Freitag, 8. April 2016

10. Barniner Pflanzentauschbörse




Am Sonnabend, 30. April 2016, 
findet von 15:00-17:00 Uhr vor dem Museum „De Dörpstuw“ in Barnin 
(Lindenstraße, zurückliegend zwischen Friedhof und Landgasthaus) 
wieder die beliebte Pflanzentauschbörse statt.


In diesem Jahr feiern die Barniner Pflanzentauschbörse und unser Förderverein "Alte Schule" - Barnin e.V. bereits den 10. Geburtstag. Das ist für uns ein Grund, gemeinsam mit Ihnen/mit Euch dieses Jubiläum zu feiern!


Wie in den vergangenen Jahren können wieder zu viel oder zu groß gewordene Nutz- und Zierpflanzen ebenso wie übrig gebliebene Exemplare mitgebracht und abgegeben oder getauscht werden. Es ist natürlich ebenso möglich, auch nur neue Pflanzen mit nach Hause zu nehmen. Bestimmt lässt sich wieder etwas Interessantes entdecken, denn es ist jedes Mal eine Überraschung, wie viele und welche Arten und Sorten ihren Weg zur Pflanzentauschbörse finden.


Mit Gleichgesinnten lässt es sich gut fachsimpeln, und das erst recht bei Tee, Kaffee und leckerem Kuchen.

Inzwischen schon traditionell eröffnen wir an diesem Tag auch die Saison im Museum. In diesem Jahr steht in „De Dörpstuw“ das Thema Hausarbeit im Mittelpunkt. Zusätzlich gibt es aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums eine Präsentation mit Fotos aus Barniner Gärten von Wolfgang Schmidt, die „Kladderschool“ wird Filzarbeiten zeigen …


Es lohnt sich also zu kommen – wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag!

Der Eintritt und die Teilnahme sind frei.
Zur Deckung der entstehenden Unkosten freuen wir uns über eine kleine Spende.

Eine Bitte um Beachtung: Bei unserer Pflanzentauschbörse sind Verkaufsaktionen nicht zugelassen.





Freitag, 25. März 2016

Frohe Ostern!



Mit der Tagundnachtgleiche am 21. März hat der Frühling begonnen. Dieser Tag wird daher auch Frühlingsgleiche genannt. Der erste Vollmond nach der Frühlingsgleiche, der Frühlingsvollmond, bestimmt bei uns das Datum für das christliche Osterfest. Denn der Ostersonntag ist der erste Sonntag nach der Frühlingsgleiche.


Ostern ist das älteste und zugleich das wichtigste, das höchste Fest im Christentum. Die Freude über die Auferstehung des gekreuzigten Jesus Christus drückt die Botschaft von Ostern aus: die Überwindung des Todes, den Neubeginn, den Sieg der Gerechtigkeit, der Wahrheit, der Liebe und des Lichts.


Ostern ist die Zeit, in der auch Natur und Gärten neu zum Leben erweckt werden. Endlich können wir uns wieder an farbenfrohen Blüten erfreuen.


Es gibt viele verschiedene Traditionen zu Ostern. Feuer gehören dazu. Osterfeuer oder Osterkerze, diese Lichter sind immer auch Zeichen der Freude. Und sie senden eine Friedensbotschaft.




Ob Groß oder Klein - Wir wünschen allen ein frohes Osterfest!








Zum Vormerken: Am 30. April 2016 (Sonnabend) von 15:00-17:00 Uhr findet am Barniner Dorfmuseum „De Dörpstuw“ unsere 10. Pflanzentauschbörse statt. 





Samstag, 12. März 2016

Spannend-heiterer naturkundlicher Vortragsabend in Barnin


Der Abend des 9.März 2016 wurde für alle, die unserer Einladung zum naturkundlichen Vortrag im Barniner Gemeindehaus gefolgt waren, zu einem ganz besonderen Abend, an den die meisten sicherlich noch öfter gern zurückdenken werden.


Das Thema des Abends "Fotografische Impressionen aus dem Süden Mecklenburgs" und ebenso der Name des bekannten Referenten hatten ihre einladende Wirkung nicht verfehlt. Der Saal im Barniner Gemeindehaus (Alte Schule) war gut gefüllt. 


Der Plauer Naturschützer Udo Steinhäuser, zugleich ein begeisterter Naturfotograf, zog die Besucher des Vortrags sogleich mit seinen brillanten Fotos, kleinen humorvollen Anekdoten und spannenden Fakten sogleich in seinen Bann. Passend ausgewählte Zitate verschiedener Persönlichkeiten über ihr Verhältnis zur Natur ergänzten den Jahres-Spaziergang durch den Südosten unseres Landkreises.

Selbst immer wieder von und durch die Natur und ihre Vielgestaltigkeit begeistert, vermochte Udo Steinhäuser diese Begeisterung in einer sehr sympathischen Art mit Leichtigkeit und Charme auf die Gäste zu übertragen. 

Welche kleinen Wunder am Wegrand! Viele Menschen nehmen diese häufig gar nicht (mehr) wahr oder haben leider das Staunen darüber verlernt. Diese Wunder erschließen sich teilweise erst demjenigen, der bereit ist zu verweilen und sich in eine stille Beobachterrolle zu begeben. 


Es ist mehr als angemessen, dass nicht immer nur die großen oder nur die besonders seltenen Arten oder die besonders spektakulären Landschaften im Mittelpunkt stehen. Aus der Nähe oder aus einer anderen als normalerweise üblichen Perspektive betrachtet und fotografiert, werden selbst Gänseblümchen, Schlüsselblume, kleine Falter oder bizarre Spinnen zu echten Stars. 


Ein Sonnenuntergang, Eisschollen am Seeufer oder ein sich unter alten Bäumen durch die Landschaft schlängelnder uriger Landweg ohne Beton und Asphalt werden zu beeindruckenden, manchmal regelrecht dramatischen Kulissen.
Doch gehen immer mehr uns vertraute Arten und Elemente unserer Kulturlandschaft verloren, befinden sich auf dem Rückzug, weil ihre Lebensräume durch die heutigen Landnutzungen und unsere Ansprüche an ein modernes Leben verändert und zerstört werden.

Udo Steinhäuser stellte mit seinen Bildern bewusst die Schönheiten der uns alltäglich umgebenden Natur in den Mittelpunkt. Sich davon berühren zu lassen ist neben fundiertem Wissen die Basis für sein Engagement zum Schutz unserer Natur. Auch das hat er uns eindrucksvoll näher gebracht.


Nach diesem wunderbaren Abend bleibt uns nun bis zum hoffentlich nächsten Mal, uns sehr herzlich bei Udo Steinhäuser zu bedanken! Es hat uns wieder sehr gefallen und bestimmt wird der eine oder andere seine Augen nicht nur bei den nächsten Spaziergängen wieder oder noch mehr offen halten und auf Entdeckungstour gehen!




Wir bedanken uns ebenfalls bei den zahlreichen interessierten Gästen, die der Einladung in die Alte Schule gefolgt sind und sich mit uns gemeinsam auf diesen beeindruckenden Gang durch die Jahreszeiten begeben haben. Kommen Sie gern zu unseren weiteren Veranstaltungen und bringen Sie natürlich gern auch weitere Interessenten mit. 
Schauen Sie in unseren Veranstaltungskalender!






Sonntag, 21. Februar 2016

Naturkundlicher Vortrag in Barnin



Der Förderverein „Alte Schule – Barnin“ e.V. lädt ein zu einem naturkundlichen Vortrag:


Am Mittwoch, den 9. März 2016, um 19:00 Uhr
in die „Alte Schule“ (Gemeindehaus)

„Fotografische Impressionen aus dem Süden Mecklenburgs“

von und mit Udo Steinhäuser aus Plau am See



Wir freuen uns, dass wir erneut Udo Steinhäuser aus Plau am See gewinnen konnten, der die Zuhörer in Barnin schon einmal mit fantastischen Fotos, spannenden Erläuterungen und kleinen Anekdoten zum Schmunzeln begeisterte.

Immer wieder und zu jeder Jahreszeit ist der Plauer Naturschützer und Hobbyfotograf mit seiner Kamera im Süden Mecklenburgs in der Region zwischen Plauer See und Retzower Heide unterwegs. Naturfotografien aus den vergangenen fünf Jahren hat er nun zu einem spannenden Vortrag zusammengestellt. Allerdings - nein, es warten keine spektakulären, mit langen Teleobjektiven und stundenlangem Ansitz entstanden Seeadler- oder Rotwildaufnahmen. Es geht Udo Steinhäuser nicht darum, in einen Bilderwettstreit um die größten und letzten Raritäten einzutreten.



Dafür geht es (wieder) um die wunderbaren leisen Töne, um die kleinen Dinge am Wegesrand. Udo Steinhäusers Ziel ist es, die vergleichsweise verborgene und häufig übersehene „Kleine Welt“ in ihrer Formen- und Farbenvielfalt, ihrer Schönheit und mit zum Teil sogar recht kuriosen Besonderheiten einzufangen und den Zuhörern näher zu bringen. Seine Fotos und Geschichten vermitteln Interessantes und Wissenswertes, erfreuen, überraschen, versetzen in Erstaunen und spiegeln nicht zuletzt Faszination und eine große Liebe zur heimischen Natur wider. 



Udo Steinhäuser, Mitglied des NABU-Kreisvorstandes und Kreisnaturschutzbeauftragter unseres Landkreises, wird die Besucher mitnehmen auf einen spannenden Streifzug durch feuchte und trockene Gegenden, durch Naturschutzgebiete und Flächennaturdenkmale ebenso wie durch die sogenannte „Normallandschaft“. Zu erleben sein werden zum Beispiel das Nordufer des Plauer Sees, die Retzower Heide südlich von Plau, das Quaßliner Moor, der Muschelberg bei Gnevsdorf oder der Hühnerberg bei Matzlow-Garwitz. Landschaftliche Impressionen und Stimmungen werden sich abwechseln mit beeindruckenden Nahaufnahmen von bekannten und weniger bekannten Pflanzen und Insekten.

Freuen Sie sich also auf einen kurzweiligen, reich bebilderten Vortrag von einem Kenner der Region und der heimatlichen Natur.


Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch – herzlich willkommen!


Hinweis: Der Eintritt ist frei. Für Getränke ist gesorgt.
Um eine kleine Spende als Beitrag zur Deckung der Unkosten wird gebeten.






Samstag, 16. Januar 2016

"Kladderschool" im Barniner Gemeindehaus



Nachdem bei unserem letzten Adventbasteln das Interesse am Filzen so groß war, hatten sich gestern Abend zwölf Frauen im Barniner Gemeindehaus zur "Kladderschool" zusammengefunden, um gemeinsam mit Wolle, Nadeln und Seife zu "kladdern", also: zu filzen.


Den Abend gestaltete Veronika Kozieraz aus Wessin. Sie ist eine erfahrene Filzerin, die vor rund acht Jahren ihre Leidenschaft für diese alte Handarbeitstechnik entdeckte. (Mehr über Veronika und ihre Arbeiten, über das Filzen, Wolle und Schafe: Hier mit Klick zu FILZSPECHT.)


Einige Frauen hatten schon Vorkenntnisse, andere nahmen das erste Mal eine der speziellen Filznadeln in die Hand. Nach kurzer Abwägung sollte dem mehrheitlichen Wunsch gefolgt werden und eine Fantasie-Libelle entstehen. Na dann, los geht es!

Nachfolgend gibt es hier nun einige Eindrücke von unterschiedlichen Arbeitsschritten, die nötig waren, um aus der Wolle tatsächlich ein Objekt zu gestalten.


Aus bunter Wolle entsteht zuerst etwas, das an einen Wurm oder eine Zigarre erinnert.


Und weiter mit voller Konzentration bei den Stichen, sonst landet die Nadel schnell im Finger.


Spaß muss zwischendurch schon sein, und der Grundkörper taugt doch wohl auch als Mikrofon, oder?


Wie gut, dass es eine so fachkundige Anleitung und gegenseitige Unterstützung gibt, denn mancher Schritt ist nicht so ganz einfach, zumindest für die Anfängerinnen.


Die Flügel werden nass gefilzt. Warmes Wasser, Seife und Wolle geben ordentlich Kladderadatsch.


Nach "Montage" der Flügel ist der Grundaufbau geschafft und schon mehr Form zu erkennen.


Die Gestaltung von Maul und Augen erfordert einiges an Fingerspitzengefühl, vorsichtiges und genaues Arbeiten ist darum angesagt.


Noch ein bisschen Pepp zusätzlich - nun können die ersten Fantasie-Insekten starten. Und dann werden es immer mehr!



Ein paar Stunden und ein paar abgebrochene Nadeln später hält jetzt also tatsächlich jede Mitstreiterin ein fertiges Tierchen mit Flügeln in der Hand. Keine Fantasie-Libelle gleicht der anderen, jede hat ihre sehr spezielle "Sonderausstattung". Doch eines haben alle Wesen gemeinsam - sie sorgten bereits beim Entstehen für viel Fröhlichkeit!

Herzlichen Dank an Veronika und an alle Frauen, die bei der "Kladderschool" dabei waren! Es wird sicherlich bald eine Fortsetzung geben?!






Wer so fein gemacht und fröhlich ist, findet auch schnell neue Freunde.








Sonntag, 10. Januar 2016

Mehrteilige Lesung in der Barniner Gemeindebibliothek im Januar und Februar 2016

Willkommen im Jahr 2016! 

Winterzeit ist Lesezeit, und so gibt es auch in diesem Jahr in der Barniner Gemeindebibliothek wieder eine mehrteilige Lesung. Wulf Hasheider wird

ab dem 25. Januar 2016 
an sechs aufeinander folgenden Montagen 
jeweils um 17:30 Uhr 
in der Bibliothek im Gemeindehaus (Alte Schule) 

aus dem Buch "Der Alchimist" von Paulo Coelho lesen.

Die Werke des 1947 geborenen brasilianischen Autors zeichnen sich durch eine feinsinnige Zeichenmystik und eine große Spiritualität aus. Seine Bücher faszinieren in ihrer Intensität jüngere und ältere Menschen gleichermaßen; weltweit wurden bislang bereits mehr als 210 Millionen Exemplare verkauft. 













Dienstag, 29. Dezember 2015

Gedanken und Wünsche zum Jahreswechsel


"Ein Tag ist ein Jahr ist ein Leben."* 

(*Titel eines Buches von Jürgen Trimborn über den bekannten Regisseur Rainer Werner Fassbinder.) 

Manch ein Tag ist gefüllt wie ein ganzes Leben, manch ein Jahr gleicht in unserer Erinnerung einem einzigen Tag ... Was oder wie war Dein/Ihr Jahr 2015?
Das Jahr 2015 verabschiedet sich, so wie am Ende eines Tages die Sonne untergeht. Zur Zeit der Raunächte schließt sich der Jahreskreis, um danach zuverlässig wieder neu zu beginnen.


Denn mit dem Abschied 2015 bereitet sich zugleich das Jahr 2016 auf seinen Auftritt vor, so wie am Morgen ein neuer Tag heraufzieht.
Das neue Jahr wird unter anderem auch fortsetzen, was das Jahr 2015 entscheidend geprägt hat und was viele von uns aus einer satten Bequemlichkeit und inneren Distanz zu den Problemen auf der Erde wachgerüttelt hat. Wir werden sie nicht länger ignorieren können.


Es ist natürlich gut und wichtig, Bewährtes zu schützen und zu erhalten, doch gleichzeitig ist es gut und wichtig, auch für Neues und Fremdes offen zu sein. Denn: Fremde können Freunde sein, die man nur noch nicht kennengelernt hat.


Mit einem Zitat von Steve Jobs, Mitbegründer von Apple, wollen wir uns aus dem Jahr 2015 verabschieden:
"Es gibt keinen Grund, nicht dem Ruf des Herzens zu folgen". Ein schöner Satz, der für uns alle das Leitmotiv im neuen Jahr sein mag.


Machen wir uns auf den Weg! 
Willkommen 2016 mit allem, was es zu bewahren gilt, mit allem Vertrauten und mit allem Neuen! 










Der Vorstand des Fördervereins "Alte Schule" - Barnin e.V.