Donnerstag, 14. August 2025

Unser Sommerausflug 2025


Der Sommerausflug unseres Fördervereins führte uns in diesem Jahr in unsere Kreisstadt Parchim. Kennen wir doch / Waren wir schon so oft / Haben wir doch schon gesehen. Ist doch nichts Besonderes. Tatsächlich? Nein, eher ganz gewiss nicht, wie sich an diesem Sonntag schnell zeigen sollte.

Wo kann man in der Geburtsstadt des Generalfeldmarschalls Helmuth Graf von Moltke besser starten als am Moltkedenkmal. Dort erwartete uns Steffi Schröder, mit Leidenschaft ehrenamtlich tätige Stadtführerin im Heimatbund Parchim e.V.. Wir hatten sie telefonisch für einen Stadtrundgang als ersten Programmpunkt des Tages angefragt. Ihre frische Art am Telefon beim ersten Kontakt versprach einen abwechslungsreichen Spaziergang durch Parchim, so dass wir uns über ihre Zusage gefreut hatten. Und wer bis zum Start des Rundgangs vielleicht immer noch dachte, eine Stadtführung in Parchim könnte langweilig werden, der wurde sehr schnell eines Besseren belehrt.

Unter kompetenter und lebhafter Begleitung erschließen sich selbst vermeintlich gut bekannte Ort nochmals ganz neu. Auf vertraute Gebäude im Stadtbild eröffnen sich plötzliche neue Blickwinkel. Hinter bekannten Persönlichkeiten verstecken sich spannende Geschichten. Eine Parkanlage mit alten Bäumen erweist sich als Teil der ehemaligen Stadtbefestigung, deren Gräben seinerzeit mit Wasser aus der Elde geflutet werden konnten. 

Die wechselhafte Geschichte, Entwicklung und Bedeutung der Stadt werden an verschiedenen Stellen sichtbar und erlebbar. Doch manches aus der Geschichte der Stadt ist nicht mehr bis heute erhalten.

Das Parchimer Rathaus mit seinen besonders markanten Fenstern ist unverkennbar, auch wenn derzeit ein Baugerüst davor steht.

Schöne und beeindruckende städtische Ansichten

Es lohnt sich übrigens auch, auf Haustüren in der Parchimer Innenstadt zu achten.

Nach einem kleinen Regenschauer geht es mit der Stadtführung weiter und dazu gibt es gratis Stadtromantik bei feinster Lichtstimmung.

Auch auf dem Neuen Markt gibt es Interessantes zu erfahren, hier zur Kirche St.-Marien-Kirche

Manchmal ist bei einem schnellen kleinen „Blick hinter die Kulissen“ morbider Charme zu entdecken.

Renoviert und einer neuen Bestimmung zugeführt: Unter anderem mit Theater, Museum und Restaurant ist die „Kulturmühle“ zu einem echten Anziehungspunkt in der Kreisstadt geworden.

Vorm Gebäude der „Kulturmühle“ bedanken wir uns bei Steffi Schröder für den spannenden und lebhaften Stadtrundgang und verabschieden uns von ihr. Es hat uns sehr gut gefallen, nochmals herzlichen Dank Frau Schröder!

Zweiter Punkt auf dem Tagesprogramm: Ein Mittagessen im Restaurant „Mahlwerk“ direkt im Gebäude der „Kulturmühle“ steht als. Wir sind uns einig: Leckeres Essen in angenehmer Atmosphäre.


Dritter Punkt auf dem Tagesprogramm: Wer kommt mit ins Stadtmuseum und „kneift“ nicht? Wer mitkommt, erlebt jedenfalls ein ganz und gar nicht verstaubtes, sondern modernes Museum. 



Das Stadtmuseum hat ein überraschendes Ausstellungs- und Präsentationskonzept, das hervorragend in das Gebäude passt. Das finden zumindest wir, die das Stadtmuseum nach dem Mittagessen besucht haben.

Heinrich Moltke war ein kluger Mann! 

Was ist das in der Mitte Komisches? Es lässt sich bei einem Besuch im Parchimer Stadtmuseum in Erfahrung bringen. Geht oder fahrt hin und seht es Euch selbst an!

Mit dem Besuch des Museums ist das geplante Tagesprogramm eigentlich beendet. Es gibt noch einen vierten Punkt?



Überraschung und Belohnung fürs Mitmachen der drei vorherigen Programmpunkte. So ein toller Abschluss eines schönen Tages! Vielen lieben Dank, Sabine!



 

Und im nächsten Jahr gibt es ganz bestimmt wieder einen Sommerausflug!



 

 

 

  


Montag, 28. April 2025

Das war die 18. Barniner Pflanzentauschbörse


Sie hat einen festen Platz in unserem Veranstaltungskalender, die Barniner Pflanzentauschbörse. Am vergangenen Sonnabend fand sie nun schon bereits zum 18. Mal statt. Nachfolgend gibt es einen kleinen Eindruck und Rückblick. 

Die Vorbereitungen im und vor dem kleinen Barniner Museum „De Dörpstuw“ laufen. Für die Vereinsmitglieder und Helfer ist im Vorfeld stets viel zu tun und vorzubereiten. Natürlich haben auch wir wieder Pflanzen aus unseren Gärten und/oder Häusern zur Tauschbörse mitgebracht. Sie werden auf den aufgestellten Tischen und auf dem Boden verteilt. 

Wen wundert es - erste Pflanzen wechseln bereits jetzt ihre Besitzer, sie wandern von einem Vereinsmitglied zu einem anderen. 

Ohne selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Tee wäre die Barniner Pflanzentauschbörse doch nicht die Barniner Pflanzentauschbörse! Daher wurden zu Hause wieder viele verschiedene Kuchen gebacken. 

Das Kuchenbuffet hat seinen Platz im Museum. Es sieht doch wirklich sehr verlockend aus. Da lohnt es sich, von der Schulbank aus beim Aufschneiden zuzusehen und bereits schon mal „vorzuschnuppern“. 

Noch eine kurze Pause auf der Sonnenbank. Sicherlich werden gleich die ersten Besucher eintreffen. 


Im Handumdrehen füllt es sich, sind die Besucher mit Kisten, Kartons und Körben voller Pflanzen gekommen. Eine bunte Vielfalt lädt zum Stöbern, gezielten Schauen und Nachfragen ein. 

Hier wird etwas gebracht, dort wird etwas mitgenommen. Es werden viele Fragen gestellt, Tipps gegeben und Erfahrungen untereinander ausgetauscht. 

Die abgebende Gärtnerin oder der abgebende Gärtner weiß am besten, welche Ansprüche die von ihnen mitgebrachten Pflanzen an Boden, Nährstoffe, Licht und Wasser stellen, können Auskunft zu Wuchshöhe oder Blütenfarbe oder zu deren Verwendung geben. Vielleicht ist ein Foto auf dem Mobiltelefon dabei? 

So stellen wir es uns vor: Die Pflanzentauschbörse als Treffpunkt um Pflanzen zu tauschen, sich bei Kaffee und Kuchen zu unterhalten und gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen. Bei dem herrlichen Wetter ist das besonders gut möglich.

Die Sonne ist uns den gesamten Tag über treu geblieben, was für ein Glück!



Die Zeit ist schnell vergangen, die Gäste sind wieder fort. Im Anschluss an das Aufräumen lassen wir es uns auch in diesem Jahr gemeinsam mit allen Helferinnen und Helfern bei einem gemeinsamen Abendessen noch ein wenig gut gehen und den Tag Revue passieren. Einstimmiges Fazit: Es war eine sehr schöne Pflanzentauschbörse.

Sabine hat den Tag treffend zusammengefasst: „Welch ein Traumwetter heute, welche eine Pflanzenauswahl, welch nette Besucher, welch ein Kuchenbuffet, welch ein tolles Team!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Herzlichen Dank an unsere Besucher, Sponsoren und Helfer. Herzlichen Dank an alle, die unser Spenden-Sparschwein liebevoll gefüttert haben. So können wir unsere Vereinsarbeit fortsetzen und weitere bereits geplante Veranstaltungen durchführen. Schaut in unseren Veranstaltungskalender (hierklicken), vielleicht ist noch etwas für Euch dabei? Gerne begrüßen wir Euch (erneut) in Barnin bei der einen oder anderen Veranstaltung aus unserem Jahresprogramm!





 

 

 

Montag, 21. April 2025

„De Dörpstuw“ Barnin – wieder fit für die neue Saison


Der jährliche große Frühlingsputz in und um „De Dörpstuw“ ist erledigt. Vor einigen Tagen wurde nach Feierabend gemeinsam kräftig angepackt und der über das Winterhalbjahr angesammelte Schmutz beseitigt.


In De Dörpstuw ging es vor allem Staub und Spinnenfäden an den Kragen. Der große Staubsauger macht zwar beim Einsatz jedes Mal einen Höllenlärm, doch leistet er immer noch treue Dienste. Staubwedel und Staubtücher wurden geschwungen, einiges musste feucht abgewischt werden und wie stets nach der Winterpause waren so manche Dinge auf- und wegzuräumen.


Bei bestem Arbeitswetter ging es auch draußen gut voran. Auf den Bodenplatten hatte sich wieder viel Moos entwickelt und verschiedene Pflanzen waren in den Spalten zwischen den Platten gewachsen. 

Unserer grünen Sitzbank war schon ziemlich viel Farbe abhandengekommen, so dass sie jetzt eine Farbkur benötigte. Nachdem die alten Farbreste entfernt waren und der frische Farbanstrich getrocknet ist, lädt sie nun wieder zum Verweilen ein. 

Der Winterwind hatte viele Blätter zusammengetrieben und an der Türschwelle musste der bröckelnde Beton erneuert werden. 

Schneller als erwartet war dann die Arbeit auch schon getan. Bestens, denn so blieb noch etwas Zeit, um die letzten warmen Sonnenstrahlen bei einem kleinen gemeinsamen Abendbrot zu genießen. 


Herzlichen Dank an alle, die beim Frühjahrsputz mit angepackt haben! Nun kann am Sonnabend, 26. April, unsere Pflanzentauschbörse vor „De Dörpstuw“ stattfinden und das Museum für interessierte Besucher geöffnet werden. Wir freuen uns auf viele Gäste, auf bekannte und auf neue Gesichter, seid herzlich willkommen!

Für weitere Informationen zur Pflanzentauschbörse bitte hier klicken.

 



 

 

 

 

Samstag, 19. April 2025

Allen ein frohes Osterfest!


Die Passionszeit ist zu Ende gegangen und Christen in aller Welt feiern zu Ostern das Auferstehungsfest. Zugleich ist Ostern seit langer Zeit eine Feier des Frühlings, eine Feier des jährlichen Wiedererwachens und der Rückkehr bunter Farben in der Natur. 

Fröhlich bunt darf es bereits zum Osterfrühstück zugehen. Dazu gibt es ein frisch gebackenes Osterbrot. 

Gärten, Parks und Landschaft haben sich frühlingsbunt herausgeputzt und laden zum Aufenthalt im Freien ein.


 Viele Gärten sind österlich geschmückt und so mancherorts lodern Osterfeuer. 

Blütenwolken in Rosa oder Weiß schweben beim Osterspaziergang über den Köpfen. 

Ein gemeinsames Kaffeetrinken mit der Familie, mit Freunden oder Bekannten ist häufig Tradition. Mit ein wenig Glück lässt es sich zu Ostern nach draußen verlegen.

 

 


Wir wünschen Euch ein frohes und unbeschwertes Osterfest!

 

 


 

Zum Vormerken: Am 26. April (Sonnabend) findet von 15:00-17:00 Uhr vor dem Museum „De Dörpstuw“ die diesjährige Pflanzentauschbörse statt. Wir laden dazu ganz herzlich ein! Für mehr Informationen hierklicken. 

Sonntag, 13. April 2025

Barniner Pflanzentauschbörse 2025

 


Wir laden ein zur
18. Barniner Pflanzentauschbörse
am 26. April 2025 (Sonnabend)
von 15:00-17:00 Uhr
vor dem Museum „De Dörpstuw“ in Barnin



Am Dorfmuseum (Feldrand hinter der Kirche) ist wieder Gelegenheit zum Tausch von Garten- und Zimmerpflanzen! Es können Zier- und Nutzpflanzen, die zu viel, zu groß geworden oder übrig geblieben sind mitgebracht und getauscht werden - ganz gleich, ob lose, in Töpfen, Kisten oder Tüten. Auch ohne „Mitbringsel“ können Pflanzen mitgenommen werden. Bei Tee, Kaffee und Kuchen lässt sich gut fachsimpeln und natürlich gemütlich beisammen sein.

Zum Saisonstart ist auch „De Dörpstuw“ geöffnet. Ein kleiner Rückblick auf die Veranstaltung im vergangenen Jahr ist hier zu finden (bitte klicken).

 

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!

 

 

Zur Beachtung: Verkäufe sind ausdrücklich nicht gestattet. 
Die Veranstaltung selbst ist kostenlos, lediglich wird um eine kleine Spende zur Deckung der Unkosten gebeten. Vielen Dank!



 


Samstag, 29. März 2025

Allerlei fabelhafte Schweriner Wesen aufgespürt


Am 19.03.2025 war es mal wieder soweit, innerhalb unserer Vortragsreihe haben 30 Gäste den Weg ins Gemeindehaus Barnin gefunden.


Die Einladung kündigte den Vortrag wie folgt an: 
„Häuser sind mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Hausfassaden und Gebäude sollten immer auch Ausdruck sein von Macht, Status und Geist. Wenn dann auch noch Gefahren abgewehrt und das Gute eingeladen werden kann, ist das Glück perfekt. Viele Fassaden in der Residenzstadt Schwerin sind reich geschmückt mit Statuen, Stuck und Standessymbolen. Bei einem Rundgang durch die Stadt ergeben sich ganz neue Einblicke.“

Jürgen Hingst, Gästeführer und Journalist in Schwerin, nahm uns auf eine außergewöhnliche Reise in unsere Landeshauptstadt Schwerin mit. In seinem sehr lebendigen Vortrag ließ er die Schweriner Hausgeister wie Löwen, Drachen und andere fabelhafte Wesen lebendig werden. Er berichtete viel Wissenswertes aus Schwerin manches Bekannte, aber auch vieles Neue und es gab so manchen Ausruf der Gäste „Ach ja, das wussten wir noch gar nicht!“ oder „Das schauen wir uns beim nächsten Spaziergang in Schwerin genauer an!“.

Immer wieder Fassaden in der Körnerstraße, in der Mecklenburgstraße oder Friedrichstraße, die reich verziert sind und Reichtum und Macht zur Schau zu stellen oder einfach nur vom Stolz der Handwerker wie Bäcker, Fischer und anderen berichteten, die hinter den Fassaden lebten und arbeiteten.

Der Löwe am Schweriner Dom, Machtsymbole der Herzöge zu Mecklenburg – Heinrich des Löwen - 1995 wurde zur 1.000-Jahr-Feier Mecklenburgs errichtet und als Gegenstück dazu gilt die Löwen-Skulptur von Peter Lenk auf dem Schweriner Markt, die die Macht von einer satirischen Seite betrachtet.

Häuser die mit ihren Fassaden Geschichten aus Jahrhunderten erzählen, wie das Modehaus Kressmann - an der Fassade der Atlas, der die Welt auf den Schultern trägt. Das kleinste Haus in der Friedrichstraße – mit dem Zigarren- und Whiskyladen mit der Werbung direkt an der Hausfassade. Geschichten ohne Ende und jede auf ihre Art interessant – auf die Erde projizierte Sternbilder wie der Drachen in Schwerin … und so könnte man weiter erzählen.

In der Pause konnten sich unsere Gäste an den zubereiteten Köstlichkeiten wie Baguette/selbstgebackenes Brot mit verschiedenen Aufstrichen, Keksen und Holunderbeerlikör stärken.


Es war ein sehr gelungener spannender und vielschichtiger Vortragsabend. Der ein oder anderes wird bei einem der nächsten Spaziergänge aufmerksamer in Schwerin unterwegs sein, um hier und dort einem guten Hausgeist, Löwen oder Drachen aufzuspüren und aus nächster Nähe zu betrachten.

Herzlichen Dank an Jürgen Hingst als Referent und ebenfalls herzlichen Dank an die interessierten Gäste und „guten Seelen im Hintergrund“, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.