Sonntag, 14. Juni 2015

Junge Musik - Schülerkonzert am 1. Juli 2015 in der Barniner Kirche



Unter dem Motto "Musik in die Barniner Kirche!" musizieren auch in diesem Jahr zum Abschluss des Schuljahres Schülerinnen und Schüler der Musikschule Ludwigslust-Parchim gemeinsam mit ihren Lehrern, den Musikpädagogen Elena und Gregor Zuchtmann.


Am Mittwoch, 1. Juli 2015, um 18:00 Uhr in der Barniner Kirche


werden Werke aus Klassik und Moderne bis hin zu Jazz und Pop-Musik erklingen. Zu hören sein werden unter anderem Musikstücke von J. S. Bach, F. Chopin, S. Joplin und P. Tschaikowski.

Die Gäste dürfen sich auf interessante und abwechslungsreiche Darbietungen auf Klavier, Keyboard und Mundharmonika freuen.


Seien Sie/Ihr ganz herzlich eingeladen!


Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen/Euch das Konzert bei einer kleiner Erfrischung ausklingen zu lassen.



Der Eintritt ist frei!


Ihre freiwillige Spende wird für ein kleines Dankeschön an die Mitwirkenden und für die geplante Aufarbeitung der historischen Friese-III-Orgel verwendet.




Initiative "Musik in die Barniner Kirche!"












Sonntag, 7. Juni 2015

Bewegendes Harfenkonzert in der Barniner Dorfkirche



In diesem Konzert war sie nicht "nur" eines von vielen Orchesterinstrumenten, sondern gestern stand sie als Soloinstrument im Mittelpunkt: die Harfe!

Die Harfe spielte gestern in Barnin sozusagen "die erste Geige" und zog die faszinierten Zuhörer ganz in ihren Bann. Schon seit vielen Jahrhunderten ziehen Harfenklänge die Menschen in ihren Bann, und das ist auch heute noch so. In der kleinen Barniner Kirche war es vielleicht das erste Mal, dass sich Zuhörer von Harfenklängen berühren und verzaubern lassen konnten.

Zu verdanken ist dieses besondere musikalische Erlebnis Verena Lorenz, Soloharfenistin der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin, die mit ihrem Instrument nach Barnin gekommen war. Verena Lorenz war einer Einladung der Initiative "Musik in die Barniner Kirche!" gefolgt, um mit ihrer Harfe die Dorfkirche zum Klingen zu bringen.




Der Einladung der Barniner Musikinitiative gefolgt waren auch rund 70 Gäste.
Das 18:00 Uhr-Läuten der Kirchenglocken ließ die Besucher zur Ruhe kommen und gab den Auftakt für das Konzert am frühen Abend. Edith Hasheider von der Initiative "Musik in die Barniner Kirche!" begrüßte die Gäste und verlieh der Freude darüber Ausdruck, dass dieses für Barnin ganz besondere musikalische Ereignis zustande gekommen war.






Eine Pssacaglia von Georg Friedrich Händel eröffnete das abwechslungsreiche Programm, durch das Verena Lorenz die Konzertbesucher in einer sehr sympathischen Art selbst führte. Neben Einführungen zu den Musikstücken und den jeweiligen Komponisten erfuhren die Zuhörer Interessantes und Wissenswertes über das Instrument, seine Besonderheiten und unterschiedlichen Bauweisen sowie über seine Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Musikgenres. Stücke von Turlough O´Carolan und ein Liebeslied von John Thomas entführten in die irische bzw. walisische Landschaft, zu den dortigen Menschen, zu ihrer Musik und zu ihren Sehnsüchten.


Zwei Sätze aus einer Sonatine des böhmischen Komponisten Jan Ladislav Dussek vermittelten zu einem kleinen Thema aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Die Zauberflöte", das den russischen Komponisten Michail Glinka zu etlichen Variationen animiert hatte.


Der musikalische Bogen spannte sich von Alphonse Hasselmans "Guitare op. 50", einem Stück, das die Seelenverwandtschaft der Saiteninstrumente Harfe und Gitarre widerspiegelt, über ein Nachtlied von Carlos Salzedo und einen Blues von Bernard Andrés bis hin zum Abschluss mit einer Fantasie von Louis Spohr.

Verena Lorenz war es mit der Auswahl der Stücke gelungen, die Vielseitigkeit der Harfe vorzustellen: sehnsuchtsvoll oder tänzerisch, melancholisch oder freudig beschwingt, zart oder dann doch wieder ungleich kraftvoll.  Und zugleich ist es ihr gelungen, die "Vielsaitigkeit" ihres Instrumentes eindrucksvoll virtuos zu demonstrieren. Welch eine große Faszination!
Der herzliche Beifall und Dank der Zuhörer waren ihr daher gewiss.



Unter allem Dank gab es dabei ein besonders schönes Kompliment an die Musikerin, das umschreibt, wie sehr ihre Musik in diesem Konzert die Zuhörer bewegt hat:

"Diese Musik hat mein Herz berührt!" 









Nachfolgend noch einige weitere Eindrücke des gestrigen Tages aus der Barniner Kirche:

Das Stimmen der Harfe vor dem Konzert erfordert eine große Konzentration




Im Anschluss beantwortete Verena Lorenz Fragen der Konzertbesucher

Im Gespräch mit Besuchern des Konzertes


Herzlichen Dank an Verena Lorenz für die großartige und bewegende Musik!
Wir danken Ihnen/Euch für den Besuch des Konzertes in der Barniner Kirche!
Herzlichen Dank allen Spendern und all denen, die dieses Konzert ermöglicht haben!


Besuchen Sie uns gerne wieder und schauen Sie auch immer wieder einmal auf diese Seite des Fördervereins Alte Schule Barnin e.V. und in den Veranstaltungskalender. Wir begrüßen Sie gerne wieder hier in Barnin!







Initiative "Musik in die Barniner Kirche!"


















Sonntag, 17. Mai 2015

Konzert in der Barniner Dorfkirche

Die Musikinitiative "Musik in die Barniner Kirche!" lädt am Sonnabend, 6. Juni 2015, um 18:00 Uhr ein zum ersten Konzert im aktuellen Jahr. Dieses Mal wird eine Harfe die Kirche zum Klingen bringen:



Mehr über Verena Lorenz erfahren Sie auf ihrer Homepage. Folgen Sie dafür einfach diesem Link.


Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!




Initiative "Musik in die Barniner Kirche!"




Sonntag, 3. Mai 2015

Impressionen von der 9. Barniner Pflanzentauschbörse



Nachdem am Sonnabend zuvor etliche Mitglieder des Fördervereins im und um das Dorfmuseum "De Dörpstuw" einen intensiven Frühjahrsputz vorgenommen hatten, war der Rahmen für die diesjährige Pflanzentauschbörse gesetzt. Bereis zum 9. Mal hatte unser Förderverein zum gestrigen Pflanzentausch eingeladen.


Wenn auch etwas kühl, so war uns das Wetter doch insgesamt sehr gewogen und kein Schirm musste aufgespannt werden. Die bereit gestellten Tische füllten sich im Handumdrehen mit Töpfen und Kisten voller Garten- und auch Zimmerpflanzen. Vom Pfirsichbäumchen über Kräuter und bunte Stauden bis zu Zwiebelpflanzen und vorgekeimten Kartoffelknollen reichte die große Palette.

Und die Besucher brachten immer weitere Stiegen und Kartons mit großen und kleinen Überraschungen.
Selbst gezogene Tomaten in großer Sortenvielzahl - jedes Jahr ganz besonders begehrt für eine unvergleichliche Geschmacksvielfalt aus dem eigenen Garten, dem eigenen Gewächshaus oder vom eigenen Balkon.



Da lohnte sich das Stöbern; manch ein Topf und manch eine Kiste wurden gar nicht erst abgestellt, sondern wechselten sofort von Hand zu Hand.


"Eigentlich habe ich ja gar keinen Platz mehr, aber ..."
Freudige Ausrufe über das eine oder andere Fundstück waren zu hören, und viele Schätze wurden von ihren neuen Besitzern davon getragen.



Unsere Bäckerinnen hatten wieder sehr leckere Kuchen gebacken. Mit einer Tasse Kaffee oder Tee dazu wurde miteinander gefachsimpelt, wurden Gartentipps ausgetauscht, wurde viel erzählt und gelacht.



Etliche Gäste nutzten die Gelegenheit, sich auch in "De Dörpstuw" umzusehen. Das kleine Dorfmuseum sorgt regelmäßig für kleine (Wieder)Entdeckungen: "Ach, das kenne ich doch noch von meinen Großeltern / von früher!"


Als Veranstalter freuen wir uns über den gestrigen Nachmittag und die zahlreichen positiven Reaktionen unserer Gäste. Wir bedanken uns für Ihren/Euren Besuch, das große Interesse und natürlich auch für die freundlichen Spenden! Ebenso ein Dankeschön den fleißigen Helfern.



Schauen Sie auf dieser Seite doch schon gleich und immer wieder einmal in unseren Kalender, denn bis zum nächsten Pflanzentausch werden noch einige interessante Veranstaltungen des Fördervereins Alte Schule Barnin, der Initiative "Musik in die Barniner Kirche!" und der Barniner Gemeindebibliothek angeboten - besuchen Sie uns gerne öfter!







Montag, 13. April 2015

9. Barniner Pflanzentauschbörse



Wenn die Leberblümchen ihre blauvioletten Blüten der Sonne entgegen strecken, dann hat die neue Gartensaison bereits begonnen. In Barnin bedeutet das zugleich, dass es nun nicht mehr lange dauert, bis die nächste Pflanzentauschbörse stattfindet.




Der Förderverein Alte Schule Barnin e.V. veranstaltet die Pflanzentauschbörse in diesem Jahr zum 9. Mal. Alle Interessenten und alle Neugierigen sind wieder ganz herzlich eingeladen:


Am Sonnabend, 2. Mai 2015, 15:00-17:30 Uhr 
in Barnin am Museum "De Dörpstuw"!


Während der Winter von den Beeten geräumt wird, werden die meisten Gärtnerinnen und Gärtner wie in jedem Frühling eine "Inventur" machen. Wo sind Pflanzen eingegangen und Lücken entstanden, die wieder geschlossen werden sollen? Wo müssen verkahlende Stauden verjüngt oder ausufernde Stauden begrenzt werden? Oder haben sich Sämlinge oder Ableger dort breit gemacht, wo ohnehin kein Platz mehr ist? Vielleicht haben Sie auch viel mehr Pflanzen vorgezogen, als Sie selbst verwenden können? Oder haben die vielen Zimmerpflanzen ein zu enges Zuhause?
Werfen Sie Ihre übrigen Pflanzen nicht auf den Kompost, das wäre schade!



Bringen Sie sie doch zu unserer Pflanzentauschbörse mit! Hier können Sie damit sehr wahrscheinlich jemand anderem eine Freude bereiten. Und bevor Sie für Nachschub in die Gärtnerei oder ins Gartencenter des nächsten Baumarktes fahren, finden Sie bei uns vielleicht etwas für Ihren Garten, das Sie gerne mitnehmen möchten. Wer nichts mitbringt, darf trotzdem mitnehmen, und wer nichts mitnehmen möchte, darf trotzdem bringen!




Beim Schauen, Tauschen und Fachsimpeln werden Kaffee oder Tee und leckerer Kuchen sicherlich wieder willkommen sein.


Es lohnt sich außerdem, die Gelegenheit zu nutzen und auch noch einen Blick in die neu gestaltete Ausstellung im Museum zu werfen, denn am Tag der Pflanzentauschbörse wird zugleich in "De Dörpstuw" die diesjährige Saison eröffnet.



Folgen Sie unserer Einladung? Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!






Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. Zur Deckung der Unkosten freuen wir uns jedoch über eine kleine Spende. Vielen Dank!








Sonntag, 15. März 2015

Spannender Vortragsabend in Barnin


In Albanien macht das von bis zu 2400m hohen Bergspitzen umgebene Valbona (Schönes Tal) seinem Namen alle Ehre

Am vergangenen Donnerstag, 12. März 2015, hatte unser Förderverein, der Förderverein Alte Schule Barnin, ins Gemeindehaus Barnin zu einem naturkundlichen Vortrag eingeladen. Wie angekündigt, stand der Reisebericht über eine Wandertour durch die Berglandschaft im Dreiländereck von Albanien, Kosovo und Montenegro auf dem Programm.


Christina und Jörg Gast haben im September 2014 diese wenig bekannte Region bereist. In einer kleinen internationalen Gruppe zusammen mit anderen Teilnehmern haben sie zu Fuß eine erlebnisreiche Bergtour auf dem "Peaks of the Balkans Trail" unternommen. Bei diesem unter anderem auch mit deutscher Hilfe eingerichteten Trail handelt es sich um einen anspruchsvollen Wanderweg durch eine der bislang wohl am wenigsten bekannten Gegenden Europas.







In Reiseführern und in Internetbeiträgen wird das grenzübergreifende Prokletje-Gebirge als wildes, einsames und weit abgelegenes Gebirge, als einer der verstecktesten Winkel Europas oder auch als ökologische Schatzkammer beschrieben. Allein solche Beschreibungen klingen verlockend und wecken die Neugier auf einen Reisebericht von jemandem, der diese Gegend selbst bereist und erlebt hat.
Bereits vor Beginn des Vortrags herrscht gute Stimmung

Jörg Gast, Leiter des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide, hatte für seinen Vortrag eine Fülle von faszinierenden Fotos im Gepäck, die während der knapp zweiwöchigen Reise durch die Bergwelt des Dreiländerecks auf dem Balkan entstanden sind.

In diese Region wird uns der heutige Reisebericht führen


Interessiert und gebannt folgten die Vortragsbesucher den Ausführungen von Jörg Gast und sahen die Wanderer bei teils heftigen Wetterwechseln über abenteuerliche steile Pfade und Wege stapfen, über Geröllfelder und schroffe Grate, durch urige Buchenwälder hinauf auf Pässe und sanft geschwungene Bergwiesen. Immer wieder gab es Ausblicke auf grandiose Felsen, Seen, Wasserfälle und atemberaubend schöne Landschaften.

Von Nadelbäumen strukturierte Blaubeerflächen in der albanisch-montenegrinischen Grenzregion 

Kurze geschichtliche und kulturelle Erläuterungen ergänzten die naturkundlichen Bilder und vermittelten ein Gesamtbild einer entlegenen Region, in der Moslems und Christen nebeneinander leben und in der das 21. Jahrhundert zum Teil noch weit entfernt scheint. So erfuhren die Besucher nicht nur Interessantes über den als albanischen Volksheld verehrten Fürst Skanderbeg (der auch das T-Shirt des Referenten zierte), sondern Jörg Gast berichtete über herzliche Begegnungen mit freundlichen Menschen in kleinen Handwerksbetrieben oder in den einfachen Unterkünften, in denen die Wanderer durch die Quartiergeber köstlich mit eigens für sie zubereiteten traditionellen Speisen und Gerichten bewirtet wurden.


Die interessierten Zuhörer stellten an diesem Abend viele Fragen, es gab viel zu staunen und immer wieder auch genügend Grund zu Heiterkeit.
Allen die dabei waren, vielen Dank für den Besuch und das gezeigte Interesse. Vor allem aber natürlich Jörg Gast ein ganz herzliches Dankeschön, der diesen Abend zu einem spannenden und zugleich kurzweilig-heiteren Erlebnis werden ließ!




















Sonntag, 15. Februar 2015

Naturkundlicher Vortrag: Bergwandern im Dreiländereck Kosovo, Montenegro und Albanien


„Peaks of the Balkans Trail“
Am Donnerstag, 12. März 2015, um 19:00 Uhr in der Alten Schule
(Gemeindehaus) Barnin





Am Donnerstag, 12. März 2015, findet um 19:00 Uhr im Gemeindehaus Barnin (Alte Schule) ein naturkundlicher Vortrag mit Jörg Gast aus Passow statt.

Jörg Gast, Leiter des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide, und seine Frau Christina haben im vergangenen Jahr eine Region besucht, die vielen Menschen bei uns wahrscheinlich noch nicht bekannt ist. In Begleitung von zwei Guides wanderten sie gemeinsam mit anderen Bergbegeisterten aus Deutschland, Österreich und England auf dem erst im Jahr 2012 eingerichteten „Peaks of the Balkans Trail“ durch das grandiose Prokletje-Gebirge, die „Verwunschenen Berge“, im Dreiländereck Kosovo, Montenegro und Albanien. 
Die anspruchsvolle Bergwanderung führte auf Saumpfaden über Baumwurzeln und Bergwiesen, über nackten Fels oberhalb der Baumgrenze, Geröllfelder und teils schlammige Triften durch die einsamen und wahrhaft „Verwunschenen Berge“. Täglich gab es faszinierende Erlebnisse in der Landschaft, mit der Natur und mit den Menschen.
So hat die Wandergruppe auch Handwerker in ihren Werkstätten sowie Basare in Pristina und Gjakowa besucht, wurde von Einheimischen und deren Packpferden begleitet, hat den nach wie vor von KFOR-Truppen bewachten UNESCO-Weltkulturerbestätten Klöstern Peja und Visoki Decani einen Besuch abgestattet und teilweise in Schäferhütten, sowohl bei Christen als auch bei Moslems, gegessen und geschlafen und dabei die besondere Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Einheimischen erfahren.

Seien Sie unbedingt dabei, wenn an diesem besonderen Abend (auf der Leinwand) die Wanderschuhe geschnürt und die Rucksäcke geschultert werden!



Hinweis: Der Eintritt ist kostenfrei. Zur Deckung der Unkosten und für die bereit stehenden Getränke wird um eine kleine Spende gebeten.