unser erstes Gericht im neuen Eintopfofen gekocht. Es duftete schon bald sehr verführerisch und die Spannung stieg ebenso wie unsere Ungeduld.
 Dann endlich war der Kesselgulasch fertig. 

Bitte Platz nehmen - Hmhhh, und soooo lecker!

Ein paar Tage später kam auch das Buch „Kesselrezepte – Einfache und leckere Rezepte für den Kessel“. Jetzt wird ordentlich ausprobiert: was gelingt und schmeckt besonders gut, was lässt sich leicht abwandeln und variieren, wie lange benötigen die Gerichte. Wir sind gespannt, was sich zu unserem Familien-Favoriten entwickelt.

Wir sammeln nun also erst einmal ein wenig Erfahrung. 
Doch ich kann mir jetzt schon sehr gut vorstellen, dass wir den Eintopftopf
vielleicht auch zum Kochtag unseres Fördervereins im Oktober einsetzen?!








Dieses ist ein Beitrag von Kathrin





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Freitag, 15. Mai 2020

Unsere Beiträge zu "Kultur trotz Corona" - Beitrag Nr. 18



Verschiedene Mitglieder und Freunde unseres Fördervereins gestalten die Beiträge und begleiten Euch durch diese Zeit, die für viele Menschen nicht ganz einfach ist, auch wenn es inzwischen eine ganze Reihe von Lockerungen gibt und weitere angekündigt sind.
Der 18. Beitrag berichtet von einem erfolgreichen kleinen Experiment einer Gärtnerin.




Beitrag Nr. 18: Studentenblumen - aus einer Pflanze mehr Pflanzen machen
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Bislang sind die Nächte bei uns immer noch nicht frostfrei. Spätfröste sind in Barnin ja leider gar nicht so selten. Darum stehen bei vielen Gärtnerinnen und Gärtnern derzeit die frostempfindlichen Pflanzen zumindest nachts noch im Haus oder im Gewächshaus.

Eine Bekannte ein paar Häuser weiter hatte im Gewächshaus Studentenblumen (Tagetes) aus eigener Vorjahresernte ausgesät und vorgezogen. Nachdem die Pflänzchen aufgelaufen und kräftig genug waren, hat sie sie in kleine Töpfe gesetzt. Schon in kurzer Zeit waren die Studentenblumen gut verzweigt und zu groß für ihre kleinen Töpfe. Weil sie wegen der frostigen Nähte noch nicht ins Freiland auspflanzen konnte, aber auch nicht in größere Töpfe umtopfen wollte, hat die experimentierfreudige Gärtnerin einfach an jeder Pflanze ein paar Seitentriebe ausgebrochen, diese in kleine schmale mit Wasser gefüllte Gläser gesteckt und die Gläser auf eine helle Fensterbank in ihrer Küche gestellt.
Nach knapp einer Woche hatten tatsächlich alle Stängel in den durchsichtigen Gläsern kräftige Wurzeln entwickelt!
Ein gelungenes Experiment, von dem auch ich profitiert habe, weil ich ein Gläschen mit bewurzelten Studentenblumen geschenkt bekommen habe. 
Seht Euch auf dem Foto die schönen Pflänzchen mit ihren gut entwickelten Wurzeln an! Inzwischen habe ich die Tagetes schon in kleine Töpfe in Erde gesetzt und die Töpfe ins Gewächshaus gestellt, um sie nach den frostigen Nächten auszupflanzen. 



Natürlich bin ich neugierig geworden, ob diese Art der Vermehrung von Studentenblumen bei mir ebenfalls gelingt. Darum steht jetzt auf einer meiner Fensterbänke ein kleines Glas mit Tagetes-Seitentrieben. Auf das Ergebnis bin ich gespannt.


Eigentlich heißt es ja, dass Stecklinge (nur oder vorzugsweise) in dunklen Gefäßen bewurzeln. In der Erde, ihrem natürlichen Substrat, ist es schließlich auch dunkel. Möglicherweise spielt die aktuelle Tageslänge des Frühjahrs eine wichtige Rolle dabei, dass die Stecklinge der Studentenblumen so gut in einem durchsichtigen Glas Wurzeln gebildet haben? Wir werden es ausprobieren, und im Sommer das Experiment kurzerhand noch einmal wiederholen.



  




Dieses ist ein Beitrag von Isa





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Mittwoch, 13. Mai 2020

Unsere Beiträge zu "Kultur trotz Corona" - Beitrag Nr. 17



Verschiedene Mitglieder und Freunde unseres Fördervereins gestalten die Beiträge und begleiten Euch durch diese Zeit, die für viele Menschen nicht ganz einfach ist, obgleich es inzwischen schon eine ganze Reihe von Lockerungen gegeben hat und weitere folgen werden. 
Hier, im 17. Beitrag der Reihe, gibt es nun den letzten Teil zum Thema „Corona-Hühner“.




Beitrag Nr. 17: Die „Corona-Hühner“ - zum letzten Mal
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Im Beitrag Nr. 9, im Beitrag Nr. 11 und im Beitrag Nr. 15 wurden Euch schon mehrere lustige Ergebnisse unserer „Corona-Oster-Hühner-Mitmach-Holzwerkstatt“ (Beitrag Nr. 5) vorgestellt. Heute stelle ich Euch die noch fehlenden Exemplare vor, dann kennt Ihr alle Individuen der neuen Hühnerrasse.

Jana und Paul hatten sich ihren „Werktisch“ draußen im Freien eingerichtet, weil das Wetter zu diesem Zeitpunkt gerade besonders schön war. Gerne wären sie mit ihrer Familie verreist, sie hatten mehrere gemeinsame Unternehmungen geplant. Das alles war aber wegen der Corona-bedingten Einschränkungen nicht möglich, und so haben sie zu Hause versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Dazu gehörte unter anderem auch, die zunächst noch weißen Holzhühner aus unserer „Corona-Oster-Hühner-Mitmach-Holzwerkstatt“ zu bemalen.
Jana hat gleich eine ganze Geschichte beziehungsweise ihre Gedanken auf dem Huhn festgehalten, so dass sie sich selbst viele Jahre später noch an das ungewöhnliche Osterfest im Jahr 2020 erinnern wird: Wie schön hätten eine Fahrradtour und eine Bootspartie sein können! Doch sie waren ja zu Hause. Bei herrlichstem Wetter waren sie in ihrem frühlingsfrischen Garten, wo die Bienen um blühende Obstbäume und gelb leuchtenden Löwenzahn summten.
Auf der anderen Seite trägt Janas Huhn (im Foto links) auf seinem Gefieder ein aufgestempeltes adrettes Streublümchen-Muster in Blau auf weißem Grund. Das Huhn von Paul (im Foto rechts) hat kräftig ausgebildete Flügel- und Schwanzfedern. Es kann mit diesen Schwingen sehr gut fliegen. Pauls Corona-Huhn ist offensichtlich als Brieftaube unterwegs und bringt per Luftpost Grüße an weiter entfernt lebende Familienmitglieder, Freunde und Bekannte.

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In Hamburg haben Basti und Wenke ihren Corona-Hühnern ebenfalls eine ausgeprägte Individualität verpasst. Basti ist normalerweise leidenschaftlich gerne mit seinem Boot unterwegs und kurvt öfter im Hamburger Hafen herum. Dort gibt es immer unglaublich viel zu beobachten, zu entdecken und zu bestaunen. Eigentlich hatte er ja geplant, über Ostern zum Heringsfang hinauszufahren. Eigentlich, denn dann kam auch für ihn und seine Freundin Wenke alles anders. Weil er aber so gerne auf seinem Boot unterwegs gewesen wäre, ist sein Corona-Huhn, oder in diesem Falle wohl sein Corona-Hahn, ein Pirat geworden, hat ein passendes Holzboot gekapert und dort zuallererst die Piratenflagge gehisst. Schiff ahoi!
Wenke hat sich ein ganz wunderschönes Muster ausgesucht, das sie mit großer Geduld und viel Ausdauer mühevoll auf ihr Huhn übertragen hat. Dafür sieht Ihr Huhn nun aber auch extra "fein gemacht" aus. Es wirkt durch das dekorative perlenartige Muster besonders edel. Das gefällt natürlich dem Piraten auf seinem Holzboot äußerst gut. Umgehend hat er sie daher zu seiner Piratenbraut erkoren ... 

... Und wie wär's: 
Jetzt könnt Ihr doch ganz einfach die Geschichte vom Piraten und seiner
edlen Piratenbraut selbst fortsetzen und erzählen, wie es weiterging und welche aufregenden Abenteuer sie vielleicht erlebt haben. Also lasst Euch etwas einfallen!
Viel Fantasie und viel Spaß wünsche ich Euch dabei!








Dieses ist ein Beitrag von Sabine




Nun sind Euch also alle Hühner aus der „Corona-Oster-Hühner-Mitmach-Holzwerkstatt“ vorgestellt worden. Es sind in den verschiedenen Familien ganz verschiedene Individuen und Geschichten entstanden. Wir finden, wirklich alle Hühner-Unikate sind mit Farbe und Fantasie zu ganz außergewöhnlichen und wunderbaren Geschöpfen geworden!
Eines muss aber noch gesagt werden: Ganz am Anfang stand eine wunderbare Idee, die „Corona-Oster-Hühner-Mitmach-Holzwerkstatt“. Ohne diese Idee hätte es diese besondere neue Rasse, das „Corona-Huhn“, nie gegeben. Liebe Sabine, lieber Bernd, es war eine wirklich tolle Idee, für die auch wir uns bei Euch herzlich bedanken!





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Dienstag, 12. Mai 2020

Unsere Beiträge zu "Kultur trotz Corona" - Beitrag Nr. 16



Verschiedene Mitglieder und Freunde unseres Fördervereins gestalten die Beiträge und begleiten Euch durch diese Zeit, die für viele Menschen nicht ganz einfach ist.
Im 16. Beitrag der Reihe zeigen wir zwei wunderhübsche kleine Bastelarbeiten.




Beitrag Nr. 16: Kleine Bastelarbeiten als liebe Grüße versenden
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Eine liebe Bekannte hat am Telefon davon erzählt, dass sie von ihren Töchtern zum Muttertag besonders hübsche selbst gebastelte Grüße aus Papier bekommen hat. Und als sie davon ein Foto schickte, da war klar, dass ich Euch (mit Einverständnis der Absenderin) diese schön gefertigten Bastelarbeiten gleich hier vorstellen möchten. Anregungen für eigene kreative Arbeiten kann man ohnehin kaum genug haben. Diese hier sind doch zudem wirklich ganz zauberhaft und wecken die Lust am Nacharbeiten. 

Mit solchen und anderen reizenden kleinen Basteleien lassen sich auch in Corona-Zeiten Grüße mit der Botschaft „Ich denke an Dich“ an liebe Mitmenschen in der Ferne senden, an jemanden aus der Nachbarschaft als kleines Dankeschön für eine erfahrene Hilfe oder einfach so, um jemandem eine Freude zu bereiten.


Wer würde sich nicht über solche liebenswerten kleinen Grüße freuen? Sie passen in ganz normale Briefumschläge und lassen sich auf diese Weise leicht versenden oder
in den Briefkasten des betreffenden Adressaten stecken.


Zum Nacharbeiten:


Anleitung Gänseblümchen

Anleitung gerollte Rosen








Dieses ist ein Beitrag von Isa





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