Samstag, 9. Juli 2016

Ausflugstipp im Sommer 2016: Preisgekrönte Naturfotos in Bollewick bei Röbel


Es ist wieder Zeit für atemberaubende Fotos! Die größte norddeutsche Feldsteinscheune in Bollewick bei Röbel/Müritz präsentiert erneut die Ausstellung:



"WILDLIFE PHOTOGRAPHER OF THE YEAR"



2015 wurde der bedeutende Wettbewerb "WILDLIFE PHOTOGRAPHER OF THE YEAR" zum 51. Mal ausgetragen. Er wird prominent vom Natural History Museum London und BBC Wildlife Magazine veranstaltet. Die internationale Jury wählte die weltweit besten Naturfotos aus. Diese Fotos sind auf ihrer Reise um die Welt in Deutschland nur an drei Standorten zu sehen, darunter ist die Feldsteinscheune in Bollewick.

Aus 42.000 Bildern wählte die Jury in 17 Kategorien die Preisträger-Fotos aus.
So überzeugte der kanadische Hobbyfotograf Don Gutoski die Jury mit einer „Geschichte zweier Füchse“ - ein Polarfuchs als Beute eines Rotfuchses.

Kampfläufer im ihrem herrlichen Brutkleid hielt der junge Tscheche Ondrej Pelánek auf einer Reise in Norwegen fest. Für das Foto der kämpfenden Vögel wurde ihm der erste Preis für jugendliche Teilnehmer verliehen.

Um sich Appetit auf fantastische Tier-, Pflanzen- und Landschaftsaufnahmen zu holen, zum Beispiel einfach hier klicken – und spätestens danach einen Ausflug nach Bollewick unternehmen.


Die Ausstellung kann vom 10. Juli bis zum 31. August 2018 täglich von 10:00-18:00 Uhr besucht werden. Sie/Ihr werdet begeistert sein!


Postkarten-Erinnerungen vorangegangener Ausstellungen "WILDLIFE PHOTOGRAPHER OF THE YEAR" 


Weitere Informationen zur Ausstellung sind auf der Seite der Scheune Bollewick zu finden, dazu einfach hier klicken.

Telefonische Nachfragen möglich unter 039931 / 52009.



Wir wünschen einen schönen Sommerausflug und einen beeindruckenden Ausstellungsbesuch in Bollewick.





Sonntag, 26. Juni 2016

Unser Sommerfest 2016


Für ein Sommerfest draußen im Freien, dafür wünscht sich sicherlich jeder, der ein solches ausrichtet, vor allem freundliches Sommerwetter ohne Regen, Sturm, Gewitter oder auch ohne allzu große Hitze. Wenn die Wetterlage jedoch gerade eine ganz andere ist, dann ist es von unschätzbarem Vorteil, wenn es eine Schlechtwetter-Alternative, also einen „Plan B“ gibt.
Nachdem am Vortag ein kräftiges Unwetter über unsere Gegend hinweg gezogen war, drohten auch am gestrigen Tag wieder Gewitter. Der Regen prasselte denn auch am späteren Nachmittag nochmals heftig aus tief hängenden Wolken.
Das aufziehende Unwetter vom Vortag.                                       Kurz vom Sommerfest drohen schon wieder Gewitterwolken

Der Carport unserer Gastgeber bot für unsere kleine vereinsinterne Runde die schützende Ausweichmöglichkeit. Und wie es manchmal so passend zugeht, zog dann das Gewitter sogar noch fast pünktlich zum Beginn der Feier ab.


Alle hatten für das Sommerbüffet etwas vorbereitet und mitgebracht, der lange Tisch war reichlich mit verschiedenen köstlichen Speisen gefüllt und auch der Grill kam zum Einsatz.



Da es nicht mehr regnete, konnten wir nach dem leckeren Essen bestens gelaunt auf die Wiese am See "umziehen". 






Hier verbrachten wir gemeinsam einen wunderschönen langen Abend.





Herzlichen Dank an unsere Gastgeberin und unseren Gastgeber!






Sonntag, 19. Juni 2016

Johanni, Sommersonnenwende, Mittsommer, Sommerfest ...

Johanniskraut blüht zu Johanni und zur Sommersonnenwende
Johanni, Sommersonnenwende, Mittsommer – alte heidnische und christliche Traditionen spielen vielerorts auch heute noch oder sogar wieder zunehmend eine große Rolle im Jahresverlauf. Befinden wir uns auf der Nordhalbkugel der Erde doch jetzt in der Zeit, da die Tage besonders lang, die Nächte besonders kurz und hell sind. Die Sonne ist besonders stark und der Frühsommer sprüht vor Leben und Farben. In Kürze beginnt der Hochsommer, die Haupterntezeit beginnt. Nach der Sommersonnenwende werden die Tage dann allmählich wieder kürzer.


Wenn am 21. Juni die Sonne am weitesten nach Norden gewandert ist, dann ist vor allem für die Menschen im Hohen Norden Zeit zu feiern. Mit den fast endlos langen Tagen verbindet sich jedoch ebenfalls bei uns die Hoffnung darauf, dass es eine reiche Ernte geben wird sowie Menschen und Tiere von bösen Dämonen und Kräften verschont bleiben. Auch die Hoffnung und der Wunsch nach gesundem Nachwuchs bei Tieren und Menschen wird mit dieser Zeit besonders stark verbunden. Die Sonne spielt für unser Leben eine so große Rolle, dass ihr gedankt werden soll und sie geehrt wird. Symbolisch geschieht dieses beispielsweise durch hell lodernde Feuer oder einen Hang hinab rollende Feuerräder, denn das Feuer ist das Symbol der Sommersonnenwende. 


Ebenso werden mit dem Feuer zur Sommersonnenwende in manchen Gegenden Reinigungsrituale für den Geist verbunden oder Rituale zur Heilung von Krankheiten durchgeführt. Den Kelten galt die Sonnwende als eine Verbindungszeit zwischen den Welten, in der Götter und Naturgeister den Menschen ganz nah kommen können.

Im christlichen Glauben ist der Johannistag bzw. die Johannisnacht ein Feiertag. Johanni wird in der Nacht vom 23. zum 24. Juni gefeiert und liegt somit sechs Monate vor Weihnachten. Die Geburt von Johannes dem Täufer gilt Christen als bedeutsam, denn der Vetter Jesu wird als der Verkünder von Wachstum, Licht, Gesundheit und Fruchtbarkeit verehrt.


Zu dieser Zeit werden neben traditionellen Feuern mancherorts Johanniskränze gebunden. Sie bestehen oft aus sieben oder neun Pflanzen. Eine schöne Tradition ist es außerdem, zur Sommersonnenwende bzw. um Johanni Sträuße aus Heilkräutern zu binden. 

Nachtkerze und Pfefferminze
Thymian und Berg-Bohnenkraut
Wegen der starken Sonne ist der Gehalt an Inhaltsstoffen bei vielen Kräutern gerade jetzt sehr hoch und die Ernte damit besonders lohnend. Johanniskraut darf in diesen Mittsommer-Kräutersträußchen natürlich nicht fehlen.

Johanniskraut bildet die Mitte dieses kleinen Kräuterstraußes

Diese Zeit ist eine so besondere – wir im Förderverein „Alte Schule“ – Barnin e.V. werden in diesem Jahr dazu passend unser vereinsinternes Sommerfest feiern.


 Mittsommer - die Zeit der langen hellen Abende 


Und was planen Sie oder plant Ihr zu Johanni oder zur Sommersonnenwende?




Sonntag, 5. Juni 2016

Ausflugstipp: "Offene Gärten" am 11./12. Juni 2016



Bestimmt haben sich viele Gartenbegeisterte das Wochenende 11./12. Juni 2016 schon lange fest in ihrem Kalender für einen Ausflug eingetragen. Denn an diesen beiden Tagen findet die diesjährige Aktion „Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern“ statt.


Landesweit beteiligen sich rund 130 Privat- und Schaugärten und laden zu einem Besuch ein. 


Wir wünschen GastgeberInnen und Gästen viele spannende Begegnungen, interessante Gespräche und natürlich auch ein dazu passendes freundliches Wetter.



Sind Sie dabei? Dann treffen wir uns vielleicht unterwegs.






Hier gelangen Sie zur Hompage der Aktion: "Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern"





Sonntag, 1. Mai 2016

10 Jahre Förderverein "Alte Schule" - Barnin e.V. und 10 Jahre Barniner Pflanzentauschbörse




Ein runder Geburtstag darf ordentlich gefeiert werden! Der Förderverein „Alte Schule“ – Barnin e.V. hatte im April sein nunmehr 10-jähriges Bestehen. Und so war gestern die Pflanzentauschbörse in Barnin der Anlass, dieses Jubiläum zu feiern. Bereits zum 10. Mal gab es nun auch schon den grün-bunten Mix, bei dem Nutz- und Zierpflanzen zum Teil gleich kisten- und körbeweise die Besitzer wechselten.


Aus einer kleinen spontanen Idee im Gründungsjahr des Fördervereins hat sich inzwischen ein fester Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders entwickelt. Die Besucherzahlen sind von Jahr zu Jahr gestiegen, es gibt sogar eine ganze Reihe treuer Stammgäste auch von außerhalb Barnins, die sich jährlich auf den Weg zu unserer Pflanzentauschbörse machen.

Bei den Vorbereitungen ist jede helfende Hand gefragt.


Der Vormittag wurde zunächst für die Vorbereitungen genutzt, die fleißigen Helfer hatten ordentlich zu tun, bevor die ersten Besucher eintrafen.

Mit einer kleinen Festrede eröffnete unsere Vereinsvorsitzende, Simone Hornig, die 10. Pflanzentauschbörse und zugleich die Jubiläumsveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen des Fördervereins „Alte Schule“ – Barnin e.V.

Der stellvertretende Bürgermeister und Vereinsmitglieder gratulieren und bedanken sich bei der Vorsitzenden

Es gibt sogar eine Jubiläumstorte! Die Vorsitzende und der Stellvertreter dürfen die Torte anschneiden.
Seit Gründung des Fördervereins im Jahr 2006 können wir als vergleichsweise kleiner Verein auf ein reges Vereinsleben und einen recht großen Strauß von Aktivitäten und Veranstaltungen zurück blicken. Dazu gehören zum Beispiel die Einrichtung und Betreuung des Barniner Dorfmuseums „De Dörpstuw“ und des Artenschutzturms, die Pflanzentauschbörse, naturkundliche Vorträge, der jährliche Kochtag, Bastelangebote, Lesungen, „Klönabende“ oder die Kooperationen mit der Musikinitiative „Musik in die Barniner Kirche!“ und mit der Gemeindebibliothek „Barnin liest“ ...



Am gestrigen Nachmittag standen natürlich vor allem die Pflanzen im Mittelpunkt, so soll es bei einer Pflanzentauschbörse ja auch sein. 


Wie in den Vorjahren waren die vielfältigen Tomatensorten unter den Nutzpflanzen ebenso wie Rittersporne unter den Stauden wieder besonders begehrt. 


Aber ob andere Zierstauden, Dahlienknollen, Heil- und Gewürzkräuter, Heckenpflanzen oder Rosen – es gab so viel Verschiedenes zu entdecken und zu tauschen!


Zum Jubiläum gab es dieses Mal "Extras": Die Jagdhornbläser waren der Einladung gefolgt und brachten klingende Grüße. Es gab keine Jagd? Nun, wenngleich tatsächlich keine Jagd auf Wild stattfand, so fand doch die Jagd nach Pflanzen statt!

Dekoratives aus farbiger Wolle


Vielfarbig wie blühende Beete im Garten: Die noch junge „Kladderschool“, in der unter Leitung von Veronika Kozieraz in Barnin gefilzt wird, zeigte unter anderem dekorative Gefäße, verschiedene Figuren und natürlich bunte Blüten aus Wolle.

Alles ist vorbereitet. Kurze Pause, bevor die Besucher kommen.
Ebenfalls passend zum Thema präsentierte Wolfgang Schmidt Fotos mit Motiven, die er zu einem großen Teil in Barniner Gärten fand. Vor allem leuchtende Tulpenblüten und verschiedene Impressionen aus Vorgärten erfreuten so manches Gärtnerherz. Skurrile Eisbilder erinnerten daran, dass die kalten Tage noch gar nicht so lange vorbei sind.


Dank unserer Bäckerinnen und treuen Helfer und Helferinnen im Hintergrund war für reichlich Stärkungsmöglichkeiten gesorgt. Und wer sich ein oder mehrere Stücke der leckeren Kuchen nicht entgehen lassen wollte, der hatte dabei in der „Dörpstuw“ gleichzeitig die Gelegenheit, sich die neu gestaltete Ausstellung zum diesjährigen Schwerpunkt „Hauswirtschaft“ anzusehen.


Es war aus unserer Sicht eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung. 
Zudem war uns das Wetter hold, der Regen setzte erst ein, nachdem alles abgebaut und aufgeräumt war. Perfekt, um anschließend in vereinsinterner Runde im kleinen Dorfmuseum (statt an der Feuerschale) noch ein wenig zu feiern und den Tag ausklingen zu lassen.


Wir bedanken uns bei allen Gästen, die der Einladung zur Pflanzentauschbörse gefolgt sind. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, ohne deren Unterstützung die Vereinsarbeit über die Jahre und in dieser Art und Weise nicht möglich wäre. Der Dank gilt ebenso natürlich allen Helferinnen und Helfern, die uns wieder in unterschiedlicher Weise unterstützt haben.



Obgleich es zum Teil anfänglich heftige Skepsis und Vorbehalte gab und obgleich uns nur bescheidene Möglichkeiten zur Verfügung stehen – wir haben in den bislang 10 Jahren das Dorfleben in Barnin aktiv mitgestaltet! Darauf sind wir stolz. Die positiven Reaktionen und das Interesse unserer Besucher und Gäste sind für uns Ansporn, die bisherige Arbeit weiterhin fortzusetzen. Danke an alle, die mit dabei sind, die uns unterstützen und die unseren Einladungen folgen – wir machen weiter!







Tipp: Eine ganze Fotoserie von der Jubiläumsveranstaltung liegt aktuell im Museum "De Dörpstuw" aus.










Freitag, 8. April 2016

10. Barniner Pflanzentauschbörse




Am Sonnabend, 30. April 2016, 
findet von 15:00-17:00 Uhr vor dem Museum „De Dörpstuw“ in Barnin 
(Lindenstraße, zurückliegend zwischen Friedhof und Landgasthaus) 
wieder die beliebte Pflanzentauschbörse statt.


In diesem Jahr feiern die Barniner Pflanzentauschbörse und unser Förderverein "Alte Schule" - Barnin e.V. bereits den 10. Geburtstag. Das ist für uns ein Grund, gemeinsam mit Ihnen/mit Euch dieses Jubiläum zu feiern!


Wie in den vergangenen Jahren können wieder zu viel oder zu groß gewordene Nutz- und Zierpflanzen ebenso wie übrig gebliebene Exemplare mitgebracht und abgegeben oder getauscht werden. Es ist natürlich ebenso möglich, auch nur neue Pflanzen mit nach Hause zu nehmen. Bestimmt lässt sich wieder etwas Interessantes entdecken, denn es ist jedes Mal eine Überraschung, wie viele und welche Arten und Sorten ihren Weg zur Pflanzentauschbörse finden.


Mit Gleichgesinnten lässt es sich gut fachsimpeln, und das erst recht bei Tee, Kaffee und leckerem Kuchen.

Inzwischen schon traditionell eröffnen wir an diesem Tag auch die Saison im Museum. In diesem Jahr steht in „De Dörpstuw“ das Thema Hausarbeit im Mittelpunkt. Zusätzlich gibt es aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums eine Präsentation mit Fotos aus Barniner Gärten von Wolfgang Schmidt, die „Kladderschool“ wird Filzarbeiten zeigen …


Es lohnt sich also zu kommen – wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag!

Der Eintritt und die Teilnahme sind frei.
Zur Deckung der entstehenden Unkosten freuen wir uns über eine kleine Spende.

Eine Bitte um Beachtung: Bei unserer Pflanzentauschbörse sind Verkaufsaktionen nicht zugelassen.





Freitag, 25. März 2016

Frohe Ostern!



Mit der Tagundnachtgleiche am 21. März hat der Frühling begonnen. Dieser Tag wird daher auch Frühlingsgleiche genannt. Der erste Vollmond nach der Frühlingsgleiche, der Frühlingsvollmond, bestimmt bei uns das Datum für das christliche Osterfest. Denn der Ostersonntag ist der erste Sonntag nach der Frühlingsgleiche.


Ostern ist das älteste und zugleich das wichtigste, das höchste Fest im Christentum. Die Freude über die Auferstehung des gekreuzigten Jesus Christus drückt die Botschaft von Ostern aus: die Überwindung des Todes, den Neubeginn, den Sieg der Gerechtigkeit, der Wahrheit, der Liebe und des Lichts.


Ostern ist die Zeit, in der auch Natur und Gärten neu zum Leben erweckt werden. Endlich können wir uns wieder an farbenfrohen Blüten erfreuen.


Es gibt viele verschiedene Traditionen zu Ostern. Feuer gehören dazu. Osterfeuer oder Osterkerze, diese Lichter sind immer auch Zeichen der Freude. Und sie senden eine Friedensbotschaft.




Ob Groß oder Klein - Wir wünschen allen ein frohes Osterfest!








Zum Vormerken: Am 30. April 2016 (Sonnabend) von 15:00-17:00 Uhr findet am Barniner Dorfmuseum „De Dörpstuw“ unsere 10. Pflanzentauschbörse statt.